Beiträge von Vermieter

    auch wenn es kein Mietrecht ist mein Senf dazu


    fassen wir es mal kurz: es ist kompliziert ...


    grundsätzlich wäre zu unterscheiden ob der Verwalter die WEG verwaltet oder ob er die Mietverwaltung übernimmt.
    Wen hätten Sie angerufen wenn der Wasserhahn kaputt wäre oder wenn sich z.B. ein Fenster nicht öffnen liese?


    Ihren Vermieter oder die Hausverwaltung. Eine WEG Hausverwaltung hat mit der Vermietung der einzelnen Wohnungen durch die einzelnen Eigentümer grundsätzlich nichts zu tun, es sei denn sie wird explizit damit von den einzelnen Eigentümern beauftragt und extra bezahlt.


    Und nun der Unterschied, eine Courtage oder Vermittlungsgebühr kann der Verwalter verlangen, wenn er nur die WEG verwaltet.
    Ist dagegen auch noch die Mietverwaltung der Wohnung, also Ansprechpartner für alle Belange auch des Mieters gegeben, also z.B. der Vermieter sagt, wenden sie sich grundsätzlich an die Hausverwaltung bei Fragen, dann darf er keine Gebühr für die Vermittlung verlangen und auch eine Rückforderung ist möglich.


    Für mich sieht es in Ermangelung weiterer Fakten so aus, als wäre die Verwaltung hier im Recht.

    1. Frage: Ist es ein Zweifamilienhaus in dem der Vermieter selbst wohnt?


    Zitat

    "Wohnung sollte gekündigt werden, weil Kinder unterwegs sind und die Wohnung dafür nicht ausgelegt ist!"


    haben sie diese Aussage schriftlich oder mündlich?


    Zitat

    "Wohnung würde dann einige Monate später doch gekündigt, wegen Eigenbedarf! Soll jetzt als Büro und Lagerraum genutzt werden, Vermieter verfügt aber noch über weiteren Wohnraum der vermietet ist, welcher sich eindeutig besser als Büro und Lagerraum eignen würde, da diese sich im EG befinden!"


    würde oder wurde?
    Eine Eigenbedarfskündigung zur gewerblichen Nutzung ist nicht rechtens. Wenn sie die Kündigung so erhalten haben können sie dieser widersprechen, da sie ungültig ist. Es empfiehlt sich der Gang zum Anwalt.
    Von nun an wirds dann aber ein holpriger Ritt mit den VM.


    Übrigens kann man mit einem schriftlichen Ausschluss der ordentlichen Kündigung durch den VM sowas im Vorfeld vermeiden.

    "ich zahle seit 6 bis 8 Monaten keine Miete und Üüüüberaschung .. es kommt die fristlose Kündigung"


    Abwenden könnten Sie die Kündigung wenn Sie die gesamten Mietschulden ausgleichen und dies in den letzten zwei Jahren nicht bereits schoneinmal vorgekommen ist.
    Ich denke aber mal eine Verwaltung die ihr Handwerk versteht hat Ihnen nicht nur fristlos sondern auch sicherheitshalber fristgerecht aus wichtigem Grund gekündigt. Somit würde Ihnen dass auch nicht viel bringen, es sei denn Sie sprechen mit der Verwaltung, bieten den Ausgleich der Mietschulden an (Sie haben ja sicher das Geld zurückgelegt für diesen Fall ... hüstel) und die ziehen die Kündigung zurück.


    Was jetzt kommen wird: Räumungsklage, Gerichtskosten, Anwaltskosten .. kann sich etwas hinziehen ... aber raus werden Sie müssen und die Schulden werden Ihnen die nächsten 30 Jahre anhängen ... dass die Gesellschaft schon für Ihren Lebensunterhalt aufkommt, Miete und Nebenkosten, Strom, Kippen und Alkohol bezahlt reicht anscheinend nicht. Wundert es da, dass man an Hartz 4 Empfänger nicht mehr vermieten will.

    110 ... Mein Freund ich helf Dir...


