Beiträge von Lord Of The Triforce

    Hallo Zusammen,

    wir haben ein Begehren einer Mieterhöhung um 20%, Mitte Januar, von unserem Neuvermieter bekommen. Dort wurde uns eine Überlegungsfrist laut §§ 558b BGB eingeräumt, die bis zum 31.03.2021 geht. In diesem Schreiben wurde uns aufgelistet, dass wir einen Stellplatz in der Kaltmiete haben. Dies war mit dem Vorvermieter leider nur mündlich abgeklärt. Anfang Februar ist nun ein erneutes Schreiben vom Neuvermieter gekommen, mit dem Hinweis, dass es sich um einen Tippfehler handelt und hat das Schreiben zur Zustimmung der Mieterhöhung auf Mitte Januar zurück datiert.

    Frage ist nun, kann ich mich auf das neue und angepasste Schreiben beziehen und meine Überlegungsfrist, nach §§ 558b BGB, bis 30.04.2021 nutzen? Ich möchte gar nicht unverschämt sein und alles ausreizen, aber unser neuer Vermieter möchte uns an allen Stellen schröpfen!


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    Hallo,

    ich hab eine Frage bezüglich eines Stellplatzes direkt vor dem Mietshaus. Wir wohnen nun seit ca. 10 Jahren dort und ein Stellplatz war und ist laut unserem Vorvermieter in der Kaltmiete inkludiert. Leider ist im Vertrag nichts vermerkt worden. Das Haus wurde nun verkauft und der Neuvermieter möchte nun 30 Euro für den Stellplatz. Unser Vorvermieter hat uns nun ein Bestätigung unterschrieben, dass sehr wohl der Stellplatz in der Kaltmiete inklusive war trotz fehlen im Mietvertrag.

    Unser Neuvermieter hatte uns vor ca. 1 Monat ein Verlangen um eine Mieterhöhung geschickt mit der Bestätigung das ein Stellplatz in der Kaltmiete enthalten ist (mit Unterschrift). Nun bekamen wir ein neues Schreiben mit dem Hinweis das es doch nicht so ist, dass ein Stellplatz inklusive ist (nach erneuten prüfen seinerseits) und es sich um einen Tippfehler handelte.


    Können wir uns nun auf die zusätzliche Bestätigung des Vorvermieters und der vorherigen Bestätigung des Neuvermieters beruhen und den Stellplatz weiterhin kostenlos nutzen?

    Hallo Toschi und darkshadow,

    danke für die Antwort. Ich hatte nie geschrieben, dass der neue Vertrag angenommen wird. Aber warum sollte ich mir nicht die Zeit und das Recht nehmen, das Ganze zu prüfen. Ich gehe auch davon aus, dass es nicht gleich/besser Altvertrag ist. Im Neuvertrag wird aber auch schon die neu angepasste Miete sein. Wenn ich also den Vertrag dann nach der Prüfung verneine, ist die Frage, ob der Vermieter die neue Miete (wie gesagt, innerhalb der Kappungsgrenze und auch keine Mieterhöhung in den letzten 3 Jahren), die im gesetzlich zusteht, erneut in einen separatem Schreiben aufsetzen muss und ich erneut eine Bedenkzeit bekomme oder ich mich schon bei der Verneinung des Neuvertrags die neue Mieterhöhung annehmen muss.

    Sehr geehrte Forumsmitglieder,

    wir haben eine Ankündigung vom Vermieter bekommen, dass ein neuer Mietvertrag mit einer Mieterhöhung (innerhalb der gesetzlichen Kappungsgrenze) aufgesetzt wird. Hier wird es weitere Anpassungen geben, die uns im Vergleich zum alten Vertrag (wahrscheinlich in der Summe) schlechter stellen werden. Ich würde daher meine Überlegungsfrist in Anspruch nehmen und gegebenenfalls ablehnen und den alten Vertrag bestehen lassen. Jetzt stellt sich mir aber die Frage, ob ich nach Ablehnung, die Mieterhöhung, die sich im rechtlichen Rahmen bewegt, sofort annehmen (da Überlegungsfrist genutzt) oder ob hier vom Vermieter ein neues formloses Schreiben rein nur mit der Mieterhöhung aufgesetzt werden muss, das wieder eine Überlegungsfrist ermöglicht?

    Viele Dank und Grüße.

    Ich möchte mit der weiteren Überlegungsfrist (falls möglich) nicht das Ganze "bis zum Limit" ausreizen. Möchte aber im Falle, dass der Vermieter mich unter Druck setzt oder sogar Unverschämt wird, mich rechtlich absichern, was für Möglichkeiten ich habe.