Beiträge von Bernhard

    Ich habe ein Schreiben von meinem angeblich neuen Vermieter erhalten, in dem dieser sich vorstellt und eine neue Kontoverbindung für die zukünftigen Mietzahlungen angibt.
    Ich habe allerdings keine Nachricht von meinem bisherigen Vermieter erhalten, dass er die Wohnung verkauft habe. Und erreichen tue ich ihn auch nicht.
    Irgendwie traue ich dem Schreiben des "neuen" Vermieters nicht. Was kann ich tun?

    Ich hatte nun Gestern ein kurzes Gespräch mit meinem Vermieter, bei der sich folgendes herausgestellt hat. Der neue Vermieter hat meine Wohnung über eine Zwangsvollstreckung ersteigern können. Er kündigt nun die Wohnung, weil er in dieser Wohnung in Zukunft wohnen möchte, also meldet er Eigenbedarf an. Ändert sich denn jetzt irgendetwas an der Sachlage? Ich meine die Eigenbedarfsgründe die er vorgibt, reichen vielleicht nicht aus, obwohl er die 3 Monate Kündigungsfrist einhält?

    Hey Panam! Die Nebenkostenabrechnung für deine Wohnung muss klar der neue Vermieter erstellen.
    Und selbstverständlich muss der neue Vermieter die Kosten der laufenden Abrechnungsperiode abrechnen und auch alle von dir verrichteten Vorauszahlungen in der Berechnung berücksichtigen. Zu diesem zählen auch die Vorauszahlungen, die vor dem Eigentümer-Wechsel gezahlt wurden.

    Hallo Sophie, immer der neue Vermieter bzw. Besitzer ist nach Beendigung des Mietverhältnisses zur Rückzahlung der Kaution verpflichtet, unabhängig davon, ob er die Kaution beim Erwerb der Wohnung erhalten hat oder er eine Verpflichtung zur Rückzahlung der Kaution übernommen hat.

    Hallo Candy, ja du kannst die Kündigung anfechten.
    Zu den Gründen:
    Im Grunde kann sich dein Vermieter bei der Kündigung nicht auf den Wohnbedarf der Mutter stützen, da dieser Bedarf bestimmt bereits bei Abschluss des Mietvertrages vorhersehbar war, also schon vor 7 Monaten. Zu diesem Zeitpunkt hätte dein Vermieter die Möglichkeit gehabt, für sich bzw. seine Mutter Vorsorge zu treffen. Er hätte höchstens einen befristeten Vertrag abschließen oder eine konkrete Vereinbarung für den Fall einer Gesundheitsverschlechterung der Mutter treffen können.
    Eigenbedarf liegt nach dem Gesetz vor, wenn der Vermieter die Wohnung für sich oder einen nahen Angehörigen benötigt, aber häufig sind die geltend gemachten Eigenbedarfsgründe nicht stichhaltig oder vorgeschoben. Dieses gilt immer zu überprüfen.

    Hallo,
    In unserem Mietshaus haben sich die Eigentumsverhältnisse geändert, so dass ich seit einer Woche einen neuen Vermieter habe. Nun hat dieser neue Vermieter, bzw. Besitzer meiner Wohnung gleich die Miete an den ortsüblichen Mietspiegel angepasst. Darf er dass denn, so kurz nach dem Erwerb der Wohnung, oder muss da erst mal eine Frist eingehalten werden? Das Alles kommt für mich auf jeden Fall sehr schnell...

    Von welchem Eigentümer erhalte ich die Nebenkostenabrechnung nach einem Eigentümerwechsel? Die Besitzer meiner Wohnung haben im Juli diesen Jahres gewechselt und bisher habe ich noch keine Nebenkostenabrechnung für 2008 erhalten... Kann mir Jemand helfen, damit ich mich auch an den richtigen Vermieter wende?

    Hallo Bernd, man kann nur hoffen, dass die Leitungen so schnell wie möglich ausgetauscht bzw. saniert werden. Hier empfehle ich dir ständigen Nachdruck beim Vermieter.
    Ansonsten sollte man das Trinkwasser vor jeder Nutzung einige Zeit ablaufen lassen, da das Wasser für einen längeren Zeitraum in der Leitung gestanden haben könnte und somit sehr Bleihaltig sein kann. Insbesondere am frühen Morgen, ist die Bleikonzentration besonders hoch.

