Beiträge von AndreasC1977

    - Gibt es ähnlich wie bei Strom/Gas/Heizöl etc. auch die Möglichkeit bei einer der oben genannten Leistungen Alternativen von Dritten zu beauftragen und nicht über die Gemeinde? Wie verhält es sich mit dem Restmüll, der wird mit jährlich 183,12 eur in Rechnung gestellt. Kann X hier das Thema Abfall ganz abbestellen bzw. auf die schwarzen ENtsorgungssäcke zurückgreifen?


    In der Regel sind es kommunale Satzungen, die die Müllentsorgung regeln. Meiner Meinung nach hat man keine Möglichkeit sich da ganz rauszunehmen. Für Hausmüll und Bio gibt es zumindest in Berlin keine anderen anbieter als die städtische BSR. Nur bei Glas, gelbe Tonne und Papier kann man verschiedene Anbieter suchen.

    Grundsätzlich ist derjenige Grundbesitzabgabenpflichtig, der im Grundbuch als Eigentümer verzeichnet ist.
    Regelmäßig wird jedoch im Kaufvertrag vereinbart, dass der Erwerber bei Übergang von Nutzen und Lasten (z. B. durch Übergabe der Immobilie) mit dem Tag des Nutzenübergangs auch schon öffentlichen Lasten tragen soll.


    In Berlin ist es so, dass das Finanzamt und die BSR die Abgaben ausschließlich vom grundbuchlichen Eigentümer einfordert und dieser dann im zivilrechtlichen Einigung mit dem Erwerber suchen muss (z. B. im Rahmen einer Ersteherabrechnung) und der Erwerber die zu zahlende Grundsteuer oder Müllgebühr an den Veräußerer zahlt.


    Ich kann mir aber gut vorstellen, dass in kleineren Gemeinden, wo vielleicht nicht soviel los ist, das Finanzamt auch unterjährig den Schuldner gemäß Kaufvertrag anpasst.

    Ähm... die Heizkostenverteiler kann sie Mieten und die Heizkostenabrechnung dann von dem gleichen Unternehmen durchführen lassen. Sowohl Zählermiete als auch Abrechnungserstellung kann sie auf die Nutzer umlegen.

    Es gibt keine falsche oder richtige Hausordnung. Es gilt die Hausordnung, die beim Mietvertragsabschluss unterzeichnet wurde. Soll die vom Vermieter geändert werden, muss der Mieter dem Zustimmen. Tut er dies nicht, gilt die bisher vereinbarte Hausordnung. Somit kann es sein, dass in einem Mehrfamilienhaus mehrere Hausordnungen gelten und es Mieter gibt, die mehr dürfen als andere. Dies ist rechtlich auch nicht zu beanstanden, denn es gibt keine "Gleichbehandlungspflicht" für Mieter.


    Aber: Es bedarf gar keines Grillverbots in der Hausordnung.
    Sobald das Grillen auch nur einen Nachbarn (auch eines anderen Gebäudes, auch mehrere Häuser entfernt) stört, ist es zu unterlassen. Es liegt dann ein Verstoß gegen das Immissionsschutzgesetz vor und kann mit Ordnungsgeld oder gar Geldbuße geahndet werden.
    AnwaltOnline Mietrecht >> Tipps von A - Z >> Grillen


    [url=http://www.mopo.de/recht/grillen-nachbarn-verbot-grill-rauch-geruch-qualm-erlaubt-verbote,21580442,26652150.html]Rauch, Geruch, Uhrzeit: Worauf man beim Grillen im Garten achten muss | Recht[/url]

    Das mit den Tellern ist der größte Quatsch, den ich je gelesen habe... sorry.


    Wenn Du ein Aquarium, einen Zimmerbrunnen oder sonstwas hast, was Wasser "speichert", und dieses Wasser verdunstet, dann verdunstet natürlich nicht die Mineralien im Wasser. Die bleiben natürlich als Rückstand zurück.


    Das Verdunsten von einem Wasser in einem Raum hebt die Luftfeuchtigkeit vielleicht... wenns hoch kommt... 1 %.
    Ich würde einfach mal häufiger Lüften, damit die trockene Heizungsluft gegen Frischluft ausgetauscht wird.

    Vielen Dank erstmal für Ihre schnelle Antwort.


    Das bedeutet dann, dass wir nicht tapezieren und streichen müssen, sondern nur Löcher zuspachteln und ähnliches? In dem Text steht, dass solche Quotenklauseln nur gültig sind, wenn die Kosten genau ermittelt werden können. Muss man für so etwas nicht schon einen Gutachter hinzuziehen?


