Beiträge von Abigaijl

    Vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass sich bei der Küche um eine winzige Eckküchenzeile und bei der Couch um einen Zweisitzer handelt.


    Den Küchenpreis kann ich schlecht einschätzen, aber da keine hochwertigen Geräte drin sind hat er da zuviel bezahlt. Und wenn jemand für eine Zweisitzer Couch aus zweiter Hand noch 2500€ haben will, dann glaub ich darf man ruhig mal an den Preisen zu zweifeln beginnen.


    Aber sicherlich zahlen hier alle ohne mit der Wimper zu zucken mal eben diese Preise :rolleyes:


    Vielen Dank für all die Meinungen, ich denke das ist hier jetzt ausführlich diskutiert und man kann sich anderen Problemen zuwenden :)

    Das ist keine Frage des sich leisten Könnens, sondern des Wollens.... selbst wenn man Geld besitzt kann man doch selbst entscheiden wofür man es ausgibt.


    Ich hatte ihm angeboten, die 3000€ zu bezahlen, wenn bei Auszug entweder die Küche an den Nachmieter verkauft wird oder er sie selbst zurückkauft. Hatte eine Wertminderung von 500€ pro Jahr angesetzt. Nach 6 Jahren hätte ich also nichts mehr verlangt und es wäre wieder seine Küche.


    Das wollte er allerdings so nicht.


    Und ich möchte ungern hinterher dastehen und die Wahl haben das ganze Zeug abzubauen oder für 100€ an den nächsten zu verscherbeln. Dafür sind 3000€ dann doch zuviel....


    Anfangs waren wir einverstanden die Küche abzulösen.... Wären bereit gewesen mit Möbeln und allem 4000€ zu zahlen. Nach dem Angebot über 7000€ haben wir dann nicht mal mehr zu handeln
    versucht. Und da die Couch 2500€ kosten sollte hat uns das dann ins Zweifeln gebracht über das Gesamtangebot. Es ist durchaus denkbar, dass er versucht auszunutzen, dass wir beide gut verdienen und deshalb damit gerechnet hat, dass wir die 7000€ einfach so zahlen.

    Das mit den 5000€ ist so nicht richtig. Es ist gesetzlich geregelt, dass die Ablöse maximal
    150% des Zeitwertes betragen darf. Den Betrag, der darüber hinaus geht dürfte man im
    Nachhinein zurückfordern. Darüber ist die rechtliche Lage eindeutig.


    Allerdings habe ich teilweise auch Infos gefunden, dass es generell nicht erlaubt ist, die Ablöse zur Bedingung zu machen zum Zustandekommen eines Mietvertrages. Dazu habe ich allerdings keine eindeutigen Infos, deshalb meine Frage.


    Weiß da jemand Bescheid?

    Hallo,


    mein Partner und ich ziehen bald in eine neue Stadt. Wir haben eine schöne Wohnung gefunden und bei Besichtigung wurde gesagt, dass bevorzugt würde, wenn die Küche abgelöst wird mit vermutlich 3500€. Alternativ kann sie für 50€ monatlich dazu gemietet werden. Die Küche gehört dem Vermieter.


    In einem weiteren Gespräch wurde gefragt, ob wir auch Möbel übernehmen würden. Wir zeigten die Bereitschaft, einige Möbel zu übernehmen und erfragten ein Angebot. Das Angebot über Küche, Sofa, Wohnzimmerschrank, Esstisch, 4 Stühle, Kommode und Kleiderschrank Betrug dann 7000€, wobei die Küche 3000€ war und die Couch alleine 2500€.


    Die Küche ist laut Aussage des Vermieters Ende 2010 gekauft worden von einem anderen Vorbesitzer, aber kaum genutzt. Die Möbel sind Ende 2012 angeschafft worden, auch von dem besagten Vorbesitzer und laut Aussage auch wenig benutzt und mit deutlich weniger Abnutzungserscheinungen.


    Der Vermieter hat die Wohnung inkls. dieser Möbel dann 2014 vom Vorbesitzer erworben.


    Da uns die 7000€ zu teuer waren haben wir abgelehnt und gesagt, wir möchten die Küche gerne mieten für 50€ monatlich. Daraufhin antwortete er, dass das mit den Möbeln wäre zwar schade ist, aber auf die Übernahme der Küche für 3000€ würde er bestehen. Vermietung der Küche ist nicht möglich. Das bedeutet, dass wir jetzt quasi gezwungen sind eine 5,5 Jahre alte Küche zu übernehmen, die angeblich 5000€ gekostet hat. Andererseits kommt der Mietvertrag nicht zustande.


    Ist das denn so rechtens? Wie sollen wir uns in diesem Fall verhalten? Wir wollen diese Wohnung wirklich gerne mieten, aber das mit der Küche ärgert uns.


    Vielen Dank schonmal im Vorraus für eure Hilfe!

    Huch, wer spricht denn von sowas? Ich persönlich dachte daran sicherlich nicht... meinst du im Ernst, jemand, der leichtfertig vor Gericht zieht lässt sich 11 Monate mit leeren Versprechungen abspeisen? :-P


    Ich wollte lediglich wissen, ob er sich drum zu kümmern hat oder ob das tatsächlich mein persönliches Pech ist. Denn einen Elektriker kommen lassen und am Ende noch Wand aufreissen etc. kann man ja auch nicht einfach so machen lassen, wenn es nicht die eigene Wohnung ist. Da es im Prinzip ja auch kein riesen Ding ist, sondern eben nur eine defekte Steckdose hab ich es ja auch so stiefmütterlich behandelt. Und habe mich aber ein wenig geärgert, dass so ne Kleinigkeit eben nicht aus der Welt zu schaffen ist, bzw. ignoriert wird.


