Beiträge von Miet_er_1234

    Das ist falsch, Die Angabe einer falschen Frist macht ein Mieterhöhungsverlangen nicht unwirksam. Es ist trotzdem wirksam, allerdings eben mit den korrekten Fristen.

    Danke für den Hinweis.

    Dennoch würde mich interessieren, ob in diesem Fall die Mieterhöhung formal unwirksam ist, denn

    a) in meiner Gemeinde gilt die Kappungsgrenze von 15 Prozent. Der Vermieter möchte die Netto-Kaltmiete jedoch um 16 % erhöhen.

    Eine Erhöhung auf eine höhere Prozentzahl ist doch unwirksam?

    b) die Mieterhöhung mit der Erläuterung "... da die Mieten in letzter Zeit angestiegen sind, werden wir die Mieter erhöhen, nicht anpassen." nicht ausreichend begründet ist. Entweder muss die Erhöhung unter Angabe eines Mietspiegels oder unter Angabe von mind. 3 Vergleichswohnungen ausreichend begründet werden.


    Kann ich unter diesen o. g. Gesichtspunkten die Mietpreiserhöhung einfach ignorieren und weiterhin meine normale Miete zahlen?

    Denn wenn der Vermieter anschließend rechtliche Schritte einlegen möchte kann ich doch begründen, dass die MIetpreiserhöhung formal unwirksam und der Vermieter zunächst eine korrekte Mietpreiserhöhung erstellen muss.

    Vielen Dank für die Rückmeldung. Damit handelt es sich um eine formal unwirksame Mietpreiserhöhung, da der Vermieter die Fristen nicht einhält. Interessant ist in diesem Zusammenhang, inwiefern ich als Mieter überhaupt auf diese Mietpreiserhöhung antworten/reagieren muss. Ich habe teilweise gelesen, dass man bei formal unwirksamen Erhöhung als Mieter am besten gar nicht eingeht und weiterhin seine bisherige Miete zahlen soll. Hat hier jemand bereits Erfahrung gemacht und kann diesbezüglich weitere Tipps geben?


    Vielen Dank und beste Grüße

    Liebe Community,


    vergangene Woche (05.07.) hat der Vermieter mir postalisch eine Mieterhöhung mitgeteilt. Ich würde gerne wissen, inwiefern die Mieterhöhung gerechtfertigt ist und ggf. widersprechen.


    Hier die Fakten:

    - Ich wohne seit knapp 3 Jahren in der Wohnung und das wäre die erste Mieterhöhung.

    - Der Vermieter möchte die Netto-Kaltmiete um 16 % erhöhen.

    - Begründung der Erhöhung: "... da die Mieten in letzter Zeit angestiegen sind, werden wir die Mieter erhöhen, nicht anpassen."

    - Die Erhöhung soll zum 1.9.20 wirksam werden. Schreiben zur Mieterhöhung wurde mir am 05.7. zugestellt.

    --> Hat der Vermieter die Frist der Erhöhung überhaupt eingehalten? Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird dem MIeter eine Zustimmungsfrist von 2 Monaten nach Ablauf des

    Monats, in dem die Mieterhöhung zugstellt wurde gewährt. Demnach dürfte die Mieterhöhung frühestens zum 1.10.20 wirksam werden. Ist dies so?


    Ist eine Mieterhöhung aufgrund der oben gelisteten Fakten überhaupt möglich bzw. welche Möglichkeiten bestehen gegen das Schreiben des Vermieters Widerspruch einzulegen?

    Wie gehe ich am besten mit der Mieterhöhung um?


    Vielen Dank vorab für eure Unterstützung und Ratschläge.


    Herzlichste Grüße

    Hi Roland


    danke zunächst für deine Antwort. Bei mir handelt es sich um einen Vermieter der eine kleine Immobiliengesellschaft besitzt.

