Beiträge von darkshadow

    Es kommt auch auf die Rechtsform der Firma an. Bei Personengesellschaften gibt es noch persönlich haftende Menschen, bei Körperschaften sieht das dann anders aus. Also nur weil sich eine GbR aufgelöst hat, heißt es nicht, dass die damaligen Gesellschafter nicht mehr Vertragspartner aus dem Mietvertrag sind.

    verhackstückt.

    Was soll das bedeuten?

    Kann ich sonst die schlösser tauschen und sagen, es ist mir was hier steht?

    Die Frage kann man unabhängig von der Frage des Vermieters beantworten. Sobald dein Ex in der Wohnung gewohnt hat, kann man ihn nicht einfach rausschmeißen, da er ebenfalls Besitz an der Wohnung erlangt hat. Hier müsste man eine Räumung anstrengen, da der (eventuell mittlerweile rechtswidrige) Besitz rechtmäßig entstanden ist.


    Den Rest der Fragestellung kann man nicht beantworten, da zu viele Fragen offen.

    Das Mietverhältnis kann jeweils am 30.11 zum 31.12 des Kalenderjahres gekündigt werden. Erfolgt das nicht, verlängert sich der Mietvertrag um ein Jahr.

    Auf den ersten Blick sollte das wirksam sein. Immerhin wird hier weder Wohnraum noch Geschäftsraum vermietet, daher ist § 580a I BGB anwendbar und dieser ist abdingbar, man kann da quasi regeln was man möchte bis auf gewisse Grenzen, die mir aber hier nicht einschlägig erscheinen.


    Natürlich hat man ganz normale Minderungsrechte, wenn der Parkplatz immer wieder besetzt ist. Das kann bis zur außerordentliche Kündigung gehen, aber das muss man sich dann im Einzelfall anschauen und Protokoll führen, wie oft sowas vorkommt, über welche Dauer und wie der Vermieter darauf reagiert.


    Ein Sonderkündigungsrecht steht in solchen Fällen in meinen Augen nicht zu, da der Grundbetrag gleich bleibt, nur die Steuern sich ändern.

    Was sagt die Vermieterin dazu, wurde sie aus dem Mietvertrag von ihr auch vorzeitig entlassen? Ihr könnt das nicht alleine bestimmen.


    Im Bezug auf das Verhältnis unter euch könnte die Vereinbarung als bedingte Freistellung zu werten sein, dessen Bedingung aber nicht eingetreten ist, weil sie nicht ausgezogen ist, da noch immer Sachen von ihr da stehen.


    Rein zwischenmenschlich würde ich die Hälfte der Mieter zurückzahlen.

    Mit dem Defekt selber dürftest du aber ja nichts zu tun haben.

    Soweit ich es verstehe werden auch nicht die Kosten für den Defekt geltend gemacht, sondern für die Anfertigung von Schlüssel, die eigentlich schon der Mieter hatte, aber verfrüht entsorgt hat.


    Ich würde hier sagen dass die Entsorgung der Schlüssel vorschnell war (wobei es auf den konkreten Zeitraum ankommt) und daher die Kosten für die Schlüssel - die ja vorhanden waren - vom Mieter getragen werden müssen. So zumindest meine Auffassung.

    Eine Hühnerhaltung gehört nicht zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Wohnung und bedarf daher meiner Auffassung nach einer Erlaubnis. Unabhängig einer Klausel im Mietvertrag.


    Ob die Haltung untersagt werden kann ist immer abhängig vom Einzelfall. Man muss schauen, ob wirklich eine Beeinträchtigung von Nachbarn gegeben ist, eine bloße Beschwerde ohne weitere Begründung warum sich der Nachbar gestört fühlt ist in meinen Augen nicht ausreichend. Wobei bei Hühner die eher als Nutztiere einzuordnen sind weniger höhe Anforderungen an eine Untersagung gestellt werden.


    Du solltest mit dem Mieter einmal reden und gucken ob man eine Einigung findet und nicht per se davon ausgehen, dass die Haltung untersagt werden müsste.

    Die Wohnung muss besenrein übergeben werden. Das erfordert nicht, dass jegliche Verunreinigung entfernt werden muss, so müssen zum Beispiel die Fenster nicht geputzt werden beim Auszug.


    Was jetzt konkret notwendig ist, kann man ohne es zu sehen natürlich nicht bestimmen. Es sollte eben nicht dreckig aussehen.

