Beiträge von 9erKegler

    1. Dass du freiwillig in Vorleistung gegangen bist oder unaufgefordert eine Abrechnung erstellt hast verpflichtet den VM nicht zu Kostenersatz. Eine Kürzung deiner Nachzahlung um die Kostenposition Allgemeinstrom i. H. d. Anteils der anderen Parteien hätte völlig ausgereicht.

    Ohne die Abrechnung hätte man gar nicht feststellen können wie hoch der Anteil der einzelnen Mieter ist. Hätte ich keine Abrechnung erstellt, hätte ich alle Anteile alleine bezahlt. Wie hätte ich bei der Nebenkostenabrechnung meinen Anteil also streichen sollen? Selbst wenn ich diesen gestrichen hätte, würde ich trotzdem weit aus mehr bezahlen, als mein korrekter Anteil wert wäre.

    Außerdem hat mich der Vermieter dazu aufgefordert und ich bin vom Stromanbieter auf einen höheren Abschlag gezwungen worden.

    Danke darkshadow für deine Antwort.


    Falls ich mich nicht mit ihr einigen kann, muss ich wohl den Rechtsanwalt darauf ansetzen.


    Abgesehen davon:


    Ich kann Kosten von von 820€ für den Boden selbst per Rechnung nachweisen.

    Die Arbeitszeit für die Verlegung der kompletten Wohnung hat ca. 40h betragen.

    Mit einem angemessenen Stundenlohn von 10€/Stunde habe ich dann einen Verhandlungsspielraum von 1220€

    Wie weise ich denn meine Stunden nach? Den Boden habe ich damals mit meinem Cousin "in mittlerer Art und Güte" verlegt.

    Hallo liebes Forum,


    nach Einzug in die Wohnung hat mich mein Vermieter darauf hingewiesen, dass der Allgemeinstrom über meinen Mieterzähler läuft (Vorher hat die Urgroßmutter der Familie dort gewohnt). Da ich ausgebildeter Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik bin, hat er mich darum gebeten einen Zwischenzähler für den Allgemeinstrom zu installieren, um die Allgemeinstromkosten von dem Mieterzähler zu trennen. Diesen habe ich ihm über einen vergünstigten Tarif offiziell über die Firma installiert. Für die Abrechnung der Allgemeinstromkosten sei nach seiner Aussage nun ich zuständig, da es schließlich mein Geld ist, welches ich zurück verlangen muss. Jährlich sind dies Kosten von ca. 350€, welche ich vorstrecken muss.

    Weiterhin habe ich festgestellt, dass die Hofbeleuchtung ohne Trennung auf meinem Mieterzähler ist. Somit kann ich nicht feststellen wie viel Geld ich für die Hofbeleuchtung bekomme.

    All das ist nicht im Mietvertrag vereinbart gewesen, aber um mein Geld wieder zurück zu bekommen, habe ich mich jährlich hingesetzt und eine Aufstellung gemacht.


    Diese Abrechnungen habe ich bisher unentgeltlich gemacht, da aber mein Vermieter jetzt beim Auszug aus der Wohnung die Kaution nicht zurückzahlen will, frage ich mich, ob ich die Abrechnungen als Dienstleistung abrechnen kann?

    Wie sieht es allgemein mit der Vermietung der Wohnung aus? Hätte er die Wohnung überhaupt vermieten dürfen? Habe ich im Nachhinein noch Ansprüche auf eventuelle Ausgleichszahlungen oder Mietkürzungen?


    Vielen Dank im Voraus für euere Hilfe!:saint:

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    bei Einzug in die alte Wohnung wurde mit dem VM vereinbart, dass die Kautionszahlung entfällt, ich hierfür aber den Bodenbelag zusammen mit der Verlegung übernehmen soll. Die Argumentation war, dass es keinen Sinn machen würde, dass er einen Boden einlegt, welcher mir nicht gefallen würde und ich somit über meinen Boden selbst entscheiden darf. Bei Kündigung gehört der Boden dann dem VM und ich bekomme die vereinbarte Kaution.

    Ich wurde sogar darauf hingewiesen, dass ich auf den Preis der Böden achten soll, um zu vermeiden, dass ich weniger zurück bekomme als ich für die Böden gezahlt habe.

    Daraufhin wurde ein Zusatz zum Mietvertrag aufgesetzt:


    "Zusatz zum Mietvertrag zwischen VM und 9erKegler.

    Die Mietsicherheit (Kaution) von 650€ entfällt.

    Der Mieter legt auf seine Kosten einen Bodenbelag (Laminat) in den Wohnräumen und im Flur.

    Die verlegten Böden gehen bei Kündigung der Wohnung ohne weitere Forderungen in den Besitz der Vermieterin."


    Nun bei Auszug aus der Wohnung wird argumentiert, dass keine Kaution an die VM bezahlt wurde und deshalb auch keine Kaution ausgezahlt werden kann.


    Mein Rechtsanwalt meint hierzu, dass der Boden sowieso dem Vermieter gehört, da er fest mit dem Gebäude verbunden ist.

    Allerdings kann ich meine Kosten für die Verlegung des Bodenbelags dem VM in Rechnung stellen.


    Habt ihr hierzu eventuell ein paar Tipps, wie ich hier vorgehen kann? Kann ich nun einfach eine Rechnung erstellen für die Verlegung des Bodens über ganz zufällig 650€?


    Vielen Dank im Voraus an alle! :saint: