Beiträge von Sonja235

    Vielen lieben Dank für die Hilfe.
    Unsere Anwältin meinte auch, das wir den Mietvertrag einfach nicht unterschreiben sollten.... das war aber auch alles an Hilfe von ihr.
    Die Klägerpartei hat auch zugestanden, das die Vereinbarung des mündlichen Mietvertrages so gelautet hat wie wir es darstellen. Somit werden wir jetzt mal dem Prozess in Ruhe entgegensehen... :)

    Ja - das ist alles ganz schön kompliziert. WIR haben gekündigt, weil wir festgestellt haben, das wir was das Mietobjekt anging gezielte Falschinformationen gekriegt haben. Uns wurde z.B. gesagt, das Haus stände erst seit einem Jahr leer - es waren aber minimum 5 Jahre.
    Meine Hauptfrage ist aber nach wie vor - und da finde ich nichts im Netz -
    WIR hatten einen mündlichen Vertrag mit einer "Preisabsprache".
    Nach einem Jahr kommt der Vermieter mit einem schriftlichen Vertrag - der diese Preisabsprache bricht. Demzufolge wäre das entsprechend einer Änderungskündigung zu sehen - weil die Miete ja im Prinzip von einer Brutto-Kaltmiete durch den schriftlichen Vertrag zu einer Netto-Kaltmiete wird.... - und ich wollte wissen ob es für solche Gegebenheiten spezielle Kündigungsfristen gibt.
    Danke im voraus für Hilfe
    S

    Mich beschäftigt die Frage, wie die Kündigungsfrist für den Mieter aussieht, wenn ein mündlicher Mietvertrag nach einem Jahr durch einen schriftlichen ersetzt werden soll. Der schrftliche Mietvertrag beinhaltet wesentliche schlechtere Konditionen für den Mieter, auf einmal sollten alle möglichen Kosten auf ihn übertragen werden. Der Vermieter hat aber keinerlei Kosten vorher weiterberechnet oder sich bezahlen lassen, (Mieter wollte ohnehin ausziehen, weil die mündlichen Zusagen beim Zustandkeommen des mündlichen Vertrages nicht eingehalten wurden.) Obwohl der Vermieter dies wusste, setzte er den Mieter massiv unter Druck, den Vertrag zu unterschreiben.
    HINTERGRUND:
    Was sicher ganz ungewöhnlich ist: der Vermieter hatte zwar einen Mietpreis genannt - gab aber bis zur Vorlage des schriftlichen Mietvertrages keine Bankverbindung heraus - Bargeld wurde gegen Quittung angeboten und abgelehnt. Es wurde seitens des Mieters immer wieder danach gefragt, weil dieser seine Miete zahlen WOLLTE - damit hätte er auch die Möglichkeit der Mietminderung gehabt, da das Objekt einige gravierende Mängel aufwies.
    Nach Übergabe des Mietvertrages wurde sofort die laufende Miete bezahlt bis zum Auszug. Der Vermieter bestätigte die Kündigung, kündigte Nachmieter an - sagte den Termin aber eine Stunde vorher wieder ab. Nun klagt er vor Gericht, das er die rückständige Miete für ein Jahr haben will, sein Anwalt erklärt die Kündigung für unwirksam.


    Ach ja: Es wurde nicht nur die Annahme der Miete verweigert (ohne Begründung bisher) sondern es wurden auch keinerlei Rechnungen über entstandene Kosten wie z.B. Schornsteinfeger vorgelegt - diese sollten NACH Unterschrift des Mietvertrages berechnet werden.
    In dem Mietvertrag sind keine Beträge angegeben, lediglich Aufführung der zu übernehmenden Kostenarten