Beiträge von Cepheus73

    Ich würde ihm seine Fehler aufzählen, damit er nicht auf die idee kommt, Klage einzureichen. Wenn er nämlich vor Gericht sein Mieterhöhungsbegehren revidiert, dann bleiben die Kosten (Gericht, sein Anwalt) trotzdem an dir hängen.


    Nö, das ist nicht richtig... Wenn der Kläger die Klage zurückzieht, bleibt er höchstselbst auf den Kosten sitzen. Wäre nur andersherum, wenn der Mieter im laufenden Klageverfahren doch noch der Erhöhung zustimmt und sich die Klage somit erledigt hätte.

    in wiefern ist meine Freundin keine Vertragspartnerin ?
    Wie meinst du das? Kannst du das näher erläutern bitte ?


    Was Berny meint ist, da ja im schriftlichen Mietvertrag statt dem Namen deiner Freundin gar nichts steht, ist dieser nicht gültig geschlossen. Weil sich der Vermieter und deine Freundin aber über die Miete der Wohnung einig geworden sind, ist daher stattdessen ein mündlicher Mietvertrag zustande gekommen. Das ist für deine Freundin grundsätzlich eher besser, da die ganzen Einschränkungen aus dem (unvollständig ausgefüllten) schriftlichen Mietvertrag nicht gelten sondern stattdessen die gesetzlichen Regelungen. Daher kann sie auch noch bis 4. Februar zum 30.04. kündigen. Dies muss aber unbedingt schriftlich erfolgen und dem Vermieter beweissicher zugestellt werden (z.B. mit Zeuge persönlich, oder mit Zeuge in den Briefkasten oder Einwurfeinschreiben - von Zeugen jeweils den Inhalt des Schreibens bezeugen lassen - Kopie anfertigen).

    Hallo,
    Du musst berücksichtigen, dass er ja Kosten für die Anschaffung der Möbel hatte, für umsonst hat er die sicher nicht bekommen, und dass sich diese über die Mietzeit auch abnutzen, sprich nach einiger Zeit auch wieder ersetzt werden müssen.
    Wenn was durch dich unverschuldet kaputtgeht, dann ist das auch sein Risiko und muss von ihm getragen werden.
    Das Risiko für einen höheren Wasser- und Stromverbrauch deinerseits muss er auch tragen.
    Insofern ist eine höhere Miete als die von ihm zu zahlende durchaus gerechtfertigt.


    Weiterhin geht Dich das Vertragsverhältnis zu seinem Vermieter, frank und frei gesagt, erstmal nix an. Wirst also hier nichts machen können, auch wenn das vielleicht auf den ersten Blick ungerecht erscheint.

    Was denn nun? Pauschale oder Vorauszahlungen? Beides geht nicht. Bitte mit dem Vermieter klären.



    Nur wenn dies vertraglich vereinbart ist.


    Ganz genau. Wenn nichts vereinbart ist, dann sind diese Kosten mit der Miete abgegolten (nach BGB). Nennt sich dann Teilinklusivmiete.


    Insofern hätte der TE hier ganz gute Karten. Im Mietvertrag steht nur, dass er Strom & Gas getrennt zahlen muss. Von Wasser, Abwasser und Mülltonnen steht da nichts, also muss der Mieter das auch nicht tragen (meiner Meinung nach).
    Dass die sich gegenseitig ausschliessenden Punkte beide angekreuzt sind, geht normalerweise auch zu Lasten des Vermieters, da ja nicht klar ist was gemeint sein soll und dann greift normalerweise auch wieder die gesetzliche Regelung (Betriebskosten in der Miete enthalten).

    "Hier äussere ich stets nur meine Meinung als Mieter und Vermieter, keine Rechts- oder Steuerberatung.


    Es grüsst Berny."


    Noch jemand mit mehr Hilfe als Meinung hier? :)


    Laien dürfen keine Rechtsberatung machen, daher kann das immer nur die eigene Meinung sein, keine Hilfe. Was du dann daraus machst musst du selber wissen.


    Ich glaube aber, dass es davon abhängt, ob Ihr drei einen gemeinsamen Vertrag mit dem Vermieter habt (dann hat jeder von Euch die gleichen Rechte und Pflichten, nein eigentlich habt Ihr alle drei gemeinsam die Rechte und Pflichten), oder Ihr habt mit der Mitbewohnerin einen Untermietvertrag, dann gilt das, was einige schon geschrieben haben.
    Ohne den Inhalt des von Euch abgeschlossenen Vertrags (oder Verträgen) zu kennen, ist das alles Glaskugelleserei.


