Beiträge von darkshadow

    Habe nun versucht erstmal mit den Mietern zu Reden. Antwort war: Wenn es zu laut wird bitte runter Rufen. Ich sagte, nein stelle

    mich nicht hin abends und rufe dauernd runter von allen Seiten vorne wie hinten bitte ruhig bleiben da ich schlafen möchte.

    Das verstehe ich nicht. Die Mieter kommen ja entgegen und bitten einfach um einen Hinweis darauf, dass diese zu laut sind. Oftmals bekommt man das gar nicht selbst mit.


    Einfach mal um mehr Ruhe bitten und schauen wie sich das entwickelt, es scheint ja Einsicht da zu sein.

    Es stellt sich die Frage ob hier ein Mietvertrag oder eine Leihe vorliegt. Zahlt die Mutter einen Mietzins? Sei es in Geld oder vllt doch in der Übernahme von Esseneinkäufen oder ähnliches?


    Sollte das nicht der Fall sein, so wäre eine schnellere Kündigung möglich.

    Diese Aussage war aber auch mit einer Bedingung verknüpft, nämlich den Vertrag per Dropbox nachzuliefern, ich habe hier jetzt nicht gelesen, dass das passiert wäre. Selbst wenn, müsste man den Zugang beweisen und das ist ohne Empfangsbestätigung kaum möglich.


    Aber selbst wenn, dann wäre die nachträgliche Mail kein Hinweis auf einen Vorabvertrag. Entscheidend ist die Auslegung im Zeitpunkt des Zuganges der Willenserklärung, nachträgliche Erkenntnisse spielen dabei eher keine Rolle. Durch den Versand eines "Muster" drückt man ja gerade aus, dass man bisher keinen Vertrag geschlossen hat.


    Ob in der Mail (mit der Dropbox) dann selbst ein Angebot zu einem Vorabvertrag lag...ich weiß nicht, würde dagegen tendieren. Da fehlen dann aber auch Informationen. Wie viel Zeit war noch zum Mietbeginn etc.


    Man müsste halt den gesamten Verlauf prüfen.


    Ich drücke jedensfalls trotzdem die Daumen, dass sich der Scherbenhaufen bald beseitigt.

    Hallo,


    Diesen Mangel habe ich nicht angezeigt bei der Vermietung, da er schon lange vor meinem Einzug bestand

    das wird das Hauptproblem werden. Ich sehe die Darlegungs- und Beweislast bei dir in diesem Fall. Völlig unproblematisch wäre es, wenn es ein Übergabeprotokoll oder eine Bestätigung der Vormieter, so dass man belegen könnte, dass der Riss bereits vorher bestanden hat.


    Inwieweit du deine Rechte verloren hast und selbst Schadensersatzpflichtig geworden bist wird davon abhängen, ob ein Gutachter die Dauer dieser Entwicklung über deine Mietdauer hinaus feststellen kann. Somit könnte es an einem Zusammenhang zwischen deinem Säumnis und einer Kostenerhöhung/Schadenserweiterung fehlen.

    Hallo,

    Sehr geehrter XXX, im Dateianhang finden Sie den Entwurf eines Mietvertrages

    Alleine das spricht bereits gegen ein Angebot im Sinne von § 145 BGB. Ein Entwurf ist kein Angebot in meinen Augen.


    Das bedeutet du hast ein Angebot gemacht, welches noch angenommen werden muss und genau das ist offensichtlich nicht passiert.

    Welchen Anspruch hätte ich denn, da dies wenn nur ein Richter festsetzen kann?

    Das kommt ganz auf deine persönliche Situation an. Wurde bereits ein Mietvertrag gekündigt, sind Umzugskosten entstanden etc. Der Richter setzt da übrigens nicht fest, du musst deine Kosten genau darlegen, die dir entstanden sind.

    Nach aussage des Anwaltes ist es kompliziert, da eine Unterbreitung eines Mietvertrages schon eine art vorab Vertrag ist und dieser nicht von der Vermieteten Partei schriftlich gekündigt worden ist (Absage).

    Das ist eine gewagte Aussage. Ja Vorabverträge kann es geben und die können auch mündlich geschlossen werden. Aber ich sehe mehrere Probleme um das hier bejahen zu können. Wahrscheinlich hat der Makler bereits keine Vertretungsmacht gehabt für den Abschluss eines Vorabvertrages. Auch aus dem bisherigen Mail Verlauf ergibt sich für mich nicht, dass du eine feste Zusage für die Wohnung erhalten hast.


    Ich kenne natürlich nicht sämtliche Unterlagen und Mails und daher kann meine persönliche Einschätzung nicht abschließend sein, aber ich erkenne bisher keinen Vertrag bzw. Vorabvertrag.


    Ich drücke die Daumen, dass sich aus dem gesamten Mail-Verkehr noch was anderes ergibt.

    Der Vermieter ist zur Schadensbehebung verpflichtet. Wirf ein Unbekannter deine Fensterscheibe ein, kann der Vermieter ja auch nicht auf den Unbekannten verweisen. Der Mieter persönlich hat in solchen Fall auch keinen Anspruch gegen den Schädiger, da keine Mietersachen beschädigt worden sind.


    Jedoch kann der Vermieter frei bestimmen, wer den Schaden behebt.

    Wer trägt die Kosten, wenn ich auf dieser Raumseite meine halbe Küche demontieren/montieren (Dunstabzugshaube, ein Hängeschrank und darunter angebrachter Spritzerschutz) lassen muss?

    Wenn notwendig der Vermieter, da hat aber einen Anspruch gegen den Klempner.


