Beiträge von Grace

    Hallo!


    Ein fazinierender Vorgang, denn in den neuen Mietspiegeln für nicht freigebundene Wohnungen

    wurde Einiges so verändert, dass eine Mieterhöhung wieder möglich wurde zu Ungunsten der

    Mieter. Die Vermieter haben sich gefreut und gleich zugeschlagen!


    Andere Basiswerte, Wohnlage, Art und Ausstattung, andere Eingruppierung der Straßen. Falls du

    den alten Mietspiegel noch hast, kannst du beide vergleichen und erkennst den Unterschied.


    Gruß

    Hallo!


    Gibt es zufällig eine Regelung, dass das Kind nicht in einem separaten Zimmer, sondern bei genügend Platz im Schlafzimmer der Eltern schlafen sollte, wenn die Nachbarn dadurch weniger belastet würden?


    Ein Baby jedes Recht zu weinen und lässt sich auch nicht abstellen. Bis zum 6. Lebensmonat

    bildet sich eine länger zusammenhängende Schlafdauer von 6 Stunden heraus. Manchmal dauert

    der Zeitraum auch länger.


    Es ist klar, wenn wir eigene Kinder haben, wird es mit dem Schlafen noch weniger klappen, aber es ist doch schon etwas anderes, wenn das das eigene Kind ist und außerdem glaube ich, dass es schon genug ist, dass wir wegen eigenen Kindern nicht schlafen werden.


    Hoffentlich habt ihr dann verständnisvolle Nachbarn, die sich über das Babygeschrei in

    der Nacht nicht beschweren. ;) Entschuldige bitte, aber fällt dir was auf? Wenn du das

    Babyschreien hörst, dich beschwerst, wird es dann deinen Nachbarn umgekehrt genauso

    ergehen. Da hilft nur gegenseitige Toleranz.


    Gruß


    Hallo!


    Ein Blick in das Bundesmeldegesetz ergänzend zum Thema:


    (1) Wer eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anzumelden.


    (1) Der Wohnungsgeber ist verpflichtet, bei der Anmeldung mitzuwirken. Hierzu hat der Wohnungsgeber oder eine von ihm beauftragte Person der meldepflichtigen Person den Einzug schriftlich oder gegenüber der Meldebehörde nach Absatz 4 auch elektronisch innerhalb der in § 17 Absatz 1 genannten Frist zu bestätigen. Er kann sich durch Rückfrage bei der Meldebehörde davon überzeugen, dass sich die meldepflichtige Person angemeldet hat. Die meldepflichtige Person hat dem Wohnungsgeber die Auskünfte zu geben, die für die Bestätigung des Einzugs erforderlich sind. Die Bestätigung nach Satz 2 darf nur vom Wohnungsgeber oder einer von ihm beauftragten Person ausgestellt werden.

    (2) Verweigert der Wohnungsgeber oder eine von ihm beauftragte Person die Bestätigung oder erhält die meldepflichtige Person sie aus anderen Gründen nicht rechtzeitig, so hat die meldepflichtige Person dies der Meldebehörde unverzüglich mitzuteilen.


    (3) Die Bestätigung des Wohnungsgebers enthält folgende Daten: ..............


    Gruß

    Hallo!


    Ergänzend zu Fruggel :


    Vermieter dürfen die abgerechneten Sperrmüllkosten auf die Mieter umlegen. Dies geht aus einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs hervor. Die Umlage im Rahmen der Betriebskosten ist zulässig, weil es sich bei den Sperrmüllkosten um für die Müllabfuhr zu entrichtende Gebühren im Sinne von Ziffer 8 der Anlage 3 zu § 27 Absatz 2 BV (Betriebs­kosten­verordnung) handelt.

    Zur Begründung führte der Bundesgerichtshof aus, dass diese Kosten zwar nicht jährlich, aber doch laufend dadurch entstehen, dass Mieter unberechtigt Müll auf Gemeinschaftsflächen abstellen. Insoweit handele es sich um Kosten der Müllbeseitigung, die dem Vermieter als Eigentümer wiederkehrend entstehen. Aufwendungen zur Beseitigung von Müll von den Gemeinschaftsflächen des Mietobjekts gehören auch dann zu den umlagefähigen Kosten der Müllentsorgung, wenn sie durch rechtswidrige Handlungen Dritter ausgelöst worden seien. Mieter können sich also nicht darauf berufen, dass sie die Sperrmüllkosten nicht tragen müssen, weil es sich um Müll handele, der von Dritten rechtswidrig auf dem Gelände entsorgt worden sei.


    Gruß

    Hallo!


    Als Ergänzung zu Fruggel noch Folgendes, denn das könnte Folgen haben.

    Ein ALG II Leistungsberechtigter muss vor einem Umzug die Kostenzusage

    des Jobcenters einholen und muss die Angemessenheit für die

    Kosten der Unterkunft in der Region beachten. § 22 Abs. 4 SGB II


    Wie schon geschrieben, akzeptiert das Jobcenter in dem Fall keine Untermietverträge

    Der Hauptmietvertrag muss beim Jobcenter vorgelegt werden. Gegebenenfalls

    fordert das Jobcenter eine Vermieterbescheinigung.


    Es wäre somit ja keine Vermietung an dritte, nur ein finanzielles Arrangement mit der ARGE.