    Genau hier liegt Ihr Irrtum vor. Ich hatte es Ihnen bereits erklärt, das ein unangenehmer Nachbar Sie nicht befugt, Mietminderung vorzunehmen.


    Das täuscht. Bei wiederholter Ruhestörung / Belästigung liegt sehr wohl ein Mangel vor, der zur Minderung berechtigt.



    § 536 BGB Mietminderung bei Sach- und Rechtsmängeln
    (1) Hat die Mietsache zur Zeit der Überlassung an den Mieter einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, von der Entrichtung der Miete befreit. Für die Zeit, während der die Tauglichkeit gemindert ist, hat er nur eine angemessen herabgesetzte Miete zu entrichten. Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.


    1. Ihre Nachbarin gehört nicht zur Mietsache


    Die Nachbarin zwar nicht, die von ihr ausgehende Ruhestörung beeinträchtigt aber die Mietsache und schränkt daher die Tauglichkeit ein. Das Unterstrichene ist daher hier relevant!


    Wo Sie aber recht haben ist, dass die Höhe der berechtigten Minderung im Zweifel im Ermessen des Gerichts liegt.

    Ich finde es halt schon etwas unfair, dass ich für einen nicht von mir verursachten Schaden an einem Gebrauchsgegenstand bezahlen soll, obwohl ich erst seit einem halben Jahr in der Wohnung lebe.
    Und so einen Schaden sieht man ja bei der Übergabe der Wohnung nicht.


    Ich wollte eigentlich nur wissen, ob ich aufgrund irgendeiner miet-rechtlichen Grundlage diese Zahlung vermeiden kann.
    Da dies ja nun nicht mein Fachgebiet ist, habe ich mich hier an Euch gewendet.


    Hat man dir doch umfassend beantwortet, was willst du also noch? Versteh ich nicht.



    Aber scheinbar ist der Vermieter mit seiner Forderung im Recht.


    Eben nur scheinbar - für Dich scheinbar. Scheinbar != Anscheinend.


    Schon lustig, normalerweise ist es hier umgekehrt.
    Da fragen die Leute, ob sie was zahlen müssen, man sagt ihnen, ja leider müssen sie nach Mietrecht zahlen und dann wird der Beantworter dafür blöd angemacht, so von wegen "nur Vermieter hier" usw.


    Nun geht die Antwort zu deinen Gunsten aus, was dir sogar von mehreren (erfahrenen) Benutzern hier bestätigt wird, du unterstreichst auch noch, dass du kein Fachmann auf dem Gebiet bist, und sagst dann trotzdem: stimmt doch alles gar nicht, was die erfahrenen Benutzer hier sagen.
    Häh??

    Dann eben doch lieber ein Gerichtsverfahren. Schließlich ist man doch im Recht! Koste es was es wolle.


    Es geht mir hier nicht um Rechthaberei, sondern darum, dass Strom einfach (lebens-)gefährlich ist. Die Vorschriften gibts ja nicht umsonst. Einmal unglücklich falsch hingefasst, weil trotz Sicherung raus noch Fremdspannung dran ist aufgrund falscher Installation (alles schon gehabt) und vorbei ist es mit dem schönen Leben. Soll das das Ziel sein?

    Was soll das ganze Theater. Manche glauben hier in einem Rundumversorgungsstaat zu leben. Da wird 11 Monate lieber mit Frust gelebt.
    Einfach zu bequem mal einen Schraubendreher in die Hand zu nehmen Steckdose aufzuschrauben und die sichtbaren Schraubverbindungen mal festziehen. Durch Gebrauch können sich die Schrauben schon mal lockern, der Wackelkontakt spricht dafür. Vorher Sicherung entfernen. Selbst, wem das noch zu intelligent ist, so hat man sicher auch einen Bekannten der das macht. Für diesen Pippifax brauch man keinen Rechtsstaat und auch kein Forum.


    Was soll dieser vermeintliche Tipp?
    An der Elektroinstallation - und dazu gehört auch das Innenleben einer Steckdose - haben Nicht-Elektrofachkräfte nix zu suchen!
    Wenn Du das bei Dir trotzdem machst, ist das Dein Privatvergnügen, aber andere dazu anstiften geht zu weit finde ich.

