Beiträge von Vermieter

    Die Klauseln zum Thema Schönheitsreparaturen sind so ok.
    Ich würde Veränderungen die ich in der Wohnung vorgenommen habe beseitigen und die Wohnung so übergeben wie ich sie übernommen habe. Türen, Heizkörper und Decke, sofern diese nicht durch Sie verändert wurden, halte ich nach 1 1/2 Jahren noch nicht für renovierungsbedürftig.

    Zitat

    1. Darf der Vermieter ein Unternehmen beauftragen, das er selbst besitzt ?


    Ja. Er sollte aber nachweisen können, dass ortsansässige Unternehmen im Schnitt genauso teuer wären oder teurer.
    Dies weisst man anhand von Vergleichsangeboten nach.


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    2. Muss er die Nebenkostenabrechnung wegen des Fehlers korrigieren ?


    die Frage ist, ob wirklich ein Fehler vorliegt. Wenn dem so ist, muss die Abrechnung angepasst werden.
    Geschieht dies nicht bleibt Ihnen der Klageweg. Ohne Einsicht in die Unterlagen ist dass schwer zu beurteilen.
    Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten dem die Unterlagen vorliegen.


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    3. Falls er seine eigene Firma beauftragen kann, wie hoch sollten die Lohnkosten sein (für Bundesland Sachsen) ?


    Kommt auf die Arbeiten an aber 20 Euro halte ich für durchaus angemessen.

    Berny


    boah langsam nervts bissel


    Bsp.:


    Ich schicke die Kündigung per Einwurfeinschreiben am 28.4. an den Vermieter.
    Das Einwurfeinschreiben besagt, dass das Schreiben am 31.4. eingeworfen wurde.
    3. Werktag im Juni 2013 wäre der 4.6. wobei sich über den Samstag noch streiten liese.
    Damit wäre das Schreiben fristgerecht eingegangen unabhängig was oben rechts auf dem Brief steht.
    Ob 28.4. oder arschgeleckt Bonanza ist egal.


    Hat die Post das Schreiben aber erst am 5.6. oder später eingeworfen .. Arschkarte.


    Berny, was sollte uns dein sinnloses Posting eigentlich sagen?


    Dass eine vom Mieter mit 28.4. datierte Kündigung auch noch am 10.5. ankommen kann und als fristgerecht zugestellt gilt?


    Denk mal nach... jepp würde helfen


    der Termin des Einwurfs .. aka der Zeitpunkt des Einwurfs des Einwurfeinschreibens...

    die "letzte Abnahme" haben sie schriftlich?


    Wurde ein Übergabeprotokoll erstellt und was genau steht drin?


    Ansonsten würde ich die Übernahme der Kosten ablehnen mit Verweis darauf, dass bei der Übergabe die Türen nicht beanstandet wurden.


    Wusste garnicht, dass man die Türen wieder verlängern kann. Sachen gibts.

    nach 22 Uhr dein Freund und Helfer ...
    such dir die Telefonnummer der örtlichen Polizeiwache raus und ab in den Kurzwahlspeicher vom Telefon :-)


    hilft das nichts Lärmtagebuch führen


    Fristsetzung gegenüber VM unter Androhung Mietminderung


    ggf. mal einen Anwalt konsultieren der Druck macht

    Die Fensterfront austauschen sicherlich nicht. Frag doch mal deine Haftpflicht, die ersetzt normal solche fahrlässigen Schäden. Die ermitteln dann auch die Höhe des Schadenersatz gegenüber dem Vermieter / Stichwort Zeitwert. Als VM würde ich die Kohle von der Versicherung nehmen und das Fenster so lassen, wenn der Schaden nicht so gravierend ist, dass er die Funktion einschränkt.
    Nicht alle Schäden müssen auf biegen und brechen behoben werden wenn es preislich unsinnig ist.

    Gott was kompliziert. Wenn der Termin des Einwurfeinschreibens nachweist, dass die Kündigung rechtzeitig "in den Einflussbereich" also Briefkasten des Vermieters gelangt ist, sollte es kein Problem mit dem Nachweis geben. Es gilt dann der Zeitpunkt des Einwurfs. Wenn der Einwurf aber erst am 4. Werktag des Monats erfolgt ist, wäre das Pech.

    Sie geben schon das Stichwort. Einwurfeinschreiben ist eine gute Idee. 100% sicher gehen sie nur durch Abgabe persönlich mit Zeuge oder gegen Quittierung oder per Zustellung Gerichtsvollzieher, was im Regelfall aber übertrieben ist.


    Die Beweislast liegt hier leider bei Ihnen.

    Imho ist der VM nicht für den Ersatz der Matratze zuständig. Dass wäre Sache der eigenen Hausratversicherung. Hast Du keine sieht es schlecht aus.


    Berny
    dass es kein Leitungswasserschaden war spielt ja nur insofern eine Rolle, dass die Gebäudeversicherung nur mit einer entsprechenden Zusatzklausel auch Schäden durch von Außen eindringendes Wasser zahlt. Dass gilt aber nur für den Schaden am Gebäude. Trocknung, neu streichen usw...
    Für den Schaden des Mieters spielt es keine Rolle.


