Beiträge von Leipziger82

    Wenn sich da Mäuse oder anderes Ungeziefer ansammeln würden, dann wäre das ja dann augenscheinlich auch ein optimaler Lebensraum, sonst wären die ja dann nicht da an diesem Fleck. Und dann würde man ja auch dagegen vorgehen.

    Diese Tiere sind ja aber keine Schädlinge, sondern Lästlinge. Ansonsten kannst Du das nicht mit Mäusen, Wespen o.ä. vergleichen. Solche Nester können in der Regel recht einfach lokalisiert und entfernt werden.

    Das ist bei kleinen Insekten außerhalb der Wohnung aber eher schwer möglich.

    Wir haben bei uns beispielsweise massig Kellerasseln im Garten, die sich auch mal ins Haus verirren. Ich könnte da außerhalb aber kein Nest lokalisieren.

    Theoretisch ist eine Erhöhung der Betriebskosten ja nur mit der aktuellen BK-Abrechnung möglich. Wie verhält sich das aber jetzt auf Grund der erhöhten Gaspreise? Darf der Vermieter das einfach so erhöhen, ohne jeglichen Nachweis?

    Korrekt, das ist nur über die Betriebskostenabrechnung möglich und auch nur dann, wenn es eine Nachzahlung gegeben hat. Eine Verdreifachung der Vorauszahlung ist im Regelfall auch nicht möglich.


    Zum Thema Nachweis: Es geht ja tagtäglich durch die Medien, dass sich praktisch überall die Kosten für Gas mindestens verdoppeln. Dafür braucht es eigentlich keinen spezifischen Nachweis vom Vermieter.


    Letztendlich geht dir das Geld ja nicht verloren. Sind die Vorauszahlungen doch zu hoch, bekommst Du das über die Betriebskostenabrechnung zurückerstattet. Das dürfte auf jeden Fall besser sein, als eine Nachzahlung im vierstelligen Bereich.

    Also heißt das im Umkehrschlus, wenn ich sie loshaben möchte muss ich mich selbst bemühen?

    Naja, genau hier liegt ja das Problem. Wenn die Umgebung ideal für diese Tierchen ist, dann wirst Du diese vermutlich gar nicht losbekommen.


    Laut einer kleinen Recherche im Internet leben die Tiere auf/in Bäumen oder in Steinmauern. Wo willst Du da mit einer Bekämpfung anfangen?

    Es ist ja nicht gesagt, dass die Tierchen nur aus dem Beet kommen.


    Letztendlich würde ich erst einmal abwarten. Durch den anstehenden Winter wird sich das Problem erst einmal von allein erledigen. Kommt der Befall nächstes Jahr wieder, kannst Du erst einmal mit dem Vermieter sprechen.

    Kurzer Sachverhalt : die Küche in der Mietwohnung in der ich wohne ist mittlerweile ca. 20 Jahre alt.

    Hier sollte erst einmal geprüft werden, ob die Küche ein Teil der Mietsache ist, oder ob es sich nicht ggfs. um eine Leihe (unentgeltliche Überlassung) handelt.

    Ist letzteres der Fall, dann wäre eine Mietminderung ausgeschlossen, weil der Vermieter nicht zu einem Ersatz verpflichtet ist.


    Eigentlich habe ich ein gutes Verhältnis mit meiner Vermieterin aber sie investiert hier nichts in die Wohnung, ich spiele nun echt mit dem Gedanken eine Mietminderung zu veranlassen, wie ist dazu eure Meinung?

    Wenn sie eine neue Küche kauft, dann investiert sie ja in die Wohnung ;-)

    Auf der anderen Seite kann es sein, dass nicht großartig investiert wird, weil der Vermieterin die finanziellen Mittel fehlen.


    Da Du nach meiner Meinung fragst: Ich würde auf eine Mietminderung verzichten. Grundsätzlich hättest Du bei einer angemieteten Küche nur einen Anspruch darauf, dass der Geschirrspüler repariert/erneuert (geht auch gebraucht) wird. Hier bekommst Du aber eine komplett neue Küche in die Wohnung, worauf Du aber ggfs. gar keinen Anspruch hättest.

