Beiträge von cera02

    Hallo alle zusammen,


    ich hätte mal gerne eure Meinung zu folgender Situation gehört:


    Ich habe eine Wohnung bei einer Wohnungsbaugenossenschaft angemietet und im Verlauf der Zeit habe ich an meiner Wohnungstür, zusätzlich zum normalen Türschloss,

    einen Panzerriegel ( auch bekannt als Querriegel) anbringen lassen. Der Riegel lässt sich über ein Zylinderschloss mit Schlüssel betätigen, welches über eine Sicherungskarte verfügt. Ohne diese Karte kann man keine Schlüssel nachmachen lassen.


    Nun war die Situation so, dass sich die Genossenschaft mit ca. 50% an den Kosten für den Panzerriegel und dessen Einbau beteiligt hat. In dem Auftrag für den Einbau des Querriegels steht, dass das Eigentum an dem Riegel und sämtlichen vorhandenen Schlüsseln kostenlos auf die Genossenschaft übergeht. Das ist und war von meiner Seite auch so in Ordnung.


    Nun habe ich mich mal bei der Genossenschaft nach der Sicherungskarte für das Schloss erkundigt da ich keine bekommen hatte beim Einbau und fragte ob ich diese bekommen könnte. (Zumal ich das normale Schloss der Wohnungstür direkt beim Einzug ebenfalls gegen ein Schloss mit Schlüsselkarte ausgetauscht habe, die ich besitze).


    Die Genossenschaft verneinte dies mit der Begründung, dass ja das Eigentum an dem Querriegel und sämtlicher Schlüssel auf sie übergegangen sei und ich somit keinerlei Anspruch auf Herausgabe der Sicherungskarte hätte.


    Da ich bei solchen sensiblen Sachen wie Schlüssel und Schlüsselkarten nicht lange rumfackel, habe ich vor kurzerhand das Schloss am Panzerriegel gegen ein eigenes mit eigener Sicherungskarte auszutauschen. Die beiden ursprünglichen Schlösser (Panzerriegel und normales) werden natürlich verwahrt und irgendwann bei einem etwaigen Auszug wieder eingebaut.


    Wie seht ihr diese Vorgehensweise? Das müsste doch eigentlich völlig ok sein, oder?


    Über eure Meinungen und Antworten bin ich sehr dankbar.