    Ich verstehe, was Sie mit der Therme meinen, allerdings kann ich mir die praktische Umsetzung in unserem Fall nicht ganz vorstellen. Müssten wir dafür einen neuen Vertrag aufsetzen und würde das dann auch rückwirkend funktionieren? Und was wäre, wenn die Vermieterin auf die Wartung der Therme bestehen würde - hätte sie ein Recht darauf?


    Diese Kosten müssen für den Mieter transparent sein. Er muss selber ermitteln können, was er zu leisten hat. Da dies mit einer Quotenklausel nicht geht, ist diese ungültig. Wenn man das Aktenzeichen vom BGH googelt, bekommt man genügend Seiten, die das Urteil auf alle möglichen Weisen erläutern. Das sollte versätndlich sein.



    Was willst Du denn für einen rückwirkenden Vertrag abschließen? Wenn eine Klausel zu Ungunsten des Mieters ist, ist sie ungültig. Diese Klausel, dass IHR die Wartung beauftragen sollt, und dazu auch noch vorgeschrieben ist, welche Firma zu nutzen ist, ist dahingehend ungültig, als dass der Eigentümer für Wartung und Instandhaltung verantwortlich ist und Euch mit dieser starren Klausel benachteiligt. Wenn Ihr die Reparatur beauftragt, und vorzeitig auszieht, zahlt ihr quasie für zwei Jahre Wartung, obwohl ihr nur ein Jahr drin gelebt habt. Das ist zu Eurem Nachteil und somit unwirksam.


    Ich würde die Vermieterin gar nicht erst auf die Nase binden, dass Ihr die Therme nicht gewartet habt. Sollte Sie es von sich aus ansprechen, dann würde ich sagen, sie soll sie selber warten, Sie ist ja auch die Eigentümerin, und die Kosten im Rahmen der Betriebskostenabrechnung 2015 (das Jahr der Wartung) zeitanteilig auf mich und den neuen Mieter umlegen.

    Die Abwälzung der Beauftragung der Wartung auf den Mieter halte ich für nicht umsetzbar. Lediglich die Kosten können auf den Mieter umgelegt werden im Rahmen der JÄHRLICHEN Betriebskostenabrechnung. Wenn also dieses Jahr eine Wartung stattgefunden hat, müssen in der Abrechnung diesen Jahres auch die Kosten rein, aber nur anteilig für Euren Mietzeitraum (9 Monate des Jahres).


    Quotenklauseln bei Auszug sind nicht mehr gültig nach BGH-Rechsprechung.
    Quotenabgeltungsklausel Sch


    Quotenabgeltungsklausel und Fristenplan - Schnelleinstieg | Deutsches Anwalt Office Premium | Recht | Haufe

    Tapeten, Farben, etc. sind kein Müll sondern Bauschutt (Tapeten) und Sondermüll (Farben, Lacke). So schreibt es z. B. in Berlin die BSR vor. In den Hausmüll gehören die nicht. Ich denke, dass dürfte in anderen Kommunen ähnlich sein.

    Wenn es einen schriftlichen Mietvertrag gibt, ist dieser bindend.
    Nur wird Dein Vermieter diesen nicht erfüllen können (Unmöglichkeit der Erfüllung). Er macht sich dadurch wahrscheinlich schadensersatzpflichtig. Die Vermieterin deines Mieters wird Dich aber wahrscheinlich rausklagen müssen, solange Du keine Kündigung erhalten hast. Oder Du einigst Dich gütlich mit der Vermieterin.


    Ich würde auf alle Fälle einen Anwalt kontaktieren um den Schadensersatz gegen Deinen Vermieter geltend zu machen.


    Tipp: Das nächste mal, wenn Du etwas anmietest, wo der Vermieter selber nur Mieter ist, solltest Du Dir eine Untermietgenehmigung zeigen lassen. Das erspart graue Haare

    1. denke ich, dass Du dahingehend aus Deiner Pflicht raus bist, da im Protokoll keine Mängel angekreidet waren sondern ein mangelfreier Zustand bescheinigt wurde. Ein Mangel hätte dort beschrieben werden müssen. So kannst Du Dich auf das Protokoll berufen und Dich dumm stellen.
    2. Wenn ein PVC-Boden lag und dieser von Dir beschädigt worden wäre, hättest Du auch nur den Austausch dessen bezahlen müssen. Der Eigentümer hätte einen Abzug davon machen müssen, da der alte Boden ja auch nicht neu war. Mehrpreis für etwas höherwertigeres musst Du nicht zahlen.


    Sofern Du nicht vorher irgendwie schon schriftlich bestätigt hast, dass Du den PVC beschädigt hast, könnte man versuchen eine eventuelle schriftliche Zahlungsaufforderung mit einem kurzen 3-Zeiler abzublocken, mit dem Verweis, dass der PVC laut Abnahmeprotokoll in mangelfreien Zustand war und keines Austauschs bedurfte.


