Beiträge von Bernhard

    Aber Vorsicht beim Grillen!!!


    Es heißt:
    - Wenn Qualm in die Nachbarwohnung zieht, ist das ein Rechtswidriges Verhalten und ein Verstoß gegen das Immissionsschutzgesetz.
    - Der Geräuschpegel sollte nach 22.00 Uhr unbedingt gedämpft bzw. heruntergefahren werden.

    Hallo Nike!
    Einen vorhandenen Aufzug darf jeder Mieter und auch deren Gäste nutzen und der Vermieter ist auch verpflichtet, den Fahrstuhl bzw. Aufzug betriebsbereit zu halten.

    Hey, also du solltest auf jeden Fall deine Nachbarn 48 Stunden vorher informieren.
    Und genauer gesagt darf einmal im Monat oder fünf mal im Jahr oder sechs Stunden im Jahr auf der Terrasse gegrillt werden.
    Am besten eignet sich dafür ein Elektrogrill.

    Hallo, das Landgericht Aachen stellt hier einen Vergleich der folgender Maßen beschlossen wurde (LG Aachen 6 S 2/02). Dieser Vergleich spricht den Mietern das Grillen zweimal im Monat zwischen 17.00 und 22.00 Uhr zu, wenn im hinteren Teil des Gartens gegrillt wird.

    Es darf keine Rolle spielen, ob Sie als Erdgeschoss-Mieter oder als Mieter einer höher gelegenen Etage den Fahrstuhl bzw. Aufzug nutzen oder theoretisch überhaupt gar nutzen können. Auch wenn Sie als Mieter mit dem Aufzug weder Keller noch Dachboden erreichen können, müssen Sie anteilige Kosten, die in den Nebenkosten für den Aufzug abgerechnet werden, zahlen.

    Hallo Holger! Darf denn jeder Mieter bzw. Gast des Mieters einen vorhandenen Aufzug nutzen und ist der Vermieter verpflichtet, den Aufzug in Ordnung, also betriebsbereit zu halten?

    Hey, Sie können sich darauf verlassen, dass generell das Grillen mit Holzkohle im Garten oder Hof einer Wohnanlage bzw. eines Mehrfamilienhauses nicht verboten werden kann.


    Genauere Regelungen sind aber zu beachten, insbesondere Folgende:


    - Fünfmal im Jahr ist das Grillen erlaubt.
    - Es sollte am äußersten Ende des Gartens bzw. Hofes gegrillte werden.
    - Ein Abstand von 25 Meter vom Haus entfernt sollte eingehalten werden.


    Letztlich kommt es aber immer auch auf den Einzelfall an. Deshalb immer Rücksprache mit den Nachbarn und dem Vermieter halten!!!

    Ja, auch du musst generell diese Kosten mittragen. Denn jeder Vermieter darf und muss sogar die Kosten, die für den Betrieb eines Aufzugs anfallen, als Betriebskosten auf alle Mieter des Hauses zu gleichen Teilen umlegen.
    Das gilt aber auch nur bei einer entsprechender Vereinbarung im Mietvertrag!

    Es geht bestimmt zu weit, wenn man das Grillen und Feiern nach 22.00 Uhr völlig untersagen würde. Denn bei besonderen Gelegenheiten, wie z.B. eine Geburtstagsfeier es sein kann, ist es für viele Menschen ein großes Bedürfnis zu feiern und von den Nachbarn meist ein geduldetes Vergnügen, draußen zu grillen. Also wenn keine Regelung im Mietvertrag niedergeschrieben ist, und die Nachbarn informiert wurden, steht dem Vergnügen nichts im Wege.

    ...hier ein paar Verhaltensregeln:


    - Freunde, Nachbarn oder Verwandte dürfen auf den Balkon eingeladen werden.
    - Auf dem Balkon kann allein oder gemeinsam gegessen, getrunken und gefeiert werden, aber nur solange die Interessen der Nachbarn gewahrt sind.
    - Zu diesen Interessen gehört explizit das Ruhebedürfnis der Nachbarn, welches ab 22.00 Uhr gilt und bis Morgens um 7.00 Uhr anhält.


    Aber auch hier Achtung, denn zum Beispiel laute Gespräche, Lachen oder Musik hören auf dem Balkon und im Freien (z.B. im Innenhof oder im Garten) wirken sich meist vom Lautstärkepegel stärker aus und können so schnell von Nachbarn als störender empfunden werden, als das Feiern in der Wohnung, wenn die Fenstern und Türen geschlossen sind.