    Einfach nicht die Tür öffnen, wenn er aggressiv wird die Polizei rufen. Ein Vermieter hat nicht das Recht einfach ohne Anliegen die Wohnung zu betreten, auch nicht wenn der Hausflur vermüllt ist.


    Solange kein Auszug möglich ist den Kontakt auf das nötigste beschränken und so gut wie möglich ignorieren, ja nicht darauf eingehen, dass bietet solchen Menschen nur neue Angriffsflächen.

    Mein Vermieter meinte, dass ich indirekt daran Schuld sei, da durch meinen zweiwöchigen Urlaub die Dichtungen austrocknen und natürlich dann auch der Durchlauferhitzer kaputt gehen kann.

    Das ist Unsinn.


    Der Vermieter ist hier in der Pflicht und niemand anderes.


    Du solltest nochmal mit dem Vermieter versuchen zu reden und ihm klar machen, dass er für den Durchlauferhitzer verantwortlich ist und man dir keinen Vorwurf machen kann, nur weil du mal 2 Wochen im Urlaub warst. Weigert er sich weiter, setzt du ihn eine Frist zur Beseitigung der Mängel und das als Einschreiben. Sollte er sich weiterhin weigern gehst du zum Anwalt und lässt den Rest darüber laufen.

    Hallo,


    ich würde diese Auffassung vom Vermieter teilen. Es handelte sich um keinen Notstand der die Wohnung bedroht hat, man hätte einfach den Zufluss abstellen können zur Toilette, falls dies separat möglich sein sollte. Sonst müsste man schauen, wie man das Wasser noch hätte abstellen können, wenn das insgesamt nicht möglich gewesen wäre könnte man weiter überlegen.


    Man muss auch bedenken, dass halt dadurch nur ein höherere Verbrauch entsteht und keine Beschädigung der eigenen oder einer fremden Wohnung durch Wasser im Raum stand.

    Kann ich Reinigungskosten nachträglich verlangen?

    Da du geputzt hast wirst du wohl kaum Reinigungskosten in Rechnung stellen können. Vllt paar Euro (Lappen, Putzmittel, aber nicht die Zeit selbst), aber nichts wofür sich ein Prozess lohnen würde.


    Das ist auch nur eins von vielen Problemen. Es wurde nicht der Zustand bei der Übergabe an den Untermieter schriftlich festgehalten, es wurde kein Sollzustand der Wohnung bei Rückgabe schriftlich vereinbart usw.


    Ich glaube hier lohnt es sich nicht irgendwelche Schritte zu gehen.

    Ich hätte eigentlich gedacht, dass der Vermieter nach einem größeren Schaden an seinem Haus, also seiner Bausubstanz und der darauffolgenden Instandsetzung, auch dafür sorgen muss, dass die Wohnung wieder in den Zustand gebracht wird, in der sie vorher war.

    So ist es auch. Nach einer Instandsetzung/haltung ist der Vermieter dazu verpflichtet die Ursprungszustand wiederherzustellen. Das hat mit den Schönheitsreparaturen nichts zu tun.


    Aber es ist anerkannt, dass geringfügige Unterschiede bei Malerarbeiten durch den Mieter hinzunehmen sind. Dieser Hinweis auf geringfügige Unterschiede sind natürlich weiter gefasst als der einer Renovierungsbedürftigkeit. So dass daran nicht so hohe Anforderungen gestellt werden. Aber sowas hat auch immer ein Prozessrisiko, denn am Ende entscheidet nur der Richter, ob das noch geringfügig ist.


    Aber wenn man auf den ersten Blick erkennt, dass die Wände farblich voneinander abweichen, dann würde ich es bejahen, aber das ist nur meine Meinung, die ein Richter nicht teilen muss :D

    Hallo,


    zunächst einmal gibt es sowas wie eine Nachtruhe, wenn die also nach 22 Uhr noch arbeiten, kann man ruhig mal die Polizei rufen.


    Weiterhin sollte man prüfen, ob wirklich ein Gewerbe angemeldet ist und dieses auch den Bebauungsplan entspricht und auch eine Betriebsgenehmigung vorliegt, einfach mal das zuständige Amt dafür kontaktieren. Ich bezweifel dass das ein ordnungsgemäßes Gewerbe ist, wenn die nur ein Zelt haben und nicht sowas wie Nachtruhe kennen.


    Ob jetzt eine fristlose Kündigung möglich ist oder auch eine Anfechtung wegen Täuschung müsste man genau prüfen, scheint aber nicht sofort ausgeschlossen zu sein.

