Beiträge von Leo2

    Oder meint ihr ich sollte das vorab lieber von einem Anwalt prüfen lassen? :/

    Für eine einfache Beratung nimmt ein Anwalt ca. @ 190,00.

    Wie eine BK-Abrechnung zu erstellen ist wirst Du sicher wissen.

    Die Voraussetzung, dass der Mieter diese BK zu zahlen hat steht im Mietvertrag.

    Meine Empfehlung wäre; gib dem Mieter die BK-Abrechnung und warte ab ob er zahlt.

    Der Gang zum Anwalt bleibt Dir ja offen.

    Jedoch hat der Mieter keinen Anspruch darauf, das eine bestimmte Firma die Mangelbehebung durchführt.

    Das ist richtig...

    Natürlich gibt es Umstände, wo gerade in sensiblen Bereichen hohe Anforderungen sind, wo man bereits von einen Mangel (Gefährdung dann etwa) ausgehen kann, wenn bestimmte Arbeiten von Laien durchgeführt werden. Etwa elektrische Leitungen von keinem Elektriker, besonderes aggressiver Schimmel, von keinen Profi etc.

    ..und das von mir gemeint. Erst kürzlich habe ich einen Beitrag dazu gelesen und war selbst erstaunt, dass ein Mieter auf korrekte Schadens- bzw. Reparaturausführung ein Recht hat.

    Sollte ich diese Quelle auffinden werde ich das hier nochmals posten.

    Der Mieter hat allerdings das Recht die Reparaturen/Arbeiten fachgerecht behoben zu sehen. Wer sagt, dass der Vermieter das nicht kann.

    Nur, sollte der Vermieter nicht auch der Eigentümer der Wohnung sein, hätte er evtl. Probleme mit dem Eigentümer, sofern die Arbeiten nicht fachmännisch erbracht worden wären. So meine Kenntnis.

    Mir ist klar, dass ich natürlich nicht auf das Angebot eingehen muss; aber wie verhält es sich rechtlich? Gibt es einen "Mindestzustand" einer zu vermietenden Wohnung ?

    I.d.R. heißt es doch:" Die Wohnung nach Auszug in vertragsmäßigen Zustand zu übergeben," was heißen würde, ohne Bodenbeläge. Es sei denn, der VM würde Dir die Bodenbeläge kostenpflichtig abnehmen. Frage den VM doch, wie er sich diese Sache nach Auszug vorstellt.

    Nebenbei; zu dieser Bedingung würde ich als Mieter die Wohnung nicht nehmen.

    Also erst wenn ich die Reinigung erstattet habe, würde mir die Kaution überwiesen werden.

    Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Du hast doch sicher mehr als € 125,00 an Kaution hinterlegt. Wenn der Vermieter sich im Recht wiegt, kann er doch die Putzkosten von der Kaution abziehen und den Rest an Dich überweisen.

    Ich habe das ungute Gefühl, dass Du mit der Überweisung dieser Kosten auch Dein Einverständnis für diese Putzkosten geben sollst und damit wäre die Sache für den Vermieter/Agentur erledigt.

    Ich hoffe, ich irre mich.

    Leider ergibt sich aus unserem Portfolie nicht die optimalste Grundlage, um einen Vermieter davon zu überzeugen, uns eine Wohnung zur Verfügung zu stellen (leichte Schufa Einträge).

    ..Leichte Schufaeinträge....

    Gibt es dazu Erfahrungen? Eine Zahlung von 2 Mieten an den Makler als Provision, wäre auf jeden Fall machbar

    ..könnte diese Provision nicht dazu beitragen die Schufa zu bereinigen? Du hättest mehr Chancen auf dem Wohnungsmarkt.

    Ich habe meine Wohnung am 05.01.2019 zum 01.04.2019 schriftlich per Brief gekündigt.

    Deine Kündigung ging dem VM nicht korrekter Weise am 4.1.19 zu, was die Kündigung praktsche für einen weiteren Monat verschiebt, so dass Dein Mietverhältnis am 30.4.19 endet.


    Nachdem der Vermieter aber die Wohnung seit Schlüsselübergabe benutzt, Du praktisch keinen Zugang zur Wohnung mehr hast,-was von Dir zu beweisen wäre- bist Du auch für April keine Miete schuldig.


    Wenn der Vermieter nach Schlüsselübergabe mit umfangreichen Renovierungsarbeiten in der Wohnung beginnt ist die Wohnung nicht mehr für den Mieter zu gebrauchen und die Miete auf Null gemindert. (§ 536 Abs.1 Satz 1 BGB)

    Nur bezahlt doch im speziellen Fall eines Rumpfjahres der Erstmieter komplett drauf?
    Beispiel: Mieter zieht Juli ein, erhält Januar die Abrechnung der NK für das Rumpfjahr 2018 (Jul-Dez) und zahlt 1000€ Versicherung. Der Mietvertrag ist zu 1. Juli 2019 gekündigt. In 2020 erhält ja nach diesem Prinzip der Mieter eine NK Abrechnung f. 2019 über 50% der in 2019 erneut 100% anfallenden Versicherungskosten.
    Kann das wirklich "legal" sein?

    Eine korrekte NK-Abrechnung muss folgende Kriterien erfüllen: Z.B.

    Gesamtkosten

    Wohnfläche des vermieteten Hauses,gesamt

    daraus errechnet qm-Preis

    diesen qm-Preis x deine Wohnfläche

    Wenn die Wohnung in diesem Zeitraum nicht 12 Monate beträgt wird anteilmässig abgerechnet: Z.B. nur 10 Monate, dann den Gesamtbetrag : 12 x 10 Monate. Diese Summe betrifft genau Deine NK.

    Ich hoffe Du kannst es nachvollziehen.

    Hallo, Fruggel, danke für den Hinweis. Man lernt eben nicht aus. Dass ein Mietvertrag von 1987 diese Klausel noch für Recht erklärt hätte ich nicht gedacht. Wie oft wurde seitdem das Mietrecht geändert?

    Der Vermieter besteht aber auf eine Kündigunsfriest von 7 Monaten. Was soll man tun wenn er sich auf keine 3 Monate Kündigungsfrist einlässt?

    Der Mieter hat eine Kündigungsfrist von 3 Monaten, der Vermieter nach so vielen Jahren eine entsprechend längere. So das Mietgesetz.


    Ich möchte jedoch auch nicht zu 100% ausschließen, dass es nicht irgendeinen Grund geben kann, warum er darauf bestehen kann, dazu müsste man sämtliche Einzelheiten kennen.

    darkshadow, ich nehme an, dass der Vermieter aus Unwissenheit die Positionen vertauscht. In diesem Thread geht es um einen verstorbenen Mieter und dementsprechend um Zahlungsschrierigkeiten. Gesetze können ja wie man weiß, auch ausgelegt etc. werden, aber in diesem Fall kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass die verbliebene Mieterin die 3-monatige Kündigungsfrist nicht anwenden darf/kann/soll.

    Vielleicht findest Du einen § zu Gunsten des Vermieters, würde mich interessieren.