    Darf der Vermieter einen neuen Mietvertrag machen wenn der Mann meiner Mutter auszieht?

    Nein, das darf er nicht. Gemäß § 1568a (3) BGB tritt der Ehegatte automatisch in das bestehende Mietverhältnis ein, bzw. führt es alleine zu den bestehenden Konditionen fort.


    Zum konkreten Ablauf (Zuweisung, etc.) werden wir Dir leider nicht weiterhelfen können, weil das kein mietrechtliches Thema ist. Da müsstest Du dich an ein anderes Forum wenden.

    Die festgelegten Mindesttemperaturen betragen weiterhin ca. 21 °C in den Wohnräumen und 18°C in den Nebenräumen.

    Darf er uns den Zugang zum abgeschlossenen Heizungskeller verwähren?

    Ja, das darf er und das ist eigentlich auch üblich, da ein Laie nichts an einer Heizungsanlage verloren hat. Mit einem einfachen Einschalten ist es da meist nicht getan. Viele Mieter spielen da gern auch an der Heizkurve rum


    3) (und das hätte ich fast vergessen) Hat der Vermieter ein Recht darauf die Heizungsanlage zwischen den Monaten Mai bis Oktober abzuschalten?

    Jain....

    Grundsätzlich muss der Vermieter die bereits benannten Mindesttemperaturen in der Wohnung gewährleisten. Von einer Jahreszeit ist das nicht abhängig, auch wenn der Zeitraum von Mai bis Oktober für die Außerbetriebnahme üblich ist.


    Also baten wir ihn, die Heizung wieder schnellstmöglich einzuschalten, da die Raumtemperatur in unserem Haus nur 16°-18° beträgt und wir frieren!

    Das ist jetzt nicht unbedingt ein fachlicher Rat, sondern eher ein gut gemeinter Tipp: Bei den aktuellen Gaspreises würde ich bei ca. 18 °C noch keine Heizung anschalten. Klar, das ist jetzt nicht sonderlich kuschelig, aber schlimmstenfalls kommt dann im nächsten Jahr das böse Erwachen.

    Schwierig....

    Wäre der Befall unmittelbar im Haus, müsste der Vermieter tätig werden. Hier ist die Ursache aber außerhalb, d.h. in der freien Natur zu finden.


    Diese Tierchen kommen bei uns auch recht häufig vor und kommen aus jeder Ecke. Wirklich wirksam bekämpfen kannst Du die nicht.

    Um wie viele Tiere in der Wohnung handelt es sich denn?

    Durch die Erklärung hab ich jetzt aber das gefühl, dass das ganze arglistig geschah und Person B genau wusste was in §551 steht.Heißt das, ich kann den Mietvertrag für ungültig erklären?

    Nein, wenn der Vermieter so etwas fordert, dann ist das schlicht und einfach unwirksam. Es tritt dann automatisch die gesetzliche Regelung in Kraft und man kann das Recht auf die Teilzahlungen notfalls mittels Anwalt durchsetzen.

    Eine Arglist müsstest Du nachweisen, was hier fast unmöglich wird. Ich vermute einfach mal, dass der Vermieter nichts von dieser Regelung weiß und demnach kein Vorsatz vorliegt.

    Hier meint mein Vater, dass ich meine Katze einfach mitnehmen kann, da im ersten satz der Klausel ein generelles Verbot von allen Haustieren steht und die Klausel somit komplett ignoriert werden kann und ich keine "Erlaubnis" brauche.

    Ich glaube, so einfach ist es dann doch nicht. Grundsätzlich sind pauschale Verbote von Katzen und Hunden unzulässig. Ein Verbot muss entsprechend begründet werden.

    Meines Wissens ist es so, dass Du bei einer fehlenden Zustimmung, bzw. bei dem pauschalen Verbot deine Katze nicht einfach mitnehmen kannst. Hier wäre notfalls eine Zustimmung des Vermieters einzuklagen.

    Hast Du denn nicht bei der Besichtigung angesprochen, dass Du eine Katze hast?