    Im Zweifel kann ein Anwalt hier aber helfen.


    zumindest in Hannover, Berlin und Hamburg ist dies zulässig. Ich wüsste nicht, wieso dies nicht zulässig sein sollte. Das gibt es häufiger als man denkt, insbesondere bei Gewerbebauten, wo es ein flexibles Flächenmanagement gibt.

    Kauf bricht nicht Miete. Dein Mietverhältnis bleibt so lange bestehen, bis es explizit und rechtsgültig gekündigt wird.
    Wenn in dem Pachtvertrag für das Grundstück keine Klausel eingebaut ist, wie zu verfahren ist, wenn zwar das Mietverhältnis der Wohnung weiterbestehen bleibt, diese aber veräußert wurde, müsste meiner Meinung nach das Pachtverhältnis dennoch weiterlaufen, da Du ja jederzeit beweisen kannst, dass Du Mieter der Wohnung bist.

    1. Die Schönheitsreparaturklausel ist gültig, da die Fristen hier nur "im Allgemeinen" anzuwenden sind und somit noch Spielraum für Abweichungen je nach Bedarf gegeben ist.


    2. Die Quotenregelung ist jedoch unwirksam gem. BGH. Daraus folgernd ist auch die Schönheitsreparaturklausel im Nachhinein unwirksam (Summierungseffekt)


    3. Wenn im Übergabeprotokoll steht, dass keine Mängel vorhanden sind, die Wohnung also "in Ordnung" ist, hat schon mal ein Gericht geurteilt, dass dies gleichzustellen ist wie "renoviert". Ich bin jetzt gerade aber etwas in Zeitdruck und kann das Urteil höchstens Abends raussuchen oder gar morgen. Ich meine aber mich erinnern zu können, dass es nur ein Amtsgericht war, wonach dies also nur EIN Urteil EINES Richters war und jeder andere Richter das anders sehen könnte.
    Die Begründung war die, dass ein Zustand, der in Ordnung sei und keiner Renovierung bedarf als renoviert gelte. Vielleicht findet ja jemand anderes das Urteil auf die Schnelle.


    3. Der Nachtrag könnte durchaus als Individualvereinbarung durchgehen. Die Klauseln sind sehr speziell auf Besonderheiten dieser einen Wohnung beschrieben, so dass diese Klauseln nicht in einem anderen Mietvertrag des Hauses aufzufinden sein werden. Die Regeln für AGB, wie Sie für Formularmietverträge greifen und die Benachteiligung des Mieters verbieten und entsprechende Klauseln unwirksam machen (siehe 2.), könnten hier nicht greifen, weil diese Vereinbarung von individuell geprägtem Charakter sein kann.
    In Individualvereinbarungen kann man fast alles vereinbaren ohne sie unwirksam werden zu lassen.
    Da dieser Nachtrag jedoch sehr speziell ist, würde ich 80 EUR investieren und einen Anwalt befragen.

    Theorie und Praxis... Du hast wohl zuviel "studiert"...
    Ich weigere mich, in eine leere Wohnung PC und Drucker mitzunehmen...:p


    Ich nehme das mal als Scherz... immerhin dürftest auch Du ein Büro haben, wo Du arbeitest und Dich auf Deine Termine vorbereitest.


    By the way: das hat mit Studium nichts zu tun sondern einfach damit, dass es schneller und einfacher ist... und billiger. Und immerhin arbeiten zumindest knapp 150 Verwalterkollegen aus unserer Unternehmensgruppe so... die sind nicht alle studiert.

    Ach Gott, wie ist unser Immobilienvergewaltiger rückständig...


    Meine VM-Gesellschaft mit 1100 WEs hat ÜPs mit vier Durchschriften: 1x Vormieter, 1x Nachmieter, je 1x in die Akten, 1x Hausmeister.
    Die werden an Ort und Stelle komplett ausgefüllt und unterschrieben. Wo, wer oder was ist bei Euch das Problem?


    Rückständig ist ja wohl eher Euer selbst auszufüllendes Durchschlagzeugs.


    Heutzutage gibt es so einen modernen Kasten, der nennt sich PC, und daneben steht ein anderer Kasten, der nennt sich Drucker.
    Und in dem ersten Kasten ist so etwas, das nennt sich Software. Wenn ein Mieterauszug / -einzug ansteht, wird das Protokoll haus- und Wohnungsspezifisch erstellt mit allen wichtigen Wohnungseckdaten (z. B. Einrichtung, Zählernummern, Sonderausstattung, etc.).
    Was soll man das noch selber schreiben müssen, wenn man nur einen Klick machen muss.