Beiträge von Bernhard

    Juchu, ich habe einen richtig schicken Elektrogrill zu Weihnachten geschenkt bekommen. Nun frage ich mich, ob ich auf meiner Terrasse überhaupt grillen darf. Ich finde da leider auch keine Aussage im Mietvertrag... Habt ihr einen Tipp? ;)

    Guten Abend,
    ich wohne in einem Mehrfamilienhaus mit ca. 20 Mietparteien zusammen. Nun hatte ich die tolle Idee, an Silvester mit ein paar geladenen Gästen ein Wintergrillen im Innenhof zu veranstalten. Ich hatte zuvor diese kleine Feier in der Nachbarschaft angekündigt und war dann auch davon ausgegangen, dass es soweit keinen Nachbarn stören würde. Nun hat sich laut meines Vermieters aber doch Jemand beschwert, angeblich wegen der Rauch- und Geruchsbelästigung, die durch das Grillen hervorgerufen wurde. Ich meine, im Sommer Grillen doch auch andere in unserem Innenhof, und das scheint niemanden zu stören. Und gerade an Silvester stören ja wohl meist andere Gerüche... Gibt es da denn irgendwelche Regeln, die man beim Grillen beachten sollte, denn allgemein ist es doch wohl nicht verboten, oder?

    Hallo ihr alle, ich hab da mal eine kurze Frage!
    Und zwar gehts da um meine Nebenkostenabrechnung. Ich wohne im ersten Stock eines sechsgeschossigen Mehrfamilienhauses. Nun verfügt das Haus über einen Aufzug, den ich aber nie nutze. Warum auch, denn den ersten Stock erreiche ich auch noch so ganz gut zu Fuss... Muss ich denn die Kosten des Aufzuges, die in der Nebenkostenabrechnung aufgelistet und abgerechnet werden, zahlen, auch wenn ich mich nie einer solchen Leistung bedient habe? :(

    Hey,
    sagt mal, handelt es sich um eine Modernisierung, wenn ein altersschwacher Aufzug durch eine neue Aufzuganlage ersetzt wird, oder ist das eine Instandhaltung? Nicht, dass uns jetzt die Miete erhöht wird, wenn es doch eine Modernisierung ist...:confused:

    Hallo Nike!
    Hier die Informationen die du angefragt hattest:


    - Die Kosten zur Beseitigung einer Betriebsstörung eines Aufzuges sind keine Betriebskosten.
    - Die Kosten der Notrufanlage eines Aufzuges sind umlagefähige Betriebskosten.
    - Die Kosten für Wartung sind umlagefähige Betriebskosten.
    - Die Kosten für Strom eines Aufzuges sind umlagefähige Betriebskosten.
    - Die Kosten einer Reparatur eines Aufzuges sind keine Betriebskosten.


    Ich hoffe diese Informationen reichen dir erst mal aus...

    Hallo Freddy! Ja, das siehst du ganz richtig... Denn ein sogenannter Vollwartungsvertrag für einen Aufzug darf nie gesamt mit den Betriebskosten abgerechnet werden bzw. dadurch vollständig auf den Mieter umgelegt werden. Dieses bedeutet, dass die Kosten des Vollwartungsvertrages des Fahrstuhls nicht in vollem Umfang an die Mieter des Mietshauses weitergegeben werden dürfen. Hier muss der Vermieter einen Abzug für den in den Wartungskosten enthaltenen Reparaturkostenanteil machen, dass könnte ein Abzugsbetrag von ca. 40-50% der Wartungsgebühr sein.

    Hallo Corinna! Nein, dass Verhalten deines Vermieters ist ganz klar Unzulässig. Insbesondere, wenn es sich um ein Bürohochhaus und wenn es sich um Gewerberäume im 10. Stockwerk handelt, ist der Vermieter verpflichtet, den Aufzug rund um die Uhr, also sieben Tag die Woche (sowohl Werktags als auch an Sonn- und Feiertagen) in Betrieb zu halten. Es muss vom Vermieter sichergestellt werden, dass jeder Mieter, der Büroräume im 10. Stockwerk angemietet hat, oder auch Gäste und Kunden der Mieter, jederzeit Zugang zu diesen Mieträumen mittels Fahrstuhl erhalten. Deshalb darf es nicht in das Belieben des Vermieters gestellt werden, wann der Aufzug in Funktion gesetzt wird und wann er stillgelegt wird, aus diesem Grund ist eine Zeitschaltuhr natürlich auch nicht zulässig.