    -Ich hab gelesen, dass bei Baulichem Schaden, der ja mit der Nässe in der Wohnung vorliegt, der Mietvertrag ungültig ist oder aufgeschoben wird, bis der beseitigt ist.

    Eine Nässe muss ja erst einmal nachgewiesen werden. Es kann auch muffig riechen, wenn der Abfluss vom WC oder Waschtisch ausgetrocknet ist.

    Wenn Schimmel sichtbar ist, dann liegt ein Mangel vor, den der Vermieter beseitigen muss. Ob der Vertrag fristlos gekündigt werden kann, hängt vom Umfang des Schimmels ab. Ist die Wohnung hierdurch nachweislich unbewohnbar, wäre das möglich.

    für mich ist das keine Gedenkzeit, wenn die Wohnung in der Zeit weg sein kann. Wir hatten schon unter Bedenken unterschrieben, aber im nachhinein haben ich und meine Mutter das Gefühl, wir wurden Quasi zu einer Unterschrift genötigt

    Nein, ihr wurdet nicht genötigt und ich sehe auch nicht wirklich, dass hier eine unzulässige Drucksituation durch den Vermieter aufgebaut wurde. Je nach Wohnungsmarkt ist es nicht ungewöhnlich, dass man sich teilweise schnell entscheiden muss. Du bist nicht der einzige Mietinteressent.

    Soweit ich weiß, kann man einen Mietvertrag in dem der Eigentümer als Vermieter genannt ist, nicht "i.A." unterschreiben und nur "i.V." und das auch nur mit Vollmachtserklärung.

    -Macht das den Mietvertrag auch ungültig?

    Auch nein. Grundsätzlich gibt es beim Mietvertrag keine Formvorschriften. Theoretisch könnt ihr einen Mietvertrag auch per Whatsapp oder telefonisch abschließen. Wenn hier keine Vollmacht vorliegt, könnt ihr diese nachträglich natürlich einfordern.

    also kann meine Mutter ihre Bürgschaft nicht einhalten. ist es irgendwie möglich, dass sie die widerruft?

    Nein, dass ist einseitig nicht möglich. Im schlimmsten Fall wäre bei deiner Mutter einfach nichts zu holen.

    Wenn ich keinen schlüssel kriege, zahle ich keine Miete, nur kaution.

    Wenn Du keinen Schlüssel bekommst (nach der Zahlung der ersten Kautionsrate), forderst Du den Vermieter schriftlich und nachweislich auf, die Wohnung zu übergeben. Tut er das nicht, könnte sich hieraus das Recht zur fristlosen Kündigung ergeben. Das würde ich dann - wenn es soweit ist - mit einem Anwalt absprechen.


    Zu deinem Punkt 2: Ich erkenne hier keine Arglist. Du wurdest nicht zur Unterzeichnung gezwungen, es wurden Dir keine falschen Versprechen gemacht (du hast schlicht und einfach nicht nachgefragt) und Du hättest Dir den Mietvertrag in Ruhe durchlesen können.

    Und wie schon gesagt: Sind einzelne vertragliche Vereinbarungen unwirksam, greift die gesetzliche Regelung. Das ist also kein Nachteil für dich.

    ich habe ein Widerrufsrecht über das ich nicht belehrt wurde, das dadurch 1 Jahr beträgt.

    Für Mietverträge gibt es kein Widerrufsrecht. Ob der Vermieter gewerblich handelt (das ist ja fast immer so) oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Ein Widerrufsrecht besteht nur dann, wenn die Wohnung vorher nicht besichtigt wurde.

    Generell gibt es ein Widerrufsrecht nur bei Fernabsatzgeschäften.


    Abschließend:

    Ich hab mit der Tochter telefoniert, sie sucht jetzt einen neuen Mieter zum 1.10. und löst dann den vertrag auf, dann bin ich raus. Wenn sie aber keinen findet, will sie auf dem vertrag bestehen.

