Beiträge von Froeschle

    Hallo Schweinchenfan,


    nochmals vielen Dank für deine hilfreichen Informationen.

    Damit habe ich eine gute weiterführende Literatur, mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen und meine grundlegenden Fragen hast du allesamt beantworten können.


    Ich freue mich sehr darüber, dass du dir die Zeit genommen hast, mir weiter zu helfen, lieben Dank dafür!


    Alles Gute und viele Grüße,

    Froeschle

    Hallo Schweinchenfan,


    danke für deine Anmerkung bzw. Gegenfrage, die hat bei mir einen Groschen zum Fallen gebracht.

    Über den Allgemeinstrom-Zähler wird neben Licht, Klingel, Rasenmäher in der Tat auch die Heizung bzw. deren Pumpen gespeist.

    Es sind also wärmeerzeugende und nicht-wärmeerzeugende Anteile im Allgemeinstrom.

    Der bisherige Vermieter hat den gesamten Stromrechnungsbetrag in die Heizkostenabrechnung zum Abrechnungsdienstleister mitgegeben, der Licht/Klingel/Rasenmäheranteil wurde demnach auch im Verhältnis der verbrauchten Heizkosten verteilt.


    Ich glaube jetzt verstanden zu haben, den Licht/Klingel/Rasenmäher-Teil separat in der NK-Abrechnung aufführen (Schlüssel sind Personen in der Wohnungen?).

    Den Teil, der zur Wärmeerzeugung gehört, müsste ich verbrauchsgerecht abrechnen, also weiterhin in die Heizkostenabrechnung vom Abrechnungsdienstleister einfließen lassen.

    Die Frage ist nur, wie kann ich diese Anteile ermitteln, ohne weitere, geeichte Stromzähler zu verbauen...


    Eine Weile googlen hat zu Tage gebracht, dass einige Gerichte 3% - 5% der Brennstoffkosten als Stromwert zum Betreiben einer Heizung gelten lassen.

    Diesen Betrag könne man dann in der Heizkostenrechnung mit angeben.

    Die verbleibende Differenz zur Stromrechnung dann in die "kalte" Nebenkostenabrechnung.


    Beides nach "Abflussprinzip", weil es mit der Stromrechnung nunmal nicht anders geht.


    Hab ich das richtig verstanden und ist das gängige Praxis?


    Herzlichen Dank nochmal für euren Input,


    Fröschle

    Hallo zusammen,


    wir vermieten seit kurzem in unserem Haus. Bei der bald wieder fälligen NK-Abrechnung habe ich nun eine Frage zur Umlage des Allgemeinstroms wie Treppenausbeleuchtung.

    Die aktuelle Stromrechnung der Stadtwerke deckt den Verbrauchszeitraum 12.11.2020 - 31.10.2021 ab.

    Ca. 1,5 Monate dieses Zeitraums sind also quasi verstrichen (da im Kalenderjahr 2020) und sollten idealerweise nicht auf die NK-Abrechnung 2021.

    Außerdem fehlen bei der aktuellen Stromrechnung 2 Monate für das Jahr 2021.


    Diese nicht auf den Jahreswechsel ausgelegte Stromrechnung lässt mich jetzt zu der Frage kommen, wie man das bei der NK-Abrechnung umlegt.

    Zwar könnte ich bei der aktuellen Rechnung den mittleren Stromverbrauch pro Tag bestimmen und nur die in der Stromrechnung aufgeführten Tage von 2021 berechnen, dann fehlen aber immernoch die Monate November und Dezember... und ich kann (und will!) ja nicht warten, bis Ende Novebmer 2022 die nächste Rechnung kommt, damit ich die NK-Abrechnung für 2021 machen kann...


    Auch bei einem Mieterwechsel wird das nochmal spannend. Die anderen Rechnungen (Schornsteinfeger, Versicherungen etc.) kann ich über die Monate anteilig umlegen, aber der Stromverbrauch ist ja eben ein auch von der Jahreszeit abhängiger Verbrauch, den die Mieter durch ihr Verhalten mitbeeinflussen können. Der ist nicht homogen über das Jahr.


    Wie macht man das denn dann?


    Ich notiere mir zu jedem ersten des Monats die Zählerstände der Stromzähler, kann ich die zur Hochrechnung der Stromkosten verwenden?

    Kleine Abweichungen durch Tarifanpassungen der Stromanbieter zum Jahreswechsel kann ich dann nur schwer einfließen lassen... allerdings geht es hier auch um keine Riesensumme.


    Lieben Dank für euren Rat!


    Fröschle