Beiträge von Leipziger82

    Darf sie den Rückbau des Regals fordern?

    Nein, solange keine statischen Gründe dagegen sprechen. Wobei das Thema Luftzirkulation und Schimmel durchaus ernst genommen werden muss.

    Darf sie mich wegen Unordnung abmahnen?

    Das ist aus der Ferne kaum zu beantworten. Solange aber kein Ungezieferbefall o.ä. droht, dürfte das kaum haltbar sein.

    Darf der neue Eigentümer mir aus obigen Gründen kündigen?

    Nein, aus diesen Gründen nicht.

    Naja, ich würde hier nicht am Verstand der Menschheit zweifeln, zumal es ja auch nur ein Vorschlag ist. Die Preise für Gas sind (Stand Dezember 21) um 500% im Vergleich zum Vorjahreswert angestiegen. Da versucht man als Vermieter tatsächlich Einsparpotentiale zu suchen.


    Und nein, rechtens ist das nicht, allerdings sollte man aus Eigeninteresse überlegen, wie man damit umgeht.

    Zwei Stunden sind natürlich recht wenig, aber wenn man berufstätig ist, wäre vielleicht ein Zeitraum von 4 Stunden morgens und 4 Stunden Abends ausreichend.

    Bei einem Formularmietvertrag wäre so etwas nicht wirksam, bei einem individuellen (handschriftlichen) ggfs. schon.


    Es wäre aber zu prüfen, was zum Thema Schönheitsreparaturen vereinbart ist, bzw. wie der Zustand der Wände (Bunt oder Mustertapeten) ist. Ggf. wäre das Entfernen der Tapeten einfacher, als ein Anstrich der Wände.

    Der Anwalt könnte zumindest prüfen, ob die Kündigung (wenn es nicht n nur heiße Luft ist) inhaltlich und formell wirksam ist.


    Ich würde mich aber nochmal mit dem Vermieter zusammensetzen und das Gespräch suchen. Weswegen hat er ein Problem damit? Wie erfolgt die Umlage der Betriebskosten? Wenn nicht nach Verbrauch abgerechnet wird (das wäre im 2-Familienhaus, das vom Vermieter bewohnt wird, möglich), könnte das die Erklärung sein.

    Da könnte man im Zweifel über eine Anpassung dieser verhandeln.

    Dann sagte mein Vermieter, ich solle bitte ausziehen. Zweiparteienhaus, Vermieter wohnt mit im Haus, Sonderkündigungsrecht, Frist 6 Monate, eine Kündigung habe ich bis heute nicht erhalten.

    Naja, wenn Du hier eine Kündigung bekommst, kannst Du da wenig machen. Eine unbegründete Kündigung nach § 573a BGB wäre hier durchsetzbar.

    Denkbar wäre nur ein Widerspruch nach § 574 BGB, wenn die Kündigung eine Härte für dich darstellen würde.

    Schwer zu sagen, wenn man die Anlage nicht kennt. Die Kosten für Notruf (+Vertrag) und Betriebsstrom klingen nicht unplausibel.


    Unklar ist für mich die Position "Aufzug" mit 1.682 €. Wenn Wartung, Betrieb und Notruf separate Kosten sind, frage ich mich, was das für zusätzliche Kosten sein sollen.

    Die Wartungskosten erscheinen mir ebenso sehr hoch.


    Hier hilft vermutlich nur eine Belegeinsicht.

    Ich hatte ja gesagt, dass die allermeisten Mieter in unserem Block alle verschiedene Vermieter haben, da müsste ich dann erst mal per Hausverwaltung in Erfahrung bringen, wer der Eigentümer und somit Vermieter obiger Wohnung ist. Sollte aber kein Problem sein. Die Vermieterin unserer Wohnung wohnt im Ruhrgebiet und die möchte ich damit nicht hineinziehen, da sie ja nichts dafür kann.

    Es ist nicht deine Aufgabe, fremde Eigentümer zu ermitteln, zumal mal Dir - aus Gründen des Datenschutzes - hierüber gar keine Auskunft erteilen darf.

    Dein Ansprechpartner ist dein Vermieter und diesen wirst Du - bei ruhestörenden Lärm - hinzuziehen müssen.

    OK, hier müsste dann geklärt werden, ob die Schönheitsreparaturen tatsächlich notwendig sind, oder nicht. Das lässt sich aus der Ferne nicht wirklich beurteilen. Bunte Wände müssten auf jeden Fall hell gestrichen werden.

    Im Zweifel würde ich einen Vorabnahmetermin mit dem Vermieter vereinbaren.

    Hallo,


    hier würde ich mal den gesamten Mietvertrag genau prüfen, ob es nicht irgendwo eine solche Vereinbarung zu Schönheitsreparaturen gibt.


    In dem benannten Absatz geht es ja nur um die Reinigung, bzw. die Tatsache, dass die Wohnung beräumt sein muss. Die Vereinbarungen zu Schönheitsreparaturen stehen in der Regel in einem anderen Paragraphen/Punkt.

    Doch heute (14.06.) hat er die Forderung gestellt, dass ich den Nachmieter ca. einen halben Monat früher in die Wohnung lassen soll (wann immer er will), dass er dort renovieren kann während ich in dieser Wohnung wohne.

    Das ist Unsinnig. Wenn der Nachmieter vorher in die Wohnung will, muss eine offizielle Übergabe der Wohnung stattfinden, d.h. er geht rein, Du gehst raus.