    Das ist schon ein entgegenkommen des Vermieters. Gleichzeitig würde ich ganz vorsorglich eine schriftliche Kündigung zum nächstmöglichen Termin einreichen. Dann wäre das Mietverhältnis zum 31.12.22 beendet, sofern kein beidseitiger Kündigungsausschluss vereinbart wurde.


    Es tut mir leid, Dir keine anderweitige Antwort geben zu können, aber anhand der Schilderungen ist der Vertrag erst einmal wirksam und eine arglistige Täuschung liegt auch nicht vor. Da kommt es aber auch darauf an, was konkret vor Unterzeichnung, bzw. bei der Besichtigung besprochen wurde.

    Ich meine, dass nicht andere wie der Vermieter einen Zählerstand übermitteln dürfen, den ich dann bezahlen muss...

    Naja, es steht Dir ja frei, den Zählerstand selbst zu melden. Im Idealfall vielleicht sogar ein Foto davon machen.

    Der Vermieter ist in dem Fall kein Dritter. Wenn Du ausziehst, springt die Grundversorgung ja zu ihm zurück.


    Als Ergänzung: Im aktuellen Fall liegt natürlich kein Foto und Zählerstand vor. Das gilt allgemein und für aktuelle/künftige Mietverhältnisse. Foto machen und Zählerstand selbst melden

    Bin gerade überall am lesen was man machen könnte und überlege auch die Polizei einzuschalten wegen Betrugsverdacht...

    Davon würde ich vermutlich absehen, da Du einen Betrug entsprechend begründen musst. Da Du selbst keine Zählerstände bei Auszug hast, wird die Argumentation eher schwierig.

    Das kann dann auch nach hinten losgehen.


    Außerdem würde ich gerne untersagen, dass von mir nicht autorisierte Dritte Zählerstände für meinen Vertrag melden dürfen... geht sowas?

    Wie meinst Du das jetzt?

    Das klingt wie: Nachmieter ist schon drin und erst jetzt wurde abgelesen.


    Der Sachverhalt ist aber tatsächlich schwierig, da Du keinen Nachweis in der Tasche hast, dass der Verbrauch zu hoch ist.

    Letztendlich kann jetzt nur der aktuelle Stand geprüft werden. Ist der momentan noch identisch, es wohnt aber schon ein neuer Mieter darin, wäre das ein Ansatz für einen Widerspruch.

    Da kannst Du nur auf die Mitarbeit des Versorgers hoffen und nochmal Kontakt zu dem ehemaligen Vermieter aufnehmen.

    Warum gab es denn zwei Rechnungen, als Schätzung und Verbrauch? Wurde die Schätzung korrigiert?


    Ich sehe hier ehrlich gesagt wenig Chancen, wenn Du keinen Nachweis über den Zählerstand bei Auszug hast.

    Der Schritt zum Versorger ist aber schon mal richtig. Diese müssen Dir ja beantworten können, welche Werte hier zum Ansatz gebracht worden sind, bzw. wann diese abgelesen/gemeldet worden sind.

    Der Vermieter stellt dem Mieter eine Küchenzeile inkl. Geräte gem. Beschreibung,

    Länge 4,80 m (Zustand „gebraucht“) zur unentgeltlichen Nutzung zur Verfügung. Die

    Küche bleibt als Eigentum des Vermieters. Der Mieter sorgt für die Erhaltung und

    Instandhaltung der Küche bzw. Geräte. Notwendigen Reparaturen/ Ersatz-

    beschaffungen fallen zur Lasten des Mieters.

    Diese Vereinbarung dürfte rechtlich kaum wirksam sein. Wird eine Küche unentgeltlich überlassen, können wir von einer Leihe nach § 598 BGB ausgehen.

    Es heißt zwar, dass der Entleiher die gewöhnlichen Kosten der Erhaltung zu tragen hat, allerdings besagt der § 602 BGB, dass der Entleiher die Veränderungen und Verschlechterungen der Sache nicht zu vertreten hat (solange diese durch einen vertragsgemäßen Gebrauch entstanden sind).


    Heißt: Wenn es zu einer Verschlechterung kommt (defekt), bist Du nicht verantwortlich, für eine Reparatur, geschweige denn, für einen Ersatz aufzukommen.