    Hallo Bernie! Eine Einschränkung der Fahrtzeiten des Aufzuges bzw. die Einführung von Betriebszeiten für den Fahrstuhl oder sogar eine Stilllegung des Fahrstuhls außerhalb von Geschäftszeiten ist nicht durchführbar. Denn Ihr Vermieter ist verpflichtet den Fahrstuhl zu jeder Tageszeit und an jedem Wochentag in Betrieb zu halten. Vielleicht können Sie Ihren Vermieter auf die Lärmbelästigung ansprechen und ihm eine mögliche Schalldämmung des Fahrstuhlschachtes empfehlen, welche den Lärmpegel bestimmt herab senken würde.

    Hallo Forum, ich habe da mal ein paar Kostenpunkte aufgezählt, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob diese zu den Nebenkosten gehören, bzw. als solche abgerechnet werden dürfen.


    - Die Kosten zur Beseitigung einer Betriebsstörung eines Aufzuges
    - Die Kosten der Notrufanlage eines Aufzuges
    - Die Kosten für Wartung eines Aufzuges
    - Die Kosten für Strom eines Aufzuges
    - Die Kosten einer Reparatur eines Aufzuges


    Über eure Info würde ich mich sehr freuen...

    Hallo! Ich habe mit meinem Vermieter letztes Jahr im Mietvertrag vereinbart, dass ich zusätzlich zur Miete ganz allgemeine Betriebskosten zahle, wie zum Beispiel die Kosten für den Betrieb und die Unterhaltung des Fahrstuhles bzw. des Aufzuges inklusive Wartungsdienst. Nun habe ich bei der neuen Betriebskostenabrechnung für 2009 gesehen, dass nicht nur der Betrieb und die Unterhaltung des Fahrstuhles bzw. des Aufzuges abgerechnet wurde (inklusive Wartungsdienst), sondern ein vom Vermieter abgeschlossener Vollwartungsvertrag.
    Meiner Meinung nach beinhaltet ein solcher Vertrag aber auch Reparaturarbeiten, die doch nicht abgerechnet werden dürfen.
    Habe ich denn Recht?

    Hallo, ich habe mit meiner Firma Gewerberäume im 10. Stock eines Bürohochhauses angemietet. Nachdem die übrigen Mieter des Hauses nun alle ausgezogen sind, teilte mir mein Vermieter über einen Aushang mit, dass die Benutzung der Aufzüge nur noch während der Geschäftszeiten, also Montag bis Freitag, von 8 bis 18 Uhr, gestattet ist. Nach dem ich meinen Vermieter darauf angesprochen habe, kam heraus, dass er des Weiteren plant, eine Zeitschaltuhr einzubauen, so dass der Fahrstuhl außerhalb der Geschäftszeiten stillgelegt werden kann.
    Handelt denn mein Vermieter im Recht, oder kann ich dagegen Einspruch einlegen?

    Guten Abend! Ich wohne im 2. Stock eines Mehrfamilienhauses in Köln. Dieses Mietshaus verfügt über sieben Stockwerke und dem entsprechend auch über einen Fahrstuhl. Nun ist es so, dass dieser Fahrstuhl 24 Stunden lang in Betrieb ist und einen ganz schön lauten Geräuschpegel verursacht, wenn er betrieben wird. Dieses fände ich ja gar nicht so schlimm, wenn nicht mein Schlafzimmer direkt an den Fahrstuhlschacht grenzen würde. Durch diese Geräusche, die der Fahrstuhl verursacht, wache ich regelmäßig Nachts auf.
    Kann der Betrieb denn eingeschränkt werden, damit ich Nachts endlich mal wieder durch schlafen kann?

    Hallo Phil, dein Vermieter handelt auch nach meiner Auffassung nicht im Recht, denn mit dem Abschluss des Mietvertrages räumt dieser den Mietern ein umfassendes Nutzungsrecht der Mietsache ein. Dieses gilt auch für sämtliche Räume, die nicht unbedingt als Wohnräume genutzt werden, aber für die Mieter frei zugänglich sind. Dem entsprechend können alle Räume und Flächen, die zur Nutzung oder zum Erreichen der Wohnung erforderlich sind, mitbenutzt werden. Zu diesen Räumen und Flächen gehören zum Beispiel Flure, Treppen, Höfe oder Durchfahrten. Und dieses Recht gilt selbst, wenn es im Mietvertrag von den Vertragsparteien nicht vereinbart wurde.