    Was allerdings notwendig ist im Rahmen der Mangelbeseitigung zwischen Mieter/Vermieter ist pauschal nicht zu beantworten. Wenn die Küchenwände aussehen wie neu ist das sicherlich was anderes, wenn diese bereits renovierungsbedürftig sehen.


    Ich persönlich würde bei bloßen optischem Beeinträchtigungen von zwei beseitigen Bohrlöcher nicht von einen Mangel sprechen, der behoben werden muss. Kommt aber natürlich auf die Ausführungen aus.

    Bei Auszug bzw. bei Mietende hat der Mieter die Wohnung ebenfalls in einem fachmännisch renovierten Zustand (Wände und Decken in weiß) zu übergeben.

    Diese Klausel verlangt nicht zwingend eine Renovierung zum Auszug, sondern sagt nur dass die Wohnung renoviert übergeben werden muss. Wenn du 1 Jahr in der Wohnung wohnst und kaum Abnutzungsspuren vorhanden sind, dann übergibst du die Wohnung fachmännisch. Insofern wird wie Fruggel ausführte auf den tatsächlichen Zustand abgestellt. Du könntest ja auch nach 5 Jahren renoviert haben und 3 Monate später ausziehen, auch dann wäre die Wohnung fachmännisch renoviert. Daher sehe ich persönlich darin keinen Summierungseffekt.


    Aber es bleibt weiterhin die Farbvorgabe und das die Wohnung "unrenoviert" übergeben worden ist. Man muss schauen was sich beweisen lässt und auch eine eventuell unwirksame Endklausel die fortlaufenden Renovierungspflichten unwirksam macht.

    wir mehrere Schlüssel brauchten um ins Haus zu kommen

    Das hat damit mit nichts zu tun. Wenn man merkt das der Schlüsselbund beim öffnen der Tür gegen den Rahmen kommt, sollte man den Schlüsselbund anders organisieren.


    Der Mieter ist verpflichtet pfleglich mit der Mietsache umzugehen. Wenn ein Mieter jetzt weiß das bei jeder Öffnung der Tür der Schlüsselbund gegen den Rahmen kommt und Kratzer hinterlässt durch die einzelnen Vertiefungen der Schlüssel, dann sehe ich es problematisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Richter da der Meinung ist, dass der Rahmen der normalen Abnutzungsspuren überschritten ist.


    Gruß

    Ich möchte nochmal erwähnen, dass es auch nicht üblich ist das man alle 2 Wochen seine Fenster zu putzen hat. Ich mache das zwei mal im Jahr und das ist in meinen Augen auch völlig ausreichen. Dir hat niemand vorzuschreiben, wie oft du deine Wohnung und Fenster zu putzen hast, solange bei dir keine Messiszustände herrschen. Erst dann könnte eine Gefahr für die Mietsache entstehen, wo eine Kündigung relevant werden könnte.


    Wie Fruggel schon erwähnte, ist das im Zweifel ein Hausfriedensbruch den man nicht hinnehmen muss und sollte. Du solltest auch überlesen, wenn dir andere vorschreiben wollen, was du wie oft zu putzen hättest, dass ist auch alleine deine Entscheidung, solange es im Rahmen bleibt.

    Hallo,


    trotzdem bleibt so ein Fenster was man nicht öffnen kann ein Mangel. Du hast auch das Recht die Behebung des Mangels zu verlangen. Aber falls es dir um eine Mietminderung geht wird diese wohl gegen null tendieren, da wie von Schweinchenfan erwähnt, die Einschränkungen sehr gering sind.

    Doch die Leihe kann gemäß §604 III BGB kurzfristig gekündigt werden

    Würde ich nicht so beurteilen. Vielmehr liegt in meinen Augen durch die Aufnahme in den Mietvertrag eine Zeitvereinbarung nach § 604 I BGB vor, nämlich während der Mietzeit. Selbst wenn man das ablehnen sollte, würde ich auf Absatz zwei zurückgreifen, nämlich den Gebrauch der Sache, bei einer EBK liegt dieser ja in der Nutzung der Küche und die hält auch solange an, wie man die Wohnung insgesamt nutzen kann.

    Die bloße Leihe schließt die Pflicht zur Erhaltung der Sache nicht vollständig aus. Nach § 601 BGB hat der Entleiher (hier Mieter) die gewönhlichen Erhaltungskosten zu tragen, dass umfasst keine Reparaturen.


    Dies ist aber abdingbar, so dass sich der Verleiher von solchen Pflichten zur Reparatur befreien kann. Ist die Frage, ob dies auch gemacht worden ist.

    Hallo,


    eine pauschale Beantwortung ist gar nicht möglich. Hier bleibt nur eine Prüfung unter Sichtung des Mietvertrages und der Kündigung. Nur so kann überhaupt beurteilt werden, ob die Begründung ausreichend ist usw. Natürlich klingt hier eine Verwertungskündigung plausibel und möglich. Aber es gibt zu viele Fallstricke. Wie hat der zuständige Amtsrichter bisher in solchen Fällen entschieden? Darauf kommt es durchaus an.


    Wahrscheinlich ist es sogar finanziell und zeitlich gesehen am sinnvollsten eine Feststellungsklage über die Wirksamkeit der Kündigung anzustreben, damit bei einer unwirksamen Kündigung nicht erneut eine 12 Monatsfrist anfängt zu laufen. Am Besten und einfachsten ist hier wahrscheinlich in der Tat ein Aufhebungsvertrag mit einer finanziellen Abfindung.


    Zwar hat er Mini Miete bezahlt aber neben Kosten wurden pauschal gerechnet weil die Leitungen mit der alten schule verbunden sind.

    Das konntest du ja bereits bei den Verhandlungen mit der Stadt erfahren, daher ist das keine Argumentationsbasis.