    Es gibt vereinzelt Gerichte, die einen Mangel darin erkennen, wenn die Haustür nicht verschlossen werden kann. Die Begründung liegt dann darin, dass auch das Sicherheitsgefühl innerhalb der Wohnung/Haus mit zu den berechtigten Interessen des Mieters gehören. Aber man darf nicht verschweigen, dass eine Mehrheit der Gerichte sowas ablehnt, auch wenn es bereits mal zum Diebstahl gekommen war.


    Am Ende entscheidet der Richter nach seiner Überzeugung. Aber niemand kann dir sagen, wie es der Richter sehen wird. Ich würde es nur machen, soweit ich eine Rechtsschutzversicherung hätte ohne Selbstbeteiligung.

    Das du einen Anspruch hast wurde ja bereits ausführlich dargelegt.


    Du setzt den Vermieter jetzt nachweisbar schriftlich eine Frist zur Zustimmung von 7 Tagen und wartest ab. Wenn er es weiter ablehnt ist er im Verzug. Dann gehst du zum Anwalt und der klagt auf Zustimmung. Du musst dann erstmal die Gerichtskosten und den Anwalt bezahlen, aber sobald du gewonnen hast, darf der Vermieter dafür zahlen.


    Das Prozessrisiko dürfte hier äußerst gering sein, es sind keine Gründe erkennbar warum der Vermieter die Genehmigung verweigert.

    Da wir Holzpaletten als Untergrund hatten sind die Steine natürlich mit der Zeit abgepackt da das Holz natürlich verfault.

    Das wird ein Problem werden. Die Holzpaletten hätten entfernt werden müssen. Auch wenn der Vermieter eine Erlaubnis dazu gegeben hat, so hätte die Arbeit vernünftig ausgeführt werden müssen, nämlich das Holz hätte entfernt werden müssen und durch einen anderen Untergrund ersetzt werden müssen. So scheint es zumindest.


    Wahrscheinlich werdet ihr die die mündliche Erlaubnis auch nicht beweisen können, so dass der Vermieter die besseren Karten hat.


    Meine Frage muss ich es zurück bauen oder gibt es sowas wie ein Gewohnheitsrecht.

    Ein Gewohnheitsrecht gibt es nicht. Aber eventuell hat der Vermieter nach 9 Jahren verwirkt, dass er den Rückbau fordern kann. Aber wenn jetzt erst die Mängel auftreten durch eine falsche Verlegungsweise, dann kann davon auch nicht die Rede sein.


    Ihr solltet euch wirklich rechtlich beraten lassen, denn ich sehe euch hier in einer schlechte Position. Aber das ist auch nur meine persönliche Meinung dazu.

    Frage A.) Kann man so überhaupt den Schaden bestimmen?

    Zumindest würde das Gericht den Schaden schätzen und diese Grundlage ist dafür geeignet um den Schaden glaubhaft zu machen.

    dass er diese im Notfall betreten darf, aus meiner Sicht handelt es sich jedoch um keinen Notfall

    Ist es aber.

    C.) Ab wann tritt der Schaden überhaupt ein?

    Sobald ein sigfinikanter Mehrverbrauch vorliegt, der nicht mehr mit einer normalen - wenn auch großzügigen - Nutzung vom Wasser erklärbar ist und deutlich übersteigt. So würde ich es sehen.

    Frage B.) Wer trägt hierbei die Schuld?

    Grundsätzlich der Vermieter, da der Schaden durch einen Mietmangel entstanden ist. Dem Vermieter steht es frei ein Verschulden auf deiner Seite nachzuweisen, etwa ein versäumen der Mängelanzeige oder eine fahrlässige Herbeiführung des Mangels deinerseits. Ob dem Vermieter dies gelingen wird kann man natürlich nicht beantworten.

    Ist eine Verrechnung des Schadens überhaupt möglich?

    Nö. Dafür zahlst du eine Pauschale für Kaltwasser.

    Da der Vermieter aber weder auf Telefonate noch auf Einschreiben reagiert erscheint es mir eher aussichtslos zu sein.


    Bevor man jetzt noch gegen den Vermieter weiter vorgeht erscheint es mir sinnvoller wirklich erstmal mit den Leuten zu sprechen. Immerhin wirkt es mir so, ob man diese über Jahre hat machen lassen ohne das ein anderer Mieter oder der Vermieter eingeschritten ist.


    In meinen Augen spricht nichts dagegen erstmal um Ruhe zu bitten und wenn das nicht funktioniert kann man über weitere Schritte nachdenken.