    Im allgemeinen räumt ein Mietvertrag jedem Mieter ein umfassendes Nutzungsrecht der Mietsache ein. Dieses Nutzungsrecht beschränkt sich auch nicht auf Wohnräume, welche hinter der Wohnungstür liegen. Das heißt, dass alle Räume und Flächen, die zur Nutzung der Wohnung erforderlich sind, mit genutzt werden dürfen. Zu diesen gehören grundsätzlich z.B. Hausflure, Treppen (Feuertreppen, Treppenanlagen oder Treppenhäuser), Höfe (Innen- oder Hinterhöfe) oder Durchfahrten. Dieses Nutzungsrecht gilt auch dann, wenn es im Mietvertrag nicht ausdrücklich vereinbart ist oder niedergeschrieben ist. Dem entsprechend ist das Abstellen des Motorrades im Innenhof bestimmt möglich, doch sollte dieses trotzdem mit dem Vermieter abgestimmt werden und darauf geachtete werden, dass keine Flucht- oder Rettungswege damit blockiert werden.

    Nein, Ihr Vermieter handelt nicht im Recht, denn jeder Mieter des Hauses darf einen Fahrradanhänger zum Transport von Kleinkindern im Innenhof des Mietshauses abstellen. Dieses gilt insbesondere dann, wenn andere zumutbare Abstellmöglichkeiten vor Ort fehlen, ausreichend Platz im Hof vorhanden ist, oder der Innenhof schon im allgemeinen als Abstellmöglichkeit für z.B. Fahrräder von allen Mietern genutzt wird. Vielleicht sollten Sie Ihren Vermieter auf diesen Sachverhalt Aufmerksam machen und ggf. ein Gespräch mit Ihm führen, damit eine schnelle Lösung für dieses Problem gefunden wird.

    Ja, Ihr Schadensersatzanspruch bzw. Ihre Schadensersatzforderung ist auch hier weiterhin ausführbar. Denn Ihr Vermieter kann sich nicht auf eine in Ihrem Mietvertrag enthaltene Regelung berufen bzw. beziehen, in der steht, dass das Mietverhältnis erst dann am vereinbarten Einzugstermin beginnt, soweit die Wohnung bezugsfertig oder beziehbar ist. Diese Vertragsklausel Ihres Mietvertrages ist ganz klar unwirksam und für die Rechtswirksamkeit Ihrer Forderungen unbedeutend.

    Hallo Net, danke für deine schnelle Antwort. Ich habe gerade meinen Mietvertrag nochmal ganz genau durchgelesen. Hier ist mir ein Paragraph aufgefallen, der mir aber jetzt Sorgen bereitet. Da steht nun drin, dass das Mietverhältnis am vereinbarten Einzugstermin beginnt, soweit die Wohnung bezugsfertig oder beziehbar ist. Ist mein Schadenersatzanspruch bzw. meine Schadensersatzforderung denn dann überhaupt noch ausführbar?

    Hey Rudi! Du darfst in der Regel an deinen Fenstern deiner angemieteten Wohnung ein Fangnetz anbringen, damit deine Katze nicht entweichen oder nicht von der Fensterbank abstürzen kann. Dieses beruht darauf, da das Fangnetz weder einen Eingriff in die Substanz der Mietsache darstellen wird, noch würde es zu einer optischen Beeinträchtigungen der Hausansicht führen. Des Weiteren muss der Vermieter auch nicht wegen der Montage nach Erlaubnis gefragt werden, solange du keinen Schaden durch die Installation bzw. Montage verursacht.

    Ja, Sie können Schadensersatz fordern, denn im allgemeinen muss der Vermieter die durch eine Verzögerung der Wohnungsübergabe zusätzlich anfallenden Kosten übernehmen. Dem entsprechend kann der Mieter dann auch Schadensersatz für die zusätzlichen Umzugskosten, wie z.B. Umzugshelfer, Transportmittel oder Unterkunft verlangen.