    Nun wurde mir am 08.06 vom Vermieter schriftlich bestätigt, dass ich ab 01.07. ausziehen kann

    Das dürfte dann auch bindend sein und auf den Termin würde ich bestehen.

    Es geht um eine Nebenkostenabrechnung, die vom 07.07.2019-07.07.2020 ist.

    Der Vermieter muss die Betriebskostenabrechnung bis spätestens 12 Monate nach einem Abrechnungszeitraum zugestellt haben. In deinem Fall wäre das bis spätestens 07.07.2021 gewesen.


    Selbst wenn der Vermieter Dir jetzt eine korrigierte Abrechnung zukommen lässt, musst Du diese Forderungen nicht begleichen, weil die Abrechnung verfristet ist.

    Auf einen Irrtum einer Ablesefirma kann sich der Vermieter auch nicht berufen.

    Es ist ja vollkommen ausreichend, den Hundekot zu entfernen, ohne großartig zu desinfizieren. Urin von Hunden ist relativ geruchsneutral und wird in der Regel auch sofort vom Erdboden aufgenommen. Schlimm für den Rasen wird das auch nur, wenn es sich um ca. 5 Hunde handelt, die immer nur auf eine Stelle pinkeln. Im Normalfall ist es sogar umgekehrt: Bei einer geringen Urinkonzentration hat das sogar eine düngende Wirkung für den Rasen. Gleiches gilt für minimale Kotreste.


    Klar, der Gemeinschaftsgarten sollte nicht als Hundetoilette benutzt werden, aber wenn die Hunde draußen spielen, kann das schon mal passieren.

    Oder anders:

    Ich wohne selbst am Stadtrand. "Hinterlassenschaften" von Tieren, wie Füchsen, Waschbären, Eichhörnchen, Vögeln oder Katzen sind hier die Normalität und sorgen nicht für einen stinkenden und beschädigten Rasen.


    Hier kann nur der Vermieter für Klarheit sorgen. Unangeleinte Hunde gehen in meinen Augen auch nicht. Es ist auch nicht gut, wenn der Garten bewusst als Hundetoilette genutzt wird und die Tiere keinen anderen Auslauf haben. Das Bellen ist halt schwierig. Das macht jeder Hund aus verschiedensten Gründen.


    Letztendlich ist es für Menschen, die keine Hunde mögen, relativ schwierig, sich mit so etwas zu arrangieren. Rechtlich gesehen wird es schwierig. Hier wäre lediglich die Durchsetzung der Leinenpflicht möglich.

    Es handelt sich hierbei um ein ein Zentralsystem, welches für die Warmwasseraufbereitung sowie Heizung zuständig ist.
    Deshalb ist es nicht möglich die Heizung im Sommer auszuschalten.

    Doch ist es, weil es sich um zwei verschiedene Wasserkreisläufe und zwei verschiedene Speicher handelt, die auch über unterschiedliche Pumpen gesteuert werden. Beide Speicher (Wasser und Heizung) werden lediglich über einen Brenner der Zentralheizung versorgt. Das Heizungswasser dürftest Du beispielsweise nicht trinken.

    Es wäre hier ausreichend, einfach die Pumpe der Heizung außer Betrieb zu nehmen und das geht auch bei "mittelalterlichen" Heizanlagen.


    Sind die unisolierten Heizleitungen auch im Sommer heiß, könnte sich hieraus ggfs. ein Mietminderungsanspruch ergeben.

    Der FI-Schalter im Sicherungskasten war herausgesprungen.

    Wenn der FI-Schalter nur herausgesprungen war, d.h. einfach wieder umgelegt wurde, dann liegt kein Defekt am Sicherungskasten vor. Sonst wäre der FI-Schalter wieder sofort rausgesprungen. Spontan springt dieser auch nicht raus, sondern nur wenn Strom zum Schutzleiter fließt.

    Nun soll ich die Rechnung des Elektrikers begleichen, mit der Begründung, der FI-Schalter hätte wegen einem defekten Gerät meinerseits ausgelöst.

    Das halte ich für sehr wahrscheinlich. Ich weiß zwar nicht, welche Geräte Du genutzt hast, aber das kannst Du ja mal durchtesten. Nimm alle Geräte vom Netz und teste diese dann einzeln durch.

    Es kann ja durchaus mal sein, dass ein Gerät defekt ist. Bei mir ist letztens die Sicherung geflogen, weil mein Wasserkocher defekt war.

    Vielleicht ist auch etwas Spritzwasser in eine Steckdose gekommen? Das kann im Bad ja durchaus mal passieren.


    Unabhängig davon: Theoretisch obliegt die Instandhaltungspflicht dem Vermieter, aber hier geht es nur um einen herausgesprungenen FI wofür es eigentlich keinen Elektriker benötigt. Den hättest Du selbst wieder einschalten können. Wäre dieser dann wieder gekommen, hättest Du den Vermieter informieren können.

    Wenn vertraglich eine Höchstgrenze von 80 € im Einzelfall vereinbart ist, hat sich das Thema Kleinstreparatur eh erledigt, ganz egal, was repariert wurde.

    Das ist Sache des Vermieters, solange Du das Teil nicht fahrlässig/mutwillig beschädigt hast.

    Hallo,


    es kommt darauf an, was konkret repariert wurde. Handelt es sich um den Waschmaschinenhahn, dann könnte eine Kleinstreparaturklausel im Mietvertrag greifen, sofern so etwas wirksam vereinbart wurde.

    Hier sollte dann im Vertrag auch geprüft werden, welcher Höchstbetrag für diese Reparaturen vereinbart sind.