Beiträge von darkshadow

    Ich habe dazu eine andere Ansicht.


    Meiner Meinung nach kann bereits eine einmalige (auch nur versuchte) Körperverletzung eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung rechtfertigen. Durch den Angriff auf den Körper wird der Hausfrieden massiv und nachhaltig gestört, da sich das Opfer nicht mehr sicher fühlen kann. Es geht ja nicht nur um bloße Unhöflichkeiten oder andere lautstarke Streitigkeiten. Natürlich ist es am Ende vom Richter abhängig wie er es beurteilt, aber für mich persönlich ist es wahrscheinlicher das die Kündigung als rechtmäßig angesehen wird.


    Wer was konkret beweisen kann, ob die Aufnahmen verwertet werden und was diese genau belegen ist dann eine ganz andere Sache, die hier nicht beurteilt werden kann.

    Alle Optionen sind rechtlich möglich, bei Option 3 sollte das dem Vermieter aber auch so mitgeteilt werden.


    Gerade bei unregelmäßigen Einkommen wird eine Bürgschaft alleine wohl nicht ausreichend sein, da hier unregelmäßige Mietzahlungen zu erwarten sein können. Da hilft eine Bürgschaft dann auch erstmal nicht.


    Daher sind Option 2/3 besser.

    so gewinne ich weitere 2 Monate.

    Warum genau gewinnst du so zwei Monate?


    Wenn du nicht ausziehst wird Räumungsklage erhoben und da erhebst du dann den Einwand der unwirksamen Kündigung, weil der Eigenbedarf vorgetäuscht ist. Dann musst du das natürlich auch belegen. Sowas wird eh zu 95% vergleichen vor Gericht.

    Wenn ich mich garnicht melde bis die Frist verstrichen ist, ist es dann eine Zustimmung zur Kündigung?

    Nein. Lediglich der Widerspruch ist befristet und noch bisschen was anderes, was hier eher keine Rolle spielt.

    Der Eigentümer kann so ziemlich frei entscheiden, wo und wie sie wohnen. Es findet zwar eine Abwägung statt, aber diese darf nur nicht im krassen Widerspruch stehen und völlig unverhältnismäßig sein. Ich kann mich da an ein Urteil erinnern, wo es darum ging, dass eine einzelne Person 140 qm beziehen sollte um mal zu probieren wie es ist alleine zu wohnen.


    Nachdem was du hier geschrieben hast sehe ich dafür aber keine Ansatzpunkte. Eine ruhige, besser geschnittene Wohnung ist ein vernünftiges Interesse und auch nachvollziehbar. Die Belange der aktuellen Mieter sind dabei kaum zu berücksichtigen, da dies bereits in der Härtefallklausel des BGB geschützt werden.


    Eventueller Ansatzpunkte wäre hier der Gedanke des rechtmissbräuchlichen Eigenbedarfs wegen der Vorhersehbarkeit des Verkaufes. Weit her geholt, nicht leicht zu beweisen, aber wenn man vor Gericht gehen müsste, dann wäre das ein Strohhalm, mehr aber nicht. Ich will wirklich klar stellen, dass das nichts ist worauf man jetzt pochen könnte, sondern man könnte darüber mal nachdenken.

    Sie hat aber total ausgeflippt! Sie meint sie braucht dazu keine Vollmacht! Stimmt das?

    Ich glaube hier liegt einfach nur ein Missverständnis über juristische Begrifflichkeiten vor. Da gibt es die Vertretungsmacht/Vollmacht und die Vollmachtsurkunde.


    Natürlich braucht sie die Vertretungsmacht, also die Erlaubnis von ihren Mann ihn vertreten zu dürfen, das ergibt sich bereits aus § 164 I BGB. Aber darum geht es ihr wahrscheinlich gar nicht, sie wird kaum ohne ohne Wissen und ohne Erlaubnis ihres Ehemannes Mietverträge abschließen. Der Ehemann wird aus steuerlichen Gründen als Vermieter geführt werden und die Frau kümmert sich um alles, weil sie sich damit besser auskennt, mehr Zeit hat oder was auch immer.


    Wenn wir von einer Vollmacht/Vollmachtsurkunde reden, ist das eine lediglich schriftliche Urkunde darüber, dass eine Vertretungsmacht besteht. Diese ist tatsächlich komplett entbehrlich. Eine Vertretungsmacht kann mündlich erteilt werden. Du brauchst keine schriftliche Bestätigung.

    Es gibt auch keine vorbeugende Mietminderung. Wenn die Mietsache ein Mangel hat, tritt die Mietminderung kraft Gesetz ein, wenn die Mietsache kein Mangel hat gibt es auch keine Mietminderung.


    Jedoch muss man sich euren Vertrag genau anschauen, wenn da drin steht, die Miete wird für den Zeitraum von 5 Monaten oder bis zum Ereignis X gemindert, dann ist das etwas anderes. Dafür braucht es aber eine Vertragsprüfung, die hier nicht vorgenommen werden kann.

    Er möchte die Wohnung Nachmietern zeigen.

    Gibt es nicht, da die Kündigung wohl unwirksam sein wird, wie es der Anwalt bereits gesagt hat.

    Nun hat er durch die Blume angedroht, sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Was kann ich tun?

    Wenn er das macht die Polizei rufen wegen Hausfriedensbruch und Strafantrag stellen!


    Langsam nimmt dieser Psychoterror seinerseits überhand. Jeden Tag ein neuer Brief oder Anruf.

    Du hast doch einen Anwalt der dich vertritt, die Sache schildern und nach seinem Rat handeln.