    Ich denke, dass ich, wie du und Köbes geschrieben habt rechtlich auf der sicheren Seite bin. Ich würde daher einfach die zu unrecht

    in Rechnung gestellten Kosten mit der nächsten Mietzahlung einbehalten und dem Vermieter diesbezüglich eine eMail zusenden, um

    ihm den Sachverhalt genau zu erläutern. Das einzige Bedenken, welches ich habe ist, ob der Vermieter anschließend nicht alle Möglichkeiten versucht, um in irgendeiner Weise die Miete zu erhöhen, um so den "Verlust" zu kompensieren. Daher zögere ich aktuell noch, ob ich dieses Vorgehen tatsächlich umsetzen soll.


    VG

    Hallo Köbes,


    danke zunächst für deine Antwort.

    Habe bereits bei der Stadtverwaltung angerufen und nach einem aktueller Mietspiegel gefragt. Dieser ist gerade in Erstellung und wird voraussichtlich in 2 - 3 Monaten veröffentlicht.

    Hallo liebe Community,


    ich kämpfe zur Zeit mit meinem Vermieter in Bezug auf eine unberechtigte Nebenkostenabrechnung.

    Der Vermieter legt Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten in der Nebenkostenabrechnung auf die Mieter um, die er meines Erachtens eigentlich nicht umlegen dürfte.


    Im Falle der Reparatur legt er Arbeiten an einem Rollokasten (der sich zudem nicht in meiner Wohnung befindet) anteilig auf mich um.

    Darf der Vermieter diese Kosten anteilig auf alle MIeter umlegen?


    Im Falle der Instandsetzung handelt es sich um eine Beseitigung einer Abflussrohrverstopfung. Da die Verstopfung zuerst in meiner Wohnung auftrat habe ich den Vermieter informiert,

    woraufhin dieser eine Reinigungsfirma zur Beseitigung der Verstopfung beauftragt hat. Gründe der Verstopfung laut der Reinigungsfirma waren: Haare, Schlamm, Fett

    Darf der Vermieter diese Kosten anteilig auf die MIeter umlegen?

    Könnte der Vermieter in diesem Fall die Kosten sogar zu 100% von mir einfordern, da ich die Verstopfung gemeldet habe?


    Ich hoffe, dass ihr mir in diesem Fall weiterhelfen könnt, damit ich weiß, wie ich bei meinem Vermieter weiter vorgehen kann.


    Herzlichen Dank vorab und viele Grüße

    Hallo liebe Community,


    mein Vermieter legt in den Nebenkostenabrechnungen Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten in Höhe von ca. 250 € unberechtigter Weise um. Ich habe diesen Kosten widersprochen und daraufhin hat der Vermieter mir gedroht, weitere umlegbare Nebenkosten (wie z. B. Gartenarbeiten, die er wohl bisher nicht umgelegt hat) in der Nebenkostenabrechnung umzulegen. Nun befürchte ich, dass der Vermieter meine Kaltmiete erhöhen wird. Da ich im Vergleich zu anderen Wohnungen in meiner Stadt eine günstige Kaltmiete zahle würde ich gerne wissen, welche Möglichkeiten der Vermieter überhaupt hat, um die Miete auf eine ortsübliche Vergleichsmiete zu erhöhen?


    Meine Kaltmiete liegt knapp über den im aktuellen Mietspiegel festgelegten Mietpreisen, d. h. eine Erhöhung aufgrund des Mietspiegels ist nicht möglich. Da dieser Mietspiegel allerdings aus dem Jahre 2016 ist und die Mieten in meiner Stadt in den vergangenen 4 Jahren stark gestiegen sind stellt sich mir die Frage, inwiefern der Vermieter die Mieterhöhung aufgrund folgender anderer Gründe erhöhen kann:

    - Auskunft aus Mietdatenbank oder

    - Gutachten eines öffentlich bestellten Bausachverständigen oder

    - mind. drei einzelne vergleichbare Wohnungen in der Gemeinde bzw. benachbarten Gemeinde

    - weitere mir nicht bekannte Gründe ??


    Vielen Dank für eure Auskunft vorab.


    Viele Grüße