Beiträge von CocoBella

    Hallo an alle,


    ich habe noch einmal eine Frage zu den Betriebskosten. Zum Grundstück des angemieteten Einfamilienhaus gehör(t)en drei Garagen, die mein Vermieter an andere Leute vermietet hatte.
    Meine Frage ist nun: Darf mir mein Vermieter die komplette Grundsteuer anrechnen, oder muss er den Teil, der anderweitig vermietet ist, abziehen?
    Gilt dasselbe für die Wohngebäude und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung?


    Danke für Eure Hilfe!

    Na ja, aber das ist doch irgendwo lächerlich ... Es kann einem neuen Mieter oder dem Vermieter nicht zugemutet werden, ein paar Wände mehrmals zu überstreichen ... Aber uns wurde es vor ein paar Jahren zugemutet, im ganzen Haus alte kaputte Tapeten abzukratzen, neu zu tapezieren und zu streichen?


    Nee, also das soll ein Richter entscheiden, denn mein gesunder Menschenverstand und Gerechtigkeitssinn sagt mir, dass dies nicht rechtens sein kann.


    Wir haben zu Viert drei Wochen lang ca. 4-5 Stunden pro Tag renoviert, darunter war auch ein gelernter Maler.
    Und der Vermieter/ Nachmieter soll es nicht schaffen, nun drei Wände dreimal anzustreichen? Nee, sorry ... DAS sitzen wir dann vor Gericht aus.

    Ja, dann geht es notfalls vor's Gericht.


    Von solchen Vermietern, die am Schluss versuchen, ihre Mieter um ihre Kaution zu betrügen und irgendein Haar in der Suppe zu finden, bekomme ich Ausschlag.


    Außerdem steht im Mietvertrag nichts davon, dass bei Auszug renoviert werden muss.


    Ich habe das Haus als "Bruchbude" angemietet, viel Zeit und Geld in die Renovierung gesteckt, wurde nun vom Vermieter quasi rausgeekelt ... Und werde ihm nun sicher die Räume nicht noch einmal renovieren/ streichen.
    Sie sind in einem weitaus besseren Zustand als beim Einzug.


    Soweit ich weiß, muss renoviert werden, wenn vor Einzug bereits ein passabler Zustand der Räume vorhanden war. Aber nicht, wenn das Haus vorher quasi unbewohnbar war.
    Ich werde nichts tun, notfalls soll es ein Richter entscheiden. Sollte die Kaution nicht kommen, klage ich diese ein.

    Na ja, die alten Tapeten waren vollständig kaputt, hingen teilweise von der Wand und waren gut 50 Jahre alt.
    Wenn mir zugemutet wurde, die Wohnung so anzumieten, so wird es doch wohl einem Nachmieter zuzumuten sein, in schön tapezierten Wänden zu leben, in denen nur 3 Wände farbig gestrichen sind!?


    Ich muss das Haus doch nicht in einem x-fach hochwertigerem Zustand verlassen, als ich es angemietet habe. Auch mit den farbigen Wänden ist es nun in einem weitaus besseren Zustand, als es vor 5 Jahren war, als ich eingezogen bin.


    Wir haben wirklich sehr viel Zeit und Geld in die Renovierung des Hauses gesteckt, das so wie es war gar nicht bewohnbar gewesen wäre für einen normalen Menschen.


    Würde ich jede Tapete 2 mal einreißen, dann würde ich das Haus in dem Zustand abgeben, in dem ich es vorgefunden habe ...

    Der VM muss farbige Tapeten nicht akzeptieren. Denke mal an den Nachmieter...


    Ja, verstehe ich, aber mir wurden damals weitaus schlimmere und noch dazu völlig zerfledderte und kaputteTapeten zugemutet.
    Und "meine" Tapeten habe ich selber bezahlt und in Eigenleistung angebracht.
    D.h. ich hätte dann eine doppelte Leistung erbracht: Ich musste das Haus beim Einzug in einen bewohnbaren Zustand bringen, und soll nun erneut gefordert werden?
    Das kann doch nicht sein, denn ich habe einmal gelesen, dass ein Mieter nicht auf diese Weise benachteiligt werden darf.
    Außerdem sind es ja meine Tapeten, also kann ich doch mit ihnen machen, was ich will, oder nicht?


    Meinen Laminat, den ich bei Einzug gelegt habe, nehme ich ja auch mit.

    Sachverhalt ist dieser: Ich habe vor 4,5 Jahren ein 50 Jahre altes Haus angemietet. Kurz vor dem Einzug wurde die Elektrik erneuert. Die damals vorhandenen Jahrzehnte alten Mustertapeten waren daher an vielen Stellen ab- und eingerissen.
    Ich habe alle Tapeten damals entfernt und neu tapeziert und gestrichen. Quittungen über Tapeten und Farbe liegen mir noch vor.


    Darf mein Vermieter beim Auszug Schäden an den Tapeten bemängeln oder verlangen, dass ich farbige Wände weiss streiche?


    Letzlich sind die Tapeten ja mein Eigentum, oder sehe ich das falsch?


    Würde ich das Haus im Ausgangszustand verlassen, müsste ich sogar alle Tapeten einreißen. (Mache ich natürlich nicht ...)