    Komisch? Ist aber so.

    Zitat

    heißt aber logischerweise, dass der vermieter keinen neuen vertrag mit uns aufsetzen muss, falls er nicht möchte?!


    das gilt aber auch für Euch... daher würde ich proaktiv auf den VM zugehen und einen Kompromiss finden.
    Wie wurde der Mieterwechsel mit dem alten VM denn geregelt?

    Zitat

    Zusätztlich werden im Haus aber auch alle Kalt- und Warmwasserzähler ausgetauscht und von Brunata für 15,95 zzgl. Mwst pro Gerät und Jahr angemietet (6 Jahre). Hmm - warum?


    Dass macht er jetzt damit er zukünftig auf der sicheren Seite ist bei der Abrechnung.
    Hat Haus und Grund ihn wahrscheinlich aufgeklärt.
    Kaltwasserzähler sind alle 6 Jahre, Warmwasserzähler alle 5 Jahre zu eichen.
    Ist der Zähler nicht geeicht, darf nicht danach abgerechnet werden.
    Da Eichen teurer ist wie der Wechsel, werden die Zähler ausgetauscht.
    Und damit er die Kosten dafür auf die Mieter umlegen kann, werden die Messeinrichtungen gemietet.
    Hätte der VM die Teile gekauft wäre dass zwar billiger für Euch aber nicht umlegbar.
    Gleiches gilt für die Messgeräte an den Heizkörpern.

    wenn im Mietvertrag die Nutzung des Internets nicht explizit vereinbart ist, würde ich mal ganz schnell das WLAN Passwort ändern oder den säumigen Schuldner vom Netz trennen.
    Das geht halt nur nicht bei Strom und Wasser, aber wer nicht zahlt brauch auch kein Internet.


    davon völlig unabhängig ist die Kündigung beim Anbieter.

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    Sind wir denn nun rechtlich verpflichtet dazu, die Nebenkosten 100% zu zahlen?


    Leider Ja. Die Fenster waren in der Form bei eurem Einzug bereits vorhanden. Ich befürchte da könnt ihr nur mit Eigeninitiative für Abdichtung sorgen oder eine andere Wohnung suchen. Ich sehe hier keinen plausiblen Grund der eine Mietminderung oder Verweigerung der NK Zahlung erlaubt. Sorry.

    Der Winter war lang und kalt. Zudem sind die Energiekosten allgemein gestiegen.
    Ich befürchte da teilst Du dieses Jahr das Schicksal von Millionen anderer Mieter und Eigentümer.


    Machen wirst Du da nicht viel können. Es sei denn Du kannst einen Fehler nachweisen.


    Tipp: vergleich mal die Ableseergebnisse in den einzelnen Räumen zu den letzten Jahren.
    Ich habe z.B. massiv den Verbauch im Arbeitszimmer senken können, indem ich die Rechner mit Lüfter nicht mehr Richtung Heizkörper gestellt habe.
    Vielleicht ist auch eines der Geräte defekt und hat übermässigen Verbrauch angezeigt. Kommt auch vor.


    Die Steigerung liegt aber im normalen Rahmen und ist daher imho auf den tatsächlich kalten Winter zurückzuführen.

    sehe ich genauso wie Dachdeckerin.


    Geschickter wäre es vom VM gewesen eine Mietminderung für die Ausbauarbeiten zu vereinbaren und vom Mieter akzeptieren zu lassen.
    Hier empfiehlt sich aber auf jeden Fall anwaltlische Hilfe, das Ziel sollte auch eher das Abstellen der unhaltbaren Zustände sowie die Behebung der entstandenen Schäden / ggf. Trocknung wie eine Mietminderung sein.

    Die Eigenbedarfsbegründung muss zumindest grob auch enthalten für wen der Eigenbedarf reklamiert wird.
    Also z.B. für den VM selbst, einen nahen Verwandten ... oder wie hat der Mieterbund begründet, dass die Kündigung ungültig sei?


    Zur Klage kann es kommen, nur sehe ich da wenig Erfolgsaussichten für den VM. Soweit dass ohne genauere Kenntnisse der Details zu beurteilen ist.
    Einer Räumungsklage würde ich hier gelassen entgegensehen, dass klingt für mich nur nach Säbelrasseln und Einschüchterung.
    Der korrekte Weg des VM wäre hier tatsächlich eine neue Kündigung mit ausführlicher Begründung.


    Ausnahme. Einliegerwohnung oder Zweifamilienhaus mit VM im Haus. Dann ist keine Begründung notwendig aber die Kündigungsfrist verlängert sich.

    Wenn das Elter nicht doof ist, wird es natürlich behaupten das Balg stellt sein Fahrrad selbst da ab.
    Was ja auch im Prinzip logisch wäre. Was die Nachbarin erzählt ist dann erstmal Hörensagen.