Beiträge von Matjaaa

    Guten Abend,

    Bei unserem Auszug Auszug wurde der PVC-Boden im Schlafzimmer beschädigt (ca. 10 x 15 cm langer Riss im PVC). Der Schaden wurde unter Einreichung eines Kostenvoranschlags für die Reparatur (1.500 €) meiner Haftpflichtversicherung gemeldet, die zugestimmt hat, dem Vermieter den Zeitwert (abzüglich Nutzungsdauer) i.H.v. 1200 € zu erstatten. Die Versicherung hat zur Regulierung um die Einreichung einer Rechnung und die Übermittlung der Kontodaten beim Vermieter angefordert. Daraufhin schrieb mir der Vermieter eine Mail, dass er den Zeitwert des Bodens i.H.v. 1200 € von meiner hinterlegten Kaution einbehält und ich mir das Geld selbst von der Versicherung zurückholen soll. Auf telefonische Nachfrage teilte er mir mit, dass er "keine Lust" habe, sich mit meiner Versicherung auseinanderzusetzen und "gemäß Aussage des Vermieterbundes" berechtigt sei, die Kaution einzubehalten.

    Ist das Vorgehen des Vermieters rechtlich zulässig? Ich vermute (ohne dies sicher zu wissen), dass er den Schaden nicht beheben lassen und stattdessen das Geld behalten möchte und Angst hat, dass die Versicherung ohne die Einreichung einer Rechnung den zugesagten Zeitwert nicht erstattet. Anders kann ich mir sein Vorgehen nicht erklären.

    ich habe die Mail des Vermieters der Versicherung weitergeleitet und darum gebeten, das Geld statt an den Vermieter an mich auszuzahlen.
    Eine Antwort habe ich noch keine.

    Wie seht ihr die Thematik?

    Vielen Dank und viele Grüße!

    Hallo liebe Community,


    Folgender Fall:
    Ich hatte unseren letzten Mietvertrag fristgerecht zum 31.12.20 gekündigt. Anschließend habe ich mich mit der Vermieterin mündlich auf eine Kündigung bereits zum 15.12.20 geeinigt, da die Nachmieter bereits früher in die Wohnung einziehen wollten und die Vermieterin vorab Renovierungsarbeiten in der Küche durchführen wollte. Für den Dezember habe ich also wie vereinbart lediglich 1/2 Monatsmiete und 1/2 der vereinbarten Nebenkostenpauschale überwiesen. Am 13.12.20 erfolgte die Wohnungsübergabe, in dem der Wasserzählerstand mit 240,8 m³ festgehalten wurde.
    In der Nebenkostenabrechnung 2020, die mir die Vermieterin am 16.01.21 hat zukommen lassen, sind nun der Wasser/Abwasserverbrauch bis einschl. 31.12.20 aufgeführt, (282 m³) mit den entsprechenden Kosten und der offiziellen Abrechnungsbescheinigung der Stadt. Ich habe der Nebenkostenabrechnung widersprochen mit dem Hinweis, dass es für die korrekte Berechnung der Gebühren Wasser/Abwasser zwingend erforderlich ist, sich auf das den Wasserstand gem. Übergabeprotokoll (240,8 m³) zu beziehen, dass die Differenz von 41,2 m² zu den berechneten 282 m³ offensichtlich nach unserem Auszug "verursacht") wurde und die Rechnung der Stadt entsprechend abzumindern ist. Zusätzlich habe ich eine Rechnung beigefügt, die die dargestellten Preise der Gemeinde und den tatsächlichen Verbrauch (240,8 m²) beinhaltet und die Vermieterin aufgefordert, mir die Differenz (immerhin knapp 80 €) nachzuzahlen. Ihre Antwort fällt mit dem folgenden Satz recht spärtlich aus:
    "Die Wasseruhr Nr. XXX wurde am 06.12.2020 abgelesen mit dem Stand von 240 und an die Stadt XXX / Frau XXX übermittelt. Die Stadtabrechnung bezieht sich aber immer von 01.01.-31.12. eines Jahres."
    Wie sollte ich auf diese Nachricht reagieren? Bin ich im "Recht"?


    Für eine kurzfristige Antwort bin ich sehr dankbar!


    Viele Grüße.