    Lass dich bitte nicht davon abbringen freundlich zu schreiben. Wahrscheinlich wird es gar kein Problem sein, dass du für die Zeit in der du die Garage nicht nutzen kannst keine Miete dafür zahlst (ist ja logisch). Ich würde das auch nicht per Einschreiben schicken, macht nur Arbeit und zeigt gleich ein gewisses Misstrauen. Besser paralell per Email, dann ist es auch angekommen.


    Es geht hier aber nicht um Mißtrauen sondern um eine rechtssichere Zustellung, da er die Miete nur mindern darf, wenn er den Vermieter vorher informiert hat. eMail ist nicht rechtssicher, es sei denn der Empfänger bestätigt den Empfang.


    Das Nichtzahlen der Miete ist nur dann kein Problem, wenn es rechtlich einwandfrei gemacht wird. So wie du es empfiehlst, bereitest du den Weg für eine spätere fristlose Kündigung. Da es sich hier um eine Hausverwaltung handelt, wird sich diese sicher mit den rechtlichen Gegebenheiten auskennen und diese auch nutzen.


    Es geht nicht immer nur um eine rein rechtliche Bewertung, sondern auch um das richtige Mass im Umgang miteinander. Aber von Leuten wie dir werden die Fronten zwischen Vermietern und Mietern immer weiter verhärtet. Du kapierst es nicht einmal, dass die meisten Privatvermieter nicht alle Paragraphen kennen und auch gar nicht kennen wollen. Am Ende machen Sie genauso viele Fehler zu Gunsten der Mieter, wie umgekehrt.


    Das ist echt klasse, gerade hier neu aufgeschlagen sein und dann schon solche Pauschalurteile fällen aufgrund eines einzigen gelesenen Beitrags.
    Bei längerem Lesen könnte einem durchaus auffallen, dass Ajax hier doch sehr ausgewogen argumentiert...


    Zum Thema Paragraphen kennen als Vermieter: Auch ein "Privat-" (was soll das sein) vermieter muss diese kennen, das kann man durchaus erwarten, ob er dies will oder nicht. Schon in seinem eigenen Interesse. Sonst droht schneller als man denkt der finanzielle Ruin, weil man z.B. dem Mieter nicht rechtzeitig Grenzen gesetzt hat. Außerdem hat man ja als Vermieter den finanziellen Ertrag.


    Ein berechtigtes Interesse kann also m.E. auch unterhalb der im Paragraphen genannten Messlatte vorliegen.


    Schon, aber nach allem was man hört und liest, wird das von den Gerichten in der Praxis sehr eng ausgelegt, was faktisch darauf hinausläuft, dass nur die genannten drei Gründe möglich sind.


    Der von Dachdeckerin zitierte Fall ist immerhin ein genannter Grund ("Eigenbedarf"). Hier war es also "nur" die Auslegung, was alles Eigenbedarf ist. Glaube also, das ist nicht vergleichbar.


    Im Vermieterforum jedenfalls wird die Möglichkeit einer Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen in der Praxis so gut wie ausgeschlossen und Fragestellern (Vermietern) davon abgeraten, sich darauf zu berufen.

    Aber er kann das Grundstück einer besseren Verwertung zuführen.
    Tasten Sie sich schon mal vorsichtig an eine neue Bleibe heran.


    Der Eigentümer kann sein Vermögen so verwerten wie er es gern möchte. Ein Wohnrecht in diesen Haus haben Sie nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.


    Falls du hier auf BGB § 573 (2) Satz 3 anspielst, dies ist wohl nur in sehr engen Grenzen möglich. Ich glaube, dass es sehr fraglich ist, ob drei zu vermietende Häuser statt zwei wirklich zieht, vor allem, wenn das Haus noch nicht so alt ist. Baufälligkeit oder so wäre vermutlich was anderes.


    Ich würde raten, sich nicht unter Druck setzen zu lassen durch die Noch-Vermieterin (die hat natürlich ein Interesse am Auszug, weil sie dann teurer verkaufen kann, aber keinen Kündigungsgrund), und dann schauen, was der Käufer macht, ggf. dann einen Anwalt hinzuziehen - eine Erstberatung kostet jetzt nun ja auch nicht die Welt und wenn man sich mit dem Nachbarn zusammentun kann ...


    "Die Einbauküche gehört nicht zur Mietsache sondern zum Hausinventar. Sollte ein Schaden entstehen ist der Mieter selber für die Instandsetzung verantwortlich."


    Ist er damit nicht mehr in der Verantwortung ?
    Laut der Vereinbarung bin ich für die Instandsetzung verantwortlich, das Gerät ist aber Kaput und es geht daher um eine Neuanschaffung.