    Hallo, ich habe zum 01.01.2010 mein bisheriges Mietverhältnis gekündigt. Das ganze ist auch schriftlich mit der einzuhaltenden Kündigungsfrist bei meinem Vermieter eingegangen. Eine Bestätigung habe ich allerdings nicht erhalten. Nun mache ich mir Sorgen um meine damals geleistete Kautionszahlung. Denn die Eigentümer- bzw. die Vermieterverhältnisse der Wohnung haben sich vor knapp einem Jahr geändert.
    Von wem erhalte ich denn jetzt meine Kaution zurückerstattet? Vom alten oder vom neuen Vermieter?

    Tagchen!
    Ich habe heute die Kündigung meiner Wohnung erhalten. Ich soll zum 1. April 2010 die Wohnung verlassen. Mein Vermieter gab in dem Kündigungsschreiben als Begründung Eigenbedarf, für seine an Alzheimer leidende Mutter, an. Mein Vermieter wohnt neben mir und will wohl die Wohnung dann zur Pflege seiner Mutter nutzen.


    Kann ich denn diese Kündigung anfechten? Der Grund dafür wäre nämlich, dass ich erst vor 7 Monaten in die Wohnung eingezogen bin, und mein Vermieter doch von der Erkrankung seiner Mutter gewusst haben müsste.


    Warum hat er dann überhaupt noch einen neuen Mietvertrag abgeschlossen? Zur Not würde ich auch ausziehen, doch der Wille ist gerade noch nicht da...

    Nein, eine derartige Kündigung kann nicht so einfach durchgeführt werden und wird auch in der allgemeinen Rechtssprechung im Wesen als ungerechtfertigt abgegolten. Selbst wenn nach einem Einspruch bzw. Widerspruchs der Mieterin, der Vermieter mit einer Räumungsklage droht. Hier muss erfahrungsgemäß das Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit fortgesetzt werden, da die so genannte Sozialklausel des Bürgerlichen Gesetzbuchs hier Anwendung findet. Nach dieser Sozialklausel können Mieter einer an sich berechtigten Kündigung widersprechen und die Fortsetzung des Mietverhältnisses verlangen, wenn die Beendigung des Mietverhältnisses eine unzumutbare Härte bedeuten würde. Und diese unzumutbare Härte liegt in Ihrem Fall ganz klar vor.

    Wenn ein Vermieter wegen Eigenbedarfs das bestehende Mietverhältnis kündigt, weil er z.B. selbst in die gekündigte Wohnung einziehen will, reicht es aus, dass er den Eigenbedarf im Kündigungsschreiben anmeldet. Das bedeutet, dass er in seinem Kündigungsschreiben nicht unbedingt Angaben zu seinem sonstigen Grund- und Immobilienbesitz machen muss.
    Macht aber der Vermieter in seinem Kündigungsschreiben Aussagen über seine Immobilien, dann muss diese Information vollständig und wahrheitsgetreu sein. Sind diese Informationen nicht richtig, oder unvollständig, kann die Kündigung des Mietverhältnisses als unbegründet angefochten werden.

    Hallo Soldat, in der Regel sieht es folgender Maßen aus. Wenn beide Ehepartner damals den Mietvertrag unterschrieben haben, können auch nur beide gemeinsam das Mietverhältnis kündigen. Und solange das Mietverhältnis fortbesteht und die Scheidung noch nicht vollzogen wurde, bzw. die Wohnung noch nicht gekündigt wurde, bleiben beide Ehepartner gegenüber dem Vermieter zur Mietzahlung verpflichtet. Daran ändert sich grundsätzlich auch dann nichts, wenn sich die Ehepartner trennen oder scheiden lassen, denn Fakt ist das, was im Mietvertrag steht und wer unterschrieben hat. Die beste Lösung ist hier ganz klar eine für beide Parteien einvernehmliche Lösung. Denn dem Vermieter wird es am Ende egal sein, wer weiter in der Wohnung lebt, bzw. von wem er dann die Miete bezahlt bekommt.

    Hey Suse! Wenn die Dübellöcher sich in einem gewissen Umfang befinden, bzw. in der Anzahl nicht ungewöhnlich hoch sind, gehören sie zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache. Das bedeutet, dass du auch in einen Fliesenspiegel oder in die Fliesenfugen bohren darfst, ohne dass die Löcher gleich einen Schadensersatzanspruch des Vermieters auslösen. Das Anbohren von Kacheln und Fliesen, z.B. im Badezimmer oder in der Küche, ist grundsätzlich zulässig. Du darfst in diesen Räumlichkeiten bzw. Nasszellen Gebrauchs-Übliche Gegenstände, wie Spiegel, Hängeschränke oder Toilettenpapier- und Handtuchhalter befestigen. Die gesetzten Bohrlöcher, wenn sie sich in einem normalen Umfang befinden, muss der Mieter auch beim Auszug nicht beseitigen.