    Weshalb fällt die weniger aus?

    Weil man einen Balkon - durchschnittlich betrachtet - im Winter eben weniger nutzt, als im Sommer. Da darfst Du auch nicht nur von Dir allein ausgehen, sondern von der Allgemeinheit.

    Im Zweifel dürfte vor Gericht auch schwer zu argumentieren sein, dass man im Winter/Herbst den Samstag Nachmittag und Abend auf dem Balkon verbringt.


    Wird die Umwehrung der Balkone erneuert, wird es so sein, dass der Vermieter die Nutzung der Balkone für diesen Zeitraum untersagt, bzw. die Zugänge absperrt. Eine Ersatzbrüstung wird der Vermieter nicht aufstellen, bzw. ist das auch technischer Sicht auch nicht oder nur schwer möglich.


    Der Vermieter hätte erst begonnen können, wenn alle Bauteile vorhanden wären!

    Leicht gesagt....Ich bin selbst im technischen Bereich unterwegs. Du musst die Arbeiten, also die Firmen, koordinieren (und da sind die Zeitfenster wirklich knapp bemessen) und dich auf der anderen Seite auf die Aussagen der Zulieferer verlassen.

    Aufgrund der aktuellem wirtschaftlichen Lage erlebe ich es beinah täglich, dass Lieferanten bei mir anrufen und mir erhebliche Verzögerungen bekannt geben.

    Dem Vermieter würde ich hier nicht zwingend einen Vorwurf machen.

    Der Vermieter besitzt die verkehrssicherungspflicht!

    das bestreitet auch niemand, weshalb darkshadow schrieb, dass hier der Vermieter mit Fristsetzung zur Mangelbeseitigung aufgefordert werden muss.


    Kommt er diesen Aufforderungen nicht nach, kann man immer noch das Bauordnungsamt kontaktieren.

    Wenn der Vermieter die Wohnungen zum Zwecke der Neuvermietung mit Interessenten besichtigen will, dann muss er sich selbstverständlich auch darum kümmern.


    Ich würde solche Tätigkeiten schon aufgrund des Datenschutzes (ich gebe meine Handynummer nicht an Interessenten heraus) ablehnen.


    Wie läuft das denn momentan mit den Besichtigungen ab?

    Über eine Mietminderung könnte ein Anwalt oder Mieterverein beraten, allerdings löst sich dadurch ja das Problem des nicht zu öffnenden Fensters, bzw. der undichten Fenster nicht.


    Denkbar wäre hier eher das Thema Ersatzvornahme, aber da würde ich vorab eine schriftliche nach nachweisliche Mangelanzeige (Einwurfeinschreiben) mit Fristsetzung zustellen. In dem Schreiben würde ich gleich erwähnen, dass die Abdichtung erfolglos war.

    B.: Es gab von Partei C Gewaltandrohungen gegen Partei B falls er nicht innerhalb von 4 Wochen auszieht (ohne schriftliche Kündigung oder Ähnlichem). Eine Anzeige wurde erstattet.

    Gewaltandrohungen vom Vermieter gegenüber einem Mieter wären ggfs. ein Grund des Mieters, das Mietverhältnis wegen Unzumutbarkeit fristlos zu kündigen. Das ist aber immer eine Einzelfallentscheidung.

    Die Kosten für die neue Wohnung etc könnten auf Partei C umgelegt werden

    Warum sollte der Vermieter die Kosten der neuen Wohnung tragen?

    Wenn sich aufgrund des Versäumnisses Sonderleerungen erforderlich machen, dann sind diese Kosten des Entsorgers auch über die Betriebskostenabrechnung auf alle Mieter umlagefähig.


    Wie der Vermieter da auf 360 € kommt, kann ich nicht nachvollziehen. Unser Entsorger verlangt hier eine Gebühr von 40 €.


    Ist es hier aber zweifelsfrei (!) nachweisbar, dass die Sonderleerung eine einzelne Mietpartei verschuldet hat, muss auch diese Partei diese Kosten tragen.

    Habt ihr schon mal mit dieser Mietpartei gesprochen?