Beiträge von Leipziger82

    Zeitmietverträge müssen ja immer begründet werden, so dass hier nur deine Option A in Frage kommt.


    Beide Interessen wirst Du damit aber nicht befriedigen. Es gibt ja auch die Möglichkeit, dass nach Ablauf der Mietzeit der Senior drin bleiben will, der Vermieter die Wohnung aber selbst braucht oder halt umgekehrt.

    Wie soll sich Familie A denn nun verhalten?

    Den Vermieter um einen Nachweis bitten, dass eine Vorauszahlung vereinbart wurde und er folglich auch Abrechnen kann.


    Weiterhin würde ich ihn auch fragen, wie er jetzt die Gesamtmiete nach Kaltmiete und Vorauszahlungen aufgeteilt hat.


    Der Vermieter kann lediglich die Pauschalmiete anpassen, wenn er nachweisen kann, dass die Pauschale nicht ausreichend ist.

    Wenn sich die Mieter nicht an eine Absprache erinnern können, gilt die vertragliche Vereinbarung. Steht da geschrieben, dass keine Nutzung des Gartens vorgesehen ist, dann haben die Mieter auch keinen Anspruch darauf.


    Zum Thema Hausordnung. Wenn vertraglich vereinbart wurde, dass es keine Hausordnung gibt, kannst Du einseitig leider keine Hausordnung aufstellen.


    Nur als Hinweis: Wenn die Mieter zusammen in deinem Haus wohnen, hast Du ein erleichtertes Kündigungsrecht nach § 573a BGB - Erleichterte Kündigung des Vermieters

    Das können wir Dir nicht sagen. Zum einen kennen wir den konkreten Umfang nicht, zum anderen wäre das eine unzulässige Rechtsberatung.

    Hier kann Dir dann ein Fachanwalt oder Mieterverein helfen.


    Nur als Hinweis: Die Flecken an der Decke sind nur eine optische Beeinträchtigung und rechtfertigen in der Regel keine Minderung. Da geht es dann nur um den Lüfter.

    Wenn Du selbst sagst, dass die Belästigung relativ gering ist, warum willst Du dann die Miete mindern?


    Ich würde eher darauf achten, dass der Stromverbrauch des Trocknungsgerätes erfasst wird. Das kann nämlich teuer werden.

    Wie sieht denn die konkrete Konstellation aus? Eine verkürzte Frist wäre dann möglich, wenn Du ein möbliertest Zimmer in der Wohnung des Vermieters angemietet hast.

    Diese verkürzte Frist gilt dann aber auch für dich.


    Handelt es sich um eine separate Wohnung, dann gilt immer die Frist von 3 Monaten für den Mieter. Will der Vermieter kündigen, braucht er entweder einen Grund oder - wenn Du im gleichen Haus, wie der Vermieter wohnst - die Frist beträgt für den Vermieter mindestens 6 Monate (je nach Mietdauer).


    Im übrigen kann Dir der Vertrag (und die Frist) zwischen Vermieter und Untervermieter egal sein.

    Auf meine Frage wieso ich eine Abrechnung für 2017 und 2016 bekommen habe wurde gesagt, dies sei aufgrund einer Heizkostennachzahlung und Heizkostenrückzahlung erfolgt und Greift in diesem Fall nicht, da "meine Heizkosten sich decken"

    Das kann dir bei einer Pauschale egal sein. Das ist das Risiko des Vermieters. Er kann lediglich die Pauschale anheben, wenn die Betriebskosten nachweislich gestiegen sind.


    Laut Heizkostenverordnung sind die Kosten für Heizung und Warmwasser zwingend nach Verbrauch abzurechnen, wenn Du nicht gerade mit dem Vermieter ein 2-Familienhaus bewohnst.

    Wenn im Mietvertrag geschrieben steht, dass Du hierfür Vorauszahlungen leistest, muss der Vermieter sowieso abrechnen.

    Das würde ich dem Vermieter mal so mitteilen.

    Das nächste Ärgernis kam dann heute morgen. Als ich ins Bad ging entdeckte ich eine frisch geplatzte Bodenfliese. Ich schrieb ihn sofort an und meldete ihm den Schaden. Seine Antwort: "Ist nicht schlimm, passiert bei Bodenheizungen."

    Nein, das stimmt natürlich nicht. Ich vermute eher, dass der Fliesenkleber nicht einheitlich aufgebracht wurde und die Fliese aufgrund der Nutzung/der Spannung dann gerissen ist.