    Beschwerde beim Vermieter
    Androhung einer Mietminderung
    Lärmtagebuch


    alternativ andere Wohnung suchen

    Und die Klage ist abgewendet, wenn der Mieter sofort die rückständigen Mieten zahlt.
    Dieser Satz des Vermieters:
    ist nichts als heisse Luft. Zumindest dann, wenn nicht schon mal im letzten Jahr aufgrund Zahlungsrückstands fristlos gekündigt wurde.


    oder wenn hilfsweise neben der fristlosen auch die ordentliche fristgerechte Kündigung aufgrund wichtiger Gründe ausgesprochen wurde... dass ist was anderes wie der Hinweis auf § 545 BGB.
    Der wird ausgeschlossen weil sonst, wenn der Mieter trotz Kündigung einfach wohnenbleibt und der VM keinen Einspruch erhebt innerhalb recht kurzer Frist, das Mietverhältnis weiterbesteht und der ganze Zinnober von vorne losgeht.

    Alte Regel Kaution gegen Schlüssel, dann gibts so Stress nicht.


    Ansprechpartner für die Kaution ist normal der Vermieter oder Hauptmieter.
    Normal ist dass keine Sache zwischen Mieter und Nachmieter. Was sagt der Hauptmieter dazu?
    Eventuell ist der Vertrag auch garnicht gültig weil sie nicht volljährig ist.
    Ich würde einen Mahnbescheid über die Summe erstellen, mal sehen ob sie dann immernoch so frech ist.
    Ansonsten hast Du nicht viel in der Hand.
    Vertragliche Regelungen mit dem Nachmieter / mit dem du ja eigentlich kein mietrechtliches Verhältnis hast, sind Zivilrecht.
    Ob ein Anwalt lohnt ist fraglich.

    ich befürchte der Threadersteller hat nicht ganz verstanden was umlegen dürfen und nicht bedeutet.


    Wenn jede Mietpartei eine eigene Mülltonne hat, zahlt natürlich jede Mietpartei nur die eigene Mülltonne.
    Der Vermieter kann es sich hier nicht einfach machen und 50 / 50 abrechnen.
    Kann ich mir aber fast nicht vorstellen, so gross ist der Aufwand nicht.
    Fordern Sie Einsicht in die Originalunterlagen des Entsorgers an. Sie könne vom VM auch versuchen die zuviel gezahlten Kosten für das Vorjahr zu bekommen. Einfach mal anfordern, Frechheit siegt. Rechtlich gesehen haben Sie aber nur 12 Monate nach Erhalt der Abrechnung Zeit gegen Fehler in der Abrechnung Einspruch einzulegen. Also schnell mal das Datum prüfen. Manche VM sind da ja sehr spät dran im Jahr.


    Interessant wäre dazu aber schon was im MV bei NK zu den Mülltonnen steht.

    zu beachten wäre noch, dass in der Eigenbedarfskündigung explizit anzugeben wäre für wen der Eigenbedarf angekündigt wird und auf das Widerspruchsrecht des Mieters hinzuweisen. Die Kündigung kann auch früher zugehen, ich würde sie nicht auf den letzten Drücker aussprechen. Ggf. bietet sich auch die Möglichkeit eines Aufhebungsvertrages mit dem Mieter an, wenn sie die Wohnung wirklich selbst benötigen. Da kann man dem Mieter entgegenkommen.
    Ansonsten ist ein für Ende 2015 geplanter Eigenbedarf wegen einer aktuellen Situation schon ein bisschen fragwürdig. Aber rein rechtlich wäre dies natürlich möglich. Aktuell würde ich jedoch nicht schon kündigen, denn das wäre bei Widerspruch des Mieters schon für den Anwalt ein gefundenes Fressen.

    Wir wurden diese BK denn im MV vereinbart?
    Pauschal, Vorauszahlung oder Teilinklusiv?


    :) klar ein Vermieter der einen Indexmietvertrag hinbekommt vereinbart Pauschal ...


    @afra wie gesagt NK werden nach Abrechnung angepasst, nicht über die Indexmiete
    über die NK muss jährlich abgerechnet werden


    Die Erhöhung tritt übrigens nicht automatisch ein sondern muss fristgerecht in Schriftform erklärt werden und das jedes Jahr,
    verpeilt das der VM tritt sie nicht in Kraft.

    Unsinn. Die Erhöhung betrifft nur die Nettokaltmiete. Über die Nebenkosten muss abgerechnet werden, wurde zuviel gezahlt erhalten Sie Geld zurück, wurde mehr verbraucht müssen Sie nachzahlen. Der neue Abschlag ergibt sich dann ca. aus der NK Summe des Vorjahrs / 12.