    Du solltest die Sache einem Anwalt übergeben, gerade wenn die Gegenseite anwaltlich vertreten ist.


    Gerade eine fristlose Kündigung, Kautionrückzahlungen, Beschädigungen an Mietsachen können rechtlich gesehen verzwickt sein. Das ist von vielen Einzelfallfragen abhängig.

    Konfrontiere den Vermieter mit der Sendungsverfolgung. In solchen Fällen ist es aber bestimmt nicht verkehrt nochmals hilfsweise zu kündigen.


    Am Ende wenn es hart auf hart kommt, bist du ausgezogen und zahlst keine Miete, dann verklagt dich der Vermieter darauf oder er behält eine Kaution ein und du klagst darauf.


    Am Ende muss du den rechtzeitigen Eingang der Kündigung nachweisen, ob ein Einschreiben dem genügt ist gerade bei den Amtsgerichten umstritten, ich würde behaupten die Mehrheit lässt es genügen, aber es gibt auch Richter die sehen es anders. Man müsste in Erfahrung bringen, wie es bei deinem zuständigen Amtsgericht gesehen wird.

    Hat ein "Mitbewohner", wie er mich bezeichnet hatte, die selben Rechte bei der Nutzung des Objektes und bei Haftungsfragen oder Schadenersatzansprüchen, falls durch Mängel am Mietobjekt mein persönliches Eigentum beschädigt wird, z.B. bei Wasserschäden oder Unfällen auf dem Hausgrund

    Ja, sowas nennt man im juristischer Fachsprache den Vertrag mit Schutzwirkung zu Gunsten Dritter.


    Ich bin aber auch erstaunt, das die Sache noch keinem Anwalt übergeben worden ist, das ist hier einfach eine Notwendigkeit!

    . Dass er Krallen hat, die vielleicht etwas mehr Abnutzung verursachen können, spielt dabei überhaupt keine Rolle.

    Das ist ein erheblicher Unterschied, da ein Hund grundsätzlich eine sehr viel stärke Abnutzung verursacht und aus diesem Grund keine übliche Abnutzung mehr ist, sondern ein Schaden darstellt. So hat etwa ein Gericht gesagt, der Mieter haftet, weil er dem Hund keine Hundesocken beschafft hat.


    Daher kommt es nicht unbedingt auf den Hund an, sondern auf den Richter und wie er es sieht. Man wird sich die lokale Rechtsprechung anschauen müssen um das besser einschätzen zu können. Da gibt es keine einheitliche Rechtsprechung.

    Damit du den Untermieter in dieser Konstellation kündigen kannst, brauchst du einen Kündigungsgrund nach § 573 BGB, denn weder liegt hier ein erleichtertes Kündigungsrecht nach § 573a BGB vor, da du die Wohnung vollständig überlässt, noch ist hier eine Ausnahme im Sinne von § 549 BGB einschlägig in meinen Augen.


    Genau diesen Eigenbedarf willst du vortäuschen, da du die Wohnung nicht nutzen willst für dich, sondern den Mieter nur aus der Wohnung raus haben willst. Es geht auch nicht um die Beweisbarkeit, das kann durchaus möglich sein das man das hinbekommt. Du täuscht den Mieter einfach darüber, dass du die Wohnung nicht tatsächlich nutzen willst.


    Zudem dürfte das zivilrechtlich problematisch werden, weil ein findiger Mieter sich auf die Vorhersehbarkeit berufen wird und damit auch das Kündigungsrecht auch auf wackligen Beinen liegt.

    Die muß der Vermieter aber nicht erteilen, das ist dir schon klar, oder?

    Was perfekt wäre, weil sie dann kündigten könnte ohne an den Kündigungsausschluss gebunden zu sein.


    Das Urteil ist nicht anwendbar, da du beim Mietsvertragsabschluss kein Student warst. Für die Aufnahme des Studium gilt das selbe wie beim Beruf, alles was freiwillig ist, kann den Vermieter nicht zu seinen Lasten ausgelegt werden. So dass ich hier kein Raum für ein Kündigungsrecht sehe oder ein Anspruch darauf einen Nachmieter zu stellen.

    Meine Idee war nun, einen befristeten Untermietvertrag unter Berufung auf Eigennutzung abzuschließen, dessen Frist genau bis Ende Januar 2023 läuft, also genau bis zum frühestmöglichen Vertragsende des Hauptmietvertrages. Ist das überhaupt möglich?

    Natürlich ist das nicht möglich mit der Begründung, da du kein Eigenbedarf geltend machen willst. So wie du dir das vorstellst wird es nicht wirklich funktionieren.


    Insgesamt würde ich deine Chance bisher als nicht aussichtsreich beschreiben.

    an welchen Fachanwalt kann mich wenden, der sich um die Sache kümmert, da ich keinen Bock mehr habe, mit diesen Typen zu kommunizieren.

    Das kann jeder halbwegs fähige Anwalt, dafür braucht man kein Mietrecht. Schadensersatz aufgrund von der Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht aus dem Mietvertrag ist rechtlich nicht besonders komplex.

    Jedenfalls kam schon solch ein HInweis, "sie können sich ja überall verletzt haben".

    Beliebte Verteidigung, mit der man aber umgehen kann.

    Haftet seine Haftpflicht hier grundsätzlich, falls ein Nutzer der Treppe, ob Mieter oder Besucher stürzt und sich dabei verletzt?

    Da wir nicht die die vertraglichen Unterlagen kennen, kann sein? Also normalerweise ist ja genau dafür eine Haftpflichtversicherung da. Ob Mieter oder Besucher spielt keine Rolle.