    Mit Verlaub, entschuldige bitte, aber bei Sozialleistungen gibt es kein

    "finanzielles Arrangement". Denn Sozialleistungen werden nur

    bei Bedürftigkeit gewährt und diese ist nachzuweisen. § 9 SGB II

    Wir sind nicht verheiratet und ich bin nicht bereit Finanziell für die aufzukommen,


    Die Behauptung alleine reicht nicht aus. Ihr werdet als Einstehgemeinschaft/

    Bedarfsgemeinschaft eingestuft und du müsstest das widerlegen im

    Zweifelsfall. Nach einem Jahr Zusammenleben würdet ihr automatisch als

    Bedarfsgemeinschaft eingestuft, falls dir zum jetzigen Zeitpunkt eine Widerlegung

    gelingen würde. § 7 Abs. 4 (3a) SGB II


    Muss ich den Vermieter über diese Untervermietung informieren, wenn bei Vertragsabschluss bereits darüber informiert ist, dass meine Freundin und die Kinder mit einziehen?


    Merkwürdige Aussage, der Vermieter ist darüber informiert, dass ihr gemeinsam

    in die Wohnung zieht und plötzlich soll eine Untervermietung daraus werden.

    Da eröffnen sich eine Menge Fragen:


    Wie sieht der Hauptmietvertrag aus?

    Wer ist dort eingetragen, beide?

    Wer hat den Mietvertrag unterschrieben, oder unterschreibt ihn noch?


    Gruß

    Hallo!


    Damit du in Zukunft besser erkennst, wie ein Mietvertrag aussehen sollte und

    was an dem dir vorgelegten Mietvertrag haarsträubend ist:


    Suchen Sie einen Mietvertragstext und wollen kein Formular der Vermieterseite

    verwenden, dann können Sie den DMB-Mietvertrag nutzen. Oder Sie vergleichen

    einfach Regelungen des DMB-Mietvertrages mit dem Vertrag, den Ihnen Ihr

    Vermieter präsentiert.


    Auch die Hausordnung kannst du dir hier ansehen:


    Wer sich über Hausordnungen ärgert, in denen heute noch verboten wird,

    „Asche in Mülleimer zu schütten“, oder in denen ähnliche dubiose Regelungen

    enthalten sind, der sollte sich die DMB-Hausordnung als „Muster“ anschauen.



    Gruß

    Hallo!


    Willkommen im Forum!


    ich habe am Mittwoch meinen Mietvertrag bekommen. Allerdings stehen ein paar Sätze in dem Mietvertrag die mir nicht so ganz richtig vorkommen.


    Diesen Mietvertrag auf keinen Fall unterschreiben. Er beinhaltet Passagen, die wirklich

    haarsträubend sind. Empfehlung von mir, suche dir eine andere Wohnung.


    Gruß

    Hallo!


    Immer nach 2-3 wärmeren Tagen riecht der Abfluss von unserem Balkon.

    Der Abfluss selbst ist ein einfaches Fallrohr ohne Siphon etc.


    Wasch-Soda im Drogeriemarkt besorgen! Eimer heißes Wasser mit Wasch-Soda nach Dosierungsanweisung durch den Abfluss laufen lassen. Geruch sofort verschwunden!


    Gruß

    Hallo!


    Das heißt das Übernahmeschreiben ist auch ohne die Unterschrift der Vermieterin gültig?


    NEIN! Erneut Köbes, entweder kam es nicht an, oder wurde missverstanden:


    Das ist das Papier nicht wert, auf den dieser Satz geschmiert wurde. In eurem Innenverhältnis mag das zwar genügen, aber ohne Unterschrift der Vermieterin besteht der Vertrag mit ihr weiterhin und ihr müsst gemeinsam kündigen.


    Im Innenverhältnis bedeutet, unter euch aber ohne Rechtsgrundlage für

    die Vermieterin. Dazu hätte die Unterschrift der Vermieterin haben müssen.


    Ich frage mich ob das Übernahmeschreiben welches wir damals unterschrieben hatten überhaupt rechtskräftig ist da keine Unterschrift der Vermieterin drauf ist.


    Nein!


    Gruß

    Hallo!


    Ich würde eine Erstberatung bei einem Fachanwalt (Mietrecht) vorziehen.


    In der Tat, denn ich würde auch dazu raten, weil es für die Ablehnung keinen

    ersichtlichen, objektiven Grund gibt. Ergänzende Informationen:



    Ergänzung bezüglich:


    (1) Entsteht für den Mieter nach Abschluss des Mietvertrags ein berechtigtes Interesse, einen Teil des Wohnraums einem Dritten zum Gebrauch zu überlassen, so kann er von dem Vermieter die Erlaubnis hierzu verlangen. Dies gilt nicht, wenn in der Person des Dritten ein wichtiger Grund vorliegt, der Wohnraum übermäßig belegt würde oder dem Vermieter die Überlassung aus sonstigen Gründen nicht zugemutet werden kann.


    (2) Ist dem Vermieter die Überlassung nur bei einer angemessenen Erhöhung der Miete zuzumuten, so kann er die Erlaubnis davon abhängig machen, dass der Mieter sich mit einer solchen Erhöhung einverstanden erklärt.


    (3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.


    Daher ist die Ablehnung nicht nachvollziehbar. Es sei denn, der Vermieter hätte

    einen berechtigten Grund für die Ablehnung. Was sich hier aus dem

    Eingangs-Thema nicht ergibt.


    Gruß

    Hallo!


    Ergänzend, unabhängig vom Schimmelpilz lauert hier noch eine andere Gefahr bei

    Nachtspeicheröfen: Asbest in Nachtspeicheröfen

    Selbst wenn das Schimmelproblem in den Griff zu bekommen wäre, gäbe es hier

    eine weitere Gefahrenquelle für die Gesundheit.


    Ich bin verzweifelt, wir wollen dort nicht ausziehen, aber mit der Allergie ist nicht zu spaßen, da sie jetzt schon sehr heftig ist.


    Sucht euch eine neue Wohnng, mein Rat. Wenn ein Kind derart heftig

    reagiert, bleibt nur noch dieser Weg.


    Gruß