    Mich stört nur, dass der Eindruck erweckt wird, du steckst den Kopf in den Sand und wohnst eigentlich garnicht mehr in der Wohnung und suchst jetzt einen Weg der VM die lange Verständnis gezeigt hat, eins auszuwischen. Ohne Frage geht sowas nicht, sie kann dir imho auch weder den Polizeieinsatz noch den Schlüsseldienst in Rechnung stellen.
    Wir haben Wege aufgezeigt wie man die Situation regeln kann, diese solltest du einschlagen und kannst gerne auch berichten wie es weitergeht. Mietschuldner sind allgemein nicht sooo beliebt. Wenn jemand Dir Geld schuldet und dich fast ruiniert weil ers nicht zurückzahlt würdest Du dass bestimmt genauso sehen. Vorallem ist in einem solchen Fall auch das enttäuschte Vertrauen ein wichtiger Faktor.
    Mich verärgert halt etwas dass Du nicht wirklich auf das Geschriebene hier eingehst oder es verstehen willst.


    Und halt auch mal an die eigene Nase greifen ob man selbst alles richtig gemacht hat.

    Zitat

    dass die Kostenverteilung bei Gewerbe/Wohnungen ungerecht sind.


    nicht ungerecht, sondern dass muss sauber getrennt werden ...


    z.B. teilweise ist die Gebäudeversicherung teurer wenn Gewerbeeinheiten im Haus sind
    oder es ist ständige Beleuchtung notwendig
    Steuer wurde ja schon angesprochen


    dass muss alles rausgerechnet werden für die Wohneinheiten

    Zitat

    Noch eine Ungereimtheit, die mir aufgefallen ist: Im Kündigungsschreiben (per Mail) hat sie geschrieben, dass der Mietrückstand 3300€ beträgt. Als ich dann gestern bei ihr war, sagte sie zu mir, als ich nachfragte, weshalb der Betrag "nur" noch 2700€ beträgt, dass sie sich geirrt habe. Ist die Kündigung eigentlich noch in wirksam, wenn ein falscher Betrag drauf steht?
    Ich muss noch hinzufügen, dass die 2700€ bereits die Miete für Juli enthält. Eigentlich eine Frechheit..


    Ihnen fehlt jegliches Unrechtsbewusstsein oder?
    Um auf 2700 € Mietschulden zu kommen muss man schon einige Zeit megascheisse bauen ...
    Die Kündigung ist nicht an den Betrag gebunden sondern eine fristlose Kündigung ist bei einem Rückstand von 2 Monatsmieten möglich. Allerdings in Schriftform. Ich gehe nicht davon aus dass Sie mehr als 1350 € pro Monat Miete zahlen oder?


    Ihre Gedankengänge sprechen nicht für Sie.

    stellt sie eine neue korrekte zu bis Ende des Jahres kann es auch mehr werden...


    ich würde ihr die Hilfe eines professionellen Verwalters empfehlen .. die machen sowas mit links

    Zitat

    Selbst nachdenken könnte weiterhelfen...


    und Berny phantasiert wieder in seiner eigenen kleinen Welt ... ich bin ja immernoch der Meinung die haben den Berny heimlich ausgetauscht oder den Account gehackt. So kann man sich doch eigentlich in der kurzen Zeit nicht verändern, ich mein so vom Niveau her.


    Niveau ist übrigens keine Handcreme.

    wir drehen uns hier im Kreis


    Sie können eine korrekte Abrechnung verlangen. Die NK Kosten die umlegbar sind, müssen Sie grundsätzlich bezahlen.
    Da spielt es weniger eine Rolle ob in der WEG nach Miteigentumsanteilen umgelegt wird oder nach qm.

    Auch wenn ich es ungern schreibe, die Vermieterin würde ich hier sowas von an den Eiern packen .. ups .. geht ja garnicht .. naja


    guckstdu hier Vermieterpfandrecht wirksam durchsetzen


    da ist erklärt wie man es als Vermieter richtig macht.


    und was der Vermieter nicht darf ...
    suchen Sie einen Anwalt auf... wie oben gesagt gibt es dazu Beratungsscheine vom Amt


    mir wiederstrebt es solchen Mietern auch noch Tipps zu geben, aber alles kann man sich vom Vermieter auch nicht gefallen lassen