    Danke für eure Einschätzungen


    Nuin ja, ich denke es handelt sich hierbei um eine Pauschalmiete mit welcher alle Kosten abgegolten sind.
    Eine Vereinbarung über zusätzlich zu zahlende Betriebskosten kann ich nicht erkennnen.
    Der im Vertrag angeführte § 7 (Betriebskosten) ist nicht relevant, da es sich hier um einen Formularmietvertrag handelt. Das wäre nur dann von Bedeutung bei vertraglicher Vereinbartung von Betriebskosten.


    Bedeutet das, dass Betriebskosten zusätzlich zum § 7 des Formularmietvertrages hätten gesondert aufgeführt werden müssen?
    Ich habe im Jahr ca. 700€ Betriebskosten gezahlt, 500 € direkt an den Vermieter für Versicherungen und Grundsteuer und die restlichen 200 € direkt an den Schornsteinfeger und Heizungsinstallateur für die jährliche bzw. 2-jährliche Wartung.
    Hätte ich all das gar nicht zahlen müssen?

    Na ja, ist ja klar, dass mir das mit den Betriebskosten erst jetzt auffällt, weil vier Jahre lang alles rund lief und ich keinen Anlass hatte, mich mit meinem Mietvertrag auseinander zu setzen. Aber jetzt, wo mein Vermieter plötzlich mit der Umlage von Gartenarbeiten droht, versuche ich natürlich abzuklopfen, wie die rechtliche Lage aussieht.


    Hier einmal die Seite 2, es sind keinerlei Betriebskosten eingetragen und die Zusatzvereinbarung.mietrecht.de/community/attachment/503/mietrecht.de/community/attachment/504/

    Ich hoffe, es kann mir jemand weiter helfen.


    Gerade beim Durchsehen meines Mietvertrages ist mir aufgefallen, dass nur eine Kaltmiete angegeben ist. Es werden keine Angaben zu den Vorauszahlungen für Heizung und Wasser gemacht, noch wurde der Bereich der Betriebskosten angekreuzt. D.h. es wurde keinerlei Angaben zu den anfallenden Betriebskosten gemacht, weder unter dem Punkt "Vorauszahlungen" noch unter dem Punkt "Pauschale für die allg. Betriebskosten).
    Stattdessen hat der Vermieter ein selbst geschriebenes Blatt beigefügt, auf dem steht: "die jährlichen Betriebskosten sid vom Mieter bei Fälligkeit zu bezahlen".


    Ist das so überhaupt zulässig? Oder hätte er die Betriebskosten im Zusammenhang mit der Miete auflisten müssen?


    Nun möchte mein Vermieter auch Gartenarbeiten in die Betriebskosten mit aufnehmen.
    Vier Jahre lang war mein Vermieter mit meiner Art, den Garten (800 qm) zu pflegen, zufrieden. Ich mähe regelmäßig den Rasen, schneide die Hecken etc. Als ich weniger Zeit hatte, hat ein befreundeter Gärtner diese Arbeiten in meinem Auftrag übernommen.


    Plötzlich stört mein Vermieter sich nun an allen möglichen Dingen, möchte, dass ich mir eine Hebebühne und Kettensäge besorge, um den 5 Meter hohen Kirschlorbeer runter zu schneiden, dass ich Bäume und sehr hohe Büsche fälle/ entferne oder zurück schneide etc.


    Ich habe ihm gesagt, dass ich das als Mieterin nicht tun muss. Er meinte dann, dass er es beauftragen kann, dass er diese Arbeiten dann aber in der Nebenkostenabrechnung auf mich umlegen wird.
    Vor einigen Jahren hat der Vermieter den Kirschlorbeer selbst beschnitten mithilfe eines Gärtners und entsprechenden Maschinen und auch die Kosten selbst übernommen.


    Im Mietvertrag wird in der allgemeinen Aufzählung die Gartenpflege als einer der Punkte der umlagefähigen Betriebskosten genannt
    An einer anderen Stelle des Mietvertrags heißt es aber: “Das Rasenmähen, Unkrautjäten und Beschneiden von Sträuchern ist vom Mieter durchzuführen. Größere und in unregelmäßigen Abständen anfallende Arbeiten (Fällen von Bäumen, Entfernen von Sträuchern) werden vom Vermieter auf eigene Kosten durchgeführt.”


    1. Nun stellt sich mir die Frage: Hat mein Vermieter das Recht, die zusätzlichen Gartenarbeiten auf mich umzulegen, obwohl ich selbst Gartenarbeiten übernehme und obwohl im Mietvertrag steht, dass "größere Arbeiten" vom Mieter selbst und auf eigene Kosten zu leisten sind?


    2. Muss ich überhaupt Betriebskosten bezahlen, wenn dieser Punkt nicht angekreuzt wurde, wenn kein Betrag hierüber aufgeführt wurde bzw. wenn diese nicht detailliert aufgelistet wurden?



    Ich bin nicht bereit, weitere Kosten zu übernehmen, da die Mietnebenkosten übertrieben hoch sind (ca. 450 € pro Monat, bei einer Größe von 100 qm.)
    Der Vermieter hatte beim Einzug versprochen, das Haus zu isolieren etc., was in den letzten 4 Jahren sicher die Nebenkosten gesenkt hätte. Er ist diesem Versprechen nicht nach gekommen.
    Daher bin auch ich nicht bereit, noch mehr Nebenkosten in das Haus zu investieren, da die Mietnebenkosten im Mietvertrag nicht aufgeführt wurden und inzwischen eine Höhe weit über dem Durchschnitt erreicht haben.


    Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.