    Hallo Schlumpfi, generell kann im Mietvertrag das Grillen mit Holzkohle- oder Elektrogrills auf dem Balkon untersagt werden. Steht im Mietvertrag keine Klausel, die das Grillen einschränkt oder verbietet, dürfen Mieter auf dem Balkon oder der Terrasse grillen.

    Hallo Phillip, es handelt sich ganz klar um keine Modernisierung, wenn ein altersschwacher Aufzug durch eine neue Fahrstuhlanlage ersetzt wird.
    Ein Einbau eines neuen Aufzugs kann aber eine Modernisierungsmaßnahme sein, wenn zuvor kein Fahrstuhl im Mietshaus vorhanden war.

    Wie sie schon geschildert haben, ist das Grillen ja in den Sommermonaten eigentlich üblich und weit verbreitet bzw. akzeptiert, deshalb dürfte das Gleiche auch für die Winterzeit gelten. Natürlich muss es auch normalerweise von den Nachbarn geduldet werden.
    Deshalb kommt ein generelles Grillverbot nur dann in Betracht, wenn es zu wesentlichen Beeinträchtigungen in der Nachbarschaft kommt. Also Beeinträchtigungen, die durch Rauch, Ruß, Geruch oder Wärme hervorgerufen werden.
    Dieses könnte sein, wenn zum Beispiel der beim Grillen im Garten eines Mehrfamilienhauses entstehende Qualm oder Rauch, in konzentrierter Weise in die Wohnräume eines Nachbarn dringt. Diese Sachlage wäre dann sogar eine Ordnungswidrigkeit und kann letztendlich mit einer Geldbuße geahndet werden.

    Hallo Freddy, bitte beachte noch folgenden Sachverhalt: Der im Rahmen des vom Vermieter abgeschlossenen Vollwartungsvertrages des Aufzuges enthaltene Anteil für die Behebung von Ausfällen oder Störungen, die durch den typischen Gebrauch der Anlage entstehen, gehört auch nicht zu den Betriebskosten. Insbesondere dann, wenn die Störung bzw. der Ausfall nicht ohne Ersatzinstallationen bzw. nur mit kleineren Ersatzteilen behoben werden kann. Genau so wenig, wie die Kosten für die Beseitigung einer Betriebsstörung, hier z.B. der Austausch von elektronischen Geräten oder Modulen.

    Hallo Corinna, hier auch noch eine Anmerkung von meiner Seite. Rechtlich gesehen, ist der Aushang mit den vorgegebenen Betriebszeiten des Aufzuges eine so genannte Besitzstörung bzw. kann sogar eine Besitzentziehung sein. Hier kann der Mieter, also sie Corinna, eine einstweilige Verfügung beantragen bzw. erwirken. Denn der Vermieter muss den Fahrstuhl die ganze Woche, rund um die Uhr in Betrieb halten. Somit wäre eine einstweilige Verfügung zur ständigen Inbetriebnahme des Aufzuges ganz klar im Recht. Also sollten sie schnell handeln!

    Hallo Holger, danke für deine schnelle Antwort.
    Kann ich denn vielleicht eine Mietminderung einfordern, wenn keine Schalldämmung vom Vermieter angedacht wird? Und wenn, geht das Ganze auch rückwirkend?

    Hallo ihr da draußen...
    Ich wohne nun endlich seit dem 1. Januar 2010 in einer neuen Wohnung mit einem super großen Balkon. Nun hatte ich zuvor noch nie einen Balkon und wollte mich schon mal vorab informieren, was ich denn so alles auf dem Balkon machen darf. Insbesondere geht es mir da ja um den Sommer und um die Zeit, die ich vielleicht mit ein paar Freunden oder Gästen auf dem Balkon verbringe... Ich habe schon in meinem Mietvertrag nachgeschaut, doch da steht nichts drin. Und meinen Vermieter möchte ich deswegen auch nicht unbedingt ansprechen...
    Also, schickt mir doch mal bitte ein paar Verhaltensregeln oder so... Danke!!! :)

    Hey!
    Ich möchte bald meinen Geburtstag feiern. Nur würde ich gerne auch auf dem Balkon mit ein paar Freunden dabei grillen.
    Darf man denn auf dem Balkon grillen, insbesondere nach 22:00 Uhr?
    Gruß, Kurnaz