Beiträge von Leipziger82

    Grundsätzlich kann das Rauchen in der Wohnung und auf der Terrasse nicht komplett untersagt werden.


    Mir ist auch nicht bekannt, dass Fahrradreparaturen in der Wohnung verboten sind und das es eine Verpflichtung gibt, die Rollläden zu schließen.


    Ich würde das ganze mal persönlich mit dem Vermieter besprechen.


    Vermutlich hast Du in allen Punkten recht, was Dir im Zweifel aber wenig nützen wird. Wenn Du ein Haus mit dem Vermieter bewohnst, kann dieser jederzeit grundlos das Mietverhältnis kündigen. Die Frist beträgt in dem Fall aktuell 6 Monate.

    Wie muss nun diese Bürgschaft in den Mietvertrag eingearbeitet werden?

    Gar nicht. Hier reicht eine einfache schriftliche Vereinbarung.


    darf man trotzdem noch eine Kaution verlangen

    Ja, bei einer freiwilligen Bürgschaft darf man das. Lediglich die vom Vermieter geforderte Bürgschaft wäre mit einer Kaution/Mietsicherheit gleichzusetzen.

    Naja, ihr habt es ihr doch offensichtlich erlaubt, den Garten für ihr Beet zu nutzen.

    Wenn Ihr diese Erlaubnis nicht zeitlich eingeschränkt ist, dann kann sie da sicher auch regelmäßig rein.


    Ich würde hier ein freundliches Gespräch mit der Vermieterin suchen und das Mißverständnis aufklären.

    Eine Anzeige wäre erst dann möglich, nachdem ihr der Vermieterin das Betreten untersagt habt.

    so wie ich es verstanden hab muss in der theorie der vermieter die unterkunft kosten tragen wenn ich in ein hotel ziehe


    Bei einer Unbewohnbarkeit wäre dann nur ggfs. keine Miete mehr zu zahlen. Das sollte aber mit einem Fachanwalt besprochen werden.


    Der Vermieter muss allerdings keine Kosten tragen, die darüber hinausgehen.

    und die verwaltung meint sie finden keine firma und haben auch noch keinen termin wann denn endlich eine firma mit der reperatur beginnt.

    Auch wenn die Auftragsbücher der Firmen voll sind, halte ich das für ein Gerücht. Es gibt spezielle Brandsanierer, die man hierfür beauftragen kann.

    Hast Du den Vermieter denn mal damit konfrontiert? Wenn Du Bestandsmieter bist, d.h. damals mit einem ganz normalen Türschloss eingezogen bist, dann kann der Vermieter dich nicht zwingen, Dir ein Smartphone zu kaufen.


    Ansonsten verwenden wir auch Smarthome-Türöffner, allerdings können diese immer "analog" verwendet werden. Was, wenn das Handy mal aus oder defekt ist?

    Hier wird vermutlich das sogenannte Schwimmerventil kaputt sein. In dem Fall greift sowieso keine Kleinstreparaturklausel, da dieses Ventil nicht deinem unmittelbaren Zugriff unterliegt.


    Das ist Sache des Vermieters.

    Also flattert den Erben die Kündigung ins Haus,mit einem vorgeschobenem Kündigungsgrund dass Zweifel an der Zahlungsfähihigkeit der monatlichen Gesamtmiete bestehen

    Grundsätzlich muss der Vermieter diese Kündigung gar nicht begründen. Der Vermieter kann innerhalb eines Monats nach Kenntnis des Todes mit der gesetzlichen Frist kündigen. Ein Grund ist per Gesetz nicht vorgesehen. Wenn er hier dennoch einen Grund benennt, tut das vermutlich wenig zu Sache.


    Der vermieter bezeichnet das Schreiben als eine fristgerechte Kündigung.Hätte der vorgeschobene Kündigungsgrund seine Berechtigung,müsste es Sonderkündigung lauten

    Für mich klingt das tendenziell nach Haarspalterei und wird vor Gericht vermutlich wenig Bestand haben.