    Es ist für den Vermieter normalerweise schwierig bis unmöglich, seine Instandhaltungs- und Instandsetzungspflicht auf den Mieter abzuwälzen, denn der Mieter zahlt dafür ja den Mietzins. Es gibt nur die Ausnahme der Kleinreparaturen, da dürfte aber eine Spülmaschine nicht drunterfallen.


    Insgesamt glaube ich, dass die angegebene Klausel unwirksam ist, weil sie alleine schon zu unbestimmt ist. Denn was soll Hausinventar bedeuten? Waschbecken u.ä. sind dann ja wohl auch Hausinventar und sind trotzdem mitvermietet.
    Wie ich schon paar mal geschrieben hab, kann eine Einbauküche nicht aus der Mietsache ausgenommen werden. Die einzige Möglichkeit für den Vermieter wäre es, die Küche dem Mieter zu übereignen.

    Leider spitzt sich die Lage mit dem Vermieter zu
    neben dem schriftlichen Widerspruch teilte ich dem Vermieter im persönlichen Gespräch mit, dass ich laut § 558a widerspreche. Darauf antwortete Vermieter dass er keine Vergleichswohnungen findet. Mietspiegel gibt es nicht. Stadtteil mit 91 % Wohneigentum. Was nun?


    Nix. Wenn er solche nicht findet und kein Mietspiegel existiert, dann muss er halt ein Gutachten in Auftrag geben zur Ermittlung der Vergleichsmieten. Ist aber nicht dein Problem und du musst ihn schon gar nicht auf seine Möglichkeiten hinweisen!




    Im Widerspruch habe ich erst einmal aufgefordert innerhalb der Erbengemeinschaft zu klären was nun zur Küche gehört oder nicht und dieses als Nachtrag zum Mietvertrag beizufügen.


    Braucht es alles gar nicht.
    a) denke ich, dass wenn nichts anderes im Mietvertrag vereinbart ist, die Küche komplett mit Geräten mitvermietet ist
    a) ist es schwierig bis unmöglich, die Instandhaltung/Instandsetzung auf den Mieter abzuwälzen.
    Also dem Vermieter schriftlich per Einwurfeinschreiben den Mangel mitteilen und ihn mit angemessener Fristsetzung auffordern zur Vermeidung einer Mietminderung die Spülmaschine instand zu setzen. Dabei auf BGB § 536 hinweisen.

    Mein Vermieter hat mir ein Mieterhöhungsverlangen zukommen lassen. Als Begründung hat er 6 Vergleichswohnungen aufgeführt. Bei diesen Vergleichswohnungen ist die Größe,Mietpreis,Adresse und der Zusatz Einbauküche aufgeführt.
    Meine Wohnung hat aber keine Einbauküche! Desweiteren ist ein Hinweiss das die Miete meiner Wohnung nicht mehr der ortsüblichen Miete entspricht. Es ist aber kein qualifizierter Mietspiegel aufgeführt.


    Wenn für deinen Ort ein qualifizierter Mietspiegel vorliegt, dann ist dieser zwingend anzugeben und die Mieterhöhung muss sich nach diesem orientieren. Ist dies nicht im Erhöhungsverlangen angegeben, dann ist dieses tatsächlich unwirksam.


    Was anderes ist es mit den Vergleichswohnungen. Für die formelle Wirksamkeit ist ist m.M. ausreichend, dass drei Wohnungen angegeben sind. Ob diese tatsächlich vergleichbar sind, ist eine andere Sache.



    Wenn ich wegen diesen 2 Sachen nicht unterschreibe und nicht zustimme und werde dann vom Vermieter angeklagt, könnte ich da Erfolg haben? Wäre dieses Schreiben dann formel unwirksam?


    Anklagen kann nur der Staatsanwalt im Strafprozess. Dein Vermieter kann dich nur auf Zustimmung verklagen. Ob das Schreiben unwirksam ist, ergibt sich nicht erst durch die Klage. Durch die Klage kann das höchstens festgestellt werden. Zur Beurteilung der Erfolgschancen fehlen hier noch wichtige Fakten (s.o.) und selbst dann, wer kann das schon als juristischer Laie sagen...

    Selten so einen Schmarrn gelesen.


    Hallo,


    wie Du schreibst, wurde die Änderung des Verteilerschlüssels in der Eigentümerversammlung beschlossen.