    Durchaus möglich, dass das dann nicht die letzte Fliese gewesen ist.


    Fliesen bestehen aus gebranntem Ton. Da wäre es doch ungewöhnlich, wenn diese dann bei einer deutlich geringeren Hitze reißen.

    Mietverträge müssen nicht schriftlich abgeschlossen werden. Das geht auch mündlich, was hier wohl der Fall ist.

    Das heißt im Umkehrschluss, das der Vermieter Dir eine schriftliche und vor allem begründete Kündigung überreichen muss.

    Einfach rausschmeißen kann er dich nicht.

    Die Wohnung wurde von Ihm nicht versichert. Habe Ihm Angeboten das er das in Raten zahlen kann und mir das Geld für den Umzug in eine Neue Wohnung ( Kaution+Miete) geben soll.

    Es muss auch nicht die Wohnung versichert werden, sondern der Hausrat. Wenn es sich um deine Gegenstände handelt, hättest Du die Versicherung abschließen müssen.

    Bei einer unrenovierten Wohnung eigentlich nicht, es sein denn, es wurde individuell irgendwo eine andere Vereinbarung getroffen.


    Gerade bei einer unmittelbaren Übernahme von einem Vormieter kann das mal sein.

    Schwer zu sagen....Diese Heizkostenverteiler sind eigentlich ziemlich genau und zählen tatsächlich nur das, was der Heizkörper abgibt.


    Wart ihr in dem Zeitraum einfach mal verreist und habt vergessen, die Heizungen abzudrehen? Oder waren die Fenster mal länger geöffnet?


    Wenn die Zähler vor dem März genau gemessen haben und danach auch wieder alles normal war, ist ein Fehler an den Heizkostenverteilern eigentlich ausgeschlossen.


    Wie sehen denn die aktuellen Werte für dieses Jahr aus? Die lassen sich ja ablesen.

    Ich schließe mich dem Vorredner an. Da hilft nur ein Anwalt. Letztendlich kommt es auch auf die vertragliche Situation an.


    Wenn der Keller beispielweise nicht vertraglich erwähnt ist, bzw. da geschrieben steht, dass dieser zur kostenlosen Nutzung überlassen wird, dann ist keine Minderung möglich.


    Was sagt denn der Vermieter zu dieser ganzen Sache?

    Im Mietvertrag steht eindeutig drin, daß die Mieter das Apartment ordentlich zu behandeln haben und für alle selbst verschuldeten Schäden aufzukommen haben.

    Das ist ja durchaus ok, aber diesen Schadenersatz kannst Du nicht in jedem Fall im laufenden Mietverhältnis einfordern, sondern teilweise erst nach einer Beendigung.


    Wenn die Mieterin die Einrichtung demoliert, kannst Du mietrechtlich agieren (Abmahnung bis zur Kündigung).

    Dieser Riss an der Unterseite im Bett reicht da noch nicht aus.

    Ferner ist für Fälle der Sachbeschädigung festgelegt, daß die Mieter eine Haftpflichtversicherung haben müssen.

    Ob die Dame eine solche hat, wird sich zeigen.

    Da es allein per Gesetz keine Verpflichtung gibt, eine solche Versicherung abzuschließen, kannst Du das als Vermieter erst recht nicht einfordern.


    Solche Klauseln liest man in Mietverträgen relativ häufig, was aber nichts daran ändert, dass diese unzulässig sind.

    1. Darf die Reinigungsfirma diese "Sonderreinigungen" ohne vorherige Beauftragung durch den Vermieter durchführen?

    Eigentlich nicht, sofern in einem Dienstleistungsvertrag nichts anderes vereinbart ist.


    2. Muss ich die Sonderkosten zahlen?

    Ich behaupte mal nein. Diese Sonderreinigung ist nicht Teil der turnusmäßigen Reinigung, sondern ist aufgrund von Baumaßnahmen notwendig geworden, die der Vermieter zu vertreten hat. Folglich müsste auch der Vermieter dafür aufkommen.

    Ohne Kenntnis darüber, was an der Anlage gemacht wurde, kann man dazu nur schwer eine Auskunft treffen.


    Vielleicht wurde eine Heizungspumpe Marke "Stromfresser" eingebaut?


    Habt ihr denn die Wasserzähler oder Heizkostenverteiler innerhalb der Wohnung mal abgelesen und mit den Vorjahreswerten verglichen?


    Letztendlich hilft es nur, der Abrechnung unter diesen Gesichtspunkten zu widersprechen, bzw. diese einem Anwalt/Mieterverein vorzulegen.