    Letztendlich ist es zwar eine Sonderkündigung, aber unter Berücksichtigung der gesetzlichen Frist, d.h. es wird dennoch fristgemäß gekündigt.

    Du hast es hier versäumt, in der Vergangenheit eine Mietminderung geltend zu machen. Wenn das nun auch nur noch 3 Monate für die Kündigungsfrist sind, solltest Du das jetzt geltend machen.

    Schau, dass Du die paar EUR für den Mieterverein zusammenbekommst und lasse dich dort beraten.

    Alternativ gibt es im Internet Mietminderungstabellen, an denen Du dich orientieren kannst. Rückwirkende Mietminderungen sind in der Regel nicht möglich.

    Ich habe gelesen, dass der Vermieter nach Ablauf der Jahresfrist die Abrechnung nicht mehr zu Lasten des Mieters ändern darf.

    Inwiefern hat sich denn das Gesamtergebnis der Abrechnung für dich geändert? Einzelne Punkte können schon geändert werden, allerdings darf sich dann die Nachzahlung nicht erhöhen oder ein Guthaben verringern.

    Bei uns werden die Gesamtbetriebskosten für die Heizung nicht nach Wärmemengenzähler getrennt, sondern nach der Formel der HeizkostenVO - also letztlich anhand der Menge aller Warmwasserzähler,

    Da wäre die Frage, ob das überhaupt zulässig ist. Das kann man nämlich nur noch in Ausnahmefällen durchführen. Sonst ist die verbrauchsabhängige Abrechnung der Warmwasserkosten verpflichtend.

    Wenn sich die Wohnung in einem guten Zustand befindet (kleinere Abnutzungsspuren sind zu akzeptieren), dann müssen auch keine Schönheitsreparaturen durchgeführt werden.


    "Rechtlich abgesichert" ist dann immer relativ. Zum einen kann man den Zustand erst dann wirklich feststellen, wenn diese tatsächlich leer ist, zum anderen kommt es dann auch auf die Wirksamkeit der Schönheitsreparaturklauseln im Vertrag an.

    Erst mall vielen Dank, also das heißt wen ich den Rückstand bezahle kann der Vermieter mir trotzdem kündigen

    fristgerecht

    Er kann hier hilfsweise ordentlich kündigen. Die Frist beträgt bei 17 Jahren Mietzeit allerdings 9 Monate.

    Ich habe auch gelesen das der Vermieter abmahnen muss bevor er Kündigt ist das richtig?

    Nein, das wäre nur bei vertragswidrigem Verhalten der Fall. Bei Zahlungsverzug muss nicht abgemahnt werden.


    Grundsätzlich solltest Du ganz dringend klären, warum keine Mietzahlung durch das Jobcenter erfolgt ist, wenn Du einen Bescheid hast.

    Wurden die Mieten denn an Dich gezahlt und Du hast das nicht mitbekommen?

    Ich vermute einfach mal, dass die einfache Treppenreinigung durch eine Fachfirma durchgeführt wird und lediglich Keller und Dachboden durch den Mieter gereinigt werden sollen. Da wären die 10 €/Monat völlig im Rahmen.

    Die eigentliche Frage ist, ob sie Rückwirkend einen Anspruch auf das Geld hat?

    In dem Fall hätte sie der Betriebskostenabrechnung widersprechen müssen, in welcher dieser Betrag abgerechnet wurde. Der Widerspruch ist bis zu 12 Monate nach Erhalt einer Abrechnung möglich.

    Die Frage ist, was in dieser Erklärung genau geschrieben steht?

    Es kann hier möglich sein, dass dir im Mietvertrag ein Vorkaufsrecht eingeräumt wurde und Du nun mittels dieser Erklärung darauf verzichten sollst (wenn Du das denn willst).

    Wenn es in der Wohnung tatsächlich eine dezentrale Warmwasserversorgung gibt, können Euch keine separaten Warmwasserkosten in Rechnung gestellt werden (auch keine Grundkosten).


    Da ihr anscheinend die einzige Wohnung mit einer dezentralen Versorgung im Haus besitzt, würde ich mal stark von einem Irrtum des Abrechners ausgehen.