    Diesem Beschluss muss sich Euer Vermieter beugen, völlig egal, wob er dafür oder dagegen war.


    Das hat aber erstmal mit dem Mietverhältnis nix zu tun.



    Was bitte soll er denn nun tun, als diese Änderung an Euch weiterzugeben?


    Wie Kolinum schon ausgeführt hatte, geht das aber erst nach Ankündigung ab dem dann folgenden Abrechnungszeitraum



    Erwartet Ihr ernsthaft, dass er beispielsweise die höheren Kosten selbst trägt?


    Wenn die rechtliche Situation so ist? Wieso sollte der Mieter dem Vermieter was schenken?



    Erwartet Ihr ernsthaft, dass die Hausverwaltung nur für Euch eine abweichende Abrechnung erstellt?


    Wird sie wohl müssen, wenn die rechtliche Situation so ist. Außerdem ist erstmal der Vermieter der Zuständige für die Abrechnung und nicht die Hausverwaltung.


    Grüße,


    DS[/QUOTE]

    Schon haarstäubend, was du hier so schreibst.


    Der Vermieter könnte auch, wenn du noch in der Wohnung wohnen würdest das Bad erneuern. Du bist sogar verpflichtet den Handwerkern Zugang zur Wohnung zu gewähren.


    Können schön, der Vermieter muss das aber rechtzeitig ankündigen. Einfach mal so machen ist nicht! Und es ist vollkommen irrelevant, ob der TE noch dort wohnt oder nicht. Es reicht, dass dieser noch Besitzer der Wohnung ist.


    Wenn du in der Wohnung wohnen würdest, steht dir wahrscheinlich eine Mietminderung zu. Eine Badrenovierung macht eine Wohnung noch nicht unbewohnbar.


    Die Mietminderung steht ihm zu, unabhängig, ob er dort noch wohnt oder nicht, da der Gebrauchswert der Mietsache durch das fehlende Bad gemindert ist.



    Man glaubt es zwar kaum, aber 1% der Wohnungen in Deutschland sollen überhaupt kein Bad verfügen.


    Und wie genau hängt das mit dem Fall hier zusammen, wo ein Bad zum Mietgegenstand gehört?



    Der Vermieter ist vollkommen frei wann und an wen er nochmal vermietet.


    Auch hier nö. Solange der Mietvertrag mit dem TE noch läuft, kann er nicht neu vermieten.


    Ich stand unter dem Eindruck dass es üblich die Mietminderung so anzukündigen, dass der Vermieter zwei Wochen Zeit für den Widerspruch hat. Kann mich aber irren.


    Nö, da gibts keine Frist, der Mieter darf mindern, solange der Mangel besteht, er muss es nur angekündigt haben (sprich, er muss den Mangel angezeigt haben), das kann dann sogar auch am gleichen Tag noch sein, wenn er dann zufällig die nächste Miete zahlen muss.


    Ein Widerspruchsrecht gibt es meiner Kenntnis nach auch nicht, du kannst nur die Minderung als unberechtigt ansehen und die Mietzahlung schlimmstenfalls vor Gericht einklagen.


    Sage ich nichts, wird doch in nächster Zeit sowieso eine Nachfrage kommen ... oder ein Mahnung bzw. was man sonst so macht um so etwas durchzusetzen um meine Reaktion/Unterschrift zu bekommen. (Verzeiht mein Unwissen ;) )


    Die Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung, dazu ist deine Unterschrift nicht notwendig, können sie auch nicht erzwingen. Außerdem haben sie dir ja einen (wenn auch unwirksamen) Aufhebungsvertrag angeboten, da dafür beide Seiten zustimmen müssen, brauchst du hier gar nicht drauf eingehen.



    Hierbei sei gesagt das ich kein Rechtsschutz habe und ich mir eiiiigentlich den gang zum Antwalt, rein aus Kostengründen, sparen will.
    Ebenso wie das mit der Vollmacht - die wird wahrscheinlich falls man es bemägelt wie durch zauberhand mit dem "richtigen Datum" auftauchen ...


    Und? Die müssen nachweisen, dass sie dir die Kündigung ordnungsgemäß inklusive Vollmachtzugestellt haben. Nachträglich heilen geht hier nicht.



    //sry edit:
    Weil ich mich gerade nochmal nach Fristen umgeschaut habe. Ich lese verdächtig oft etwas in der Art


    Schweigen gilt also nicht wie bei AGB-Änderungen als: "Sagt nichts, also nimmt er es an"? :confused:


    Nein, siehe oben.