    Nochmal zur Info: der Vermieter hat sehr kooperativ und freundlich reagiert. Hat es erstmal selbst versucht und zwar gemessen, dass Strom drauf ist, aber am Endgerät (Lampe) kam nichts an. Und wenn der Elektriker morgen bei ihm vorbeikommt schickt er ihn eben noch bei mir vorbei :-)
    Sieht so als, als ob das ganze endlich positiv ausgeht. Hatte schon Sorge, dass so ein Vorgehen zu offensiv ist und er verärgert ist.


    Nochmals Danke für eure Unterstützung :-)

    Doch, hab es ihm sofort im Dezember gesagt, sofort nachdem ich es bemerkt hatte. War in den ersten Tagen beim Einzug, also natürlich nachdem der Mietvertrag unterschrieben wurde. Ich bin davon ausgegangen, dass eine Steckdose funktioniert, wenn eine vorhanden ist. Seitdem hab ich ihn mehrmals darauf angesprochen. Und immer kam: ja, ich komm die Tage mal vorbei... nie is was passiert.


    Habe das auch in dem Schreiben vermerkt, das ich aufgesetzt habe. Und mich auf den Paragraphen bezogen, der oben genannt wurde.


    Vielen Dank allen für die Hilfe!!! :-)


    Hab mich da von ihm einschüchtern lassen bisher. Werde Dienstag abwarten und wenn er es dann nicht hinkriegt und meint, dass es dann mein Pech ist geb ich ihm den Brief. Den Empfang sollte ich mir vermutlich quittieren lassen oder Zeugen dabei haben oder?

    Das der Schaden von Anfang an bestanden hatte kann ja der befreundete Tischler bezeugen, der auch als Umzugshelfer vor Ort war und den Defekt mit mir zusammen bemerkt hat. Das sollte doch ausreichen oder?


    Ja, aber muss er denn die Leitung wirklich reparieren lassen? Er wirkt mir eher so, als ob er der Meinung ist, dass es halt Pech ist, dass diese Steckdose nicht geht. Da hätte ja quasi auch einfach keine sein können.... So ungefähr sieht er das glaube ich.

    Ok, dann werde ich auf jeden Fall was schriftlich aufsetzen.


    Bin ich damit allerdings wirklich im Recht? Denn er scheint recht überzeugt zu sein, dass das in meinem Aufgabengebiet liegt und ich mich darum selbst kümmern und das bezahlen muss, wenn der Elektriker kommt.


    In meinem Mietvertrag steht unter §9 Instandhaltung von Anlagen und Einrichtungen:
    [...] Kleinreparaturen umfassen das Beheben von Schäden an den mitvermieteten Anlangen und Einrichtungen in den Mieträumen wie Rollläden, Licht- und Klingelanlagen, Schlössern, Wasserhähnen, Heizkörperventilen, Klosettspülung, Wasch- und Abflussbecken, Öfen, Badeöfen, Thermen, Herden und ähnliche Einrichtungen. [...] im Einzelfall maximal 100 Euro zuzüglich jeweils geltender Mehrwertsteuer, maximal 8% der Jahresnettomiete im Kalenderjahr [...]


    Allerdings hat der Schaden ja schon von Anfang an bestanden und nicht erst seitdem ich da wohne.


    Falls es doch ein größerer Schaden ist und dazu die Leitungen neu verlegt werden müssten.... bis wohin kann ich vom Vermieter verlangen, dies zu reparieren?

    Leider habe in meiner neuen Umgebung niemanden im Bekanntenkreis, der sich mit Elektrik auskennt. In meinem Heimatort 600km entfernt hätte ich mehrere, aber wegen einer Steckdose sind dann 1200km hin und zurück etwas übertrieben :-P


    Und das Problem ist wohl eher, dass ich zu gutgläubig war und eben nicht soviel Stress machen wollte und immer nur ganz nett alle 2 Monate nachgefragt habe, weil ich ja niemanden auf die Nerven gehen wollte. Andere wären vermutlich jede Woche dagestanden. Aber nachdem er heute die Augen verdreht hat, als er mich gesehen hat und ich um einen konkreten Termin bat ist bei mir jetzt der Punkt erreicht, wo ich doch handeln will. Und dann eben mit solch drastischen Maßnahmen, einen Brief aufzusetzen mit dem Hinweis über den Mangel und der Frist von 14 Tagen. Schade, dass man so eine Lappalie von einem Vermieter, der im selben Haus wohnt nicht schneller und ohne Schriftverkehr erledigt kriegt :-(

    Ich werde mit SICHERHEIT keine Steckdose aufschrauben... ich bin Ärztin und Elektrik ist zu 100% nicht mein Thema. Wozu gibt es denn ne Ausbildung zum Elektriker, wenn das jeder kann?


    Und ich hatte tatsächlich einen befreundeten Tischler zu Besuch, der das bereits im Dezember mal aufgeschraubt hat und geguckt. Und er hat alles gemacht, wozu der Durchschitts-Nicht-Elektriker in der Lage ist. Für weiteres meinte er traut er sich nicht ran, da muss ein Fachmann her. Das hatte ich aber nicht erwähnt beim Vermieter, da er sonst wohl denkt, wir hätten die Steckdose kaputt gemacht. Er hat allerdings nur aufgeschraubt und Strom gemessen, die Steckerbindungen getestet und wieder zugeschraubt, als er den Fehler nicht finden konnte. Da war immer nur kurz Strom drauf, dann wieder weg.


    Aber Kolinum, tatsächlich habe auch ich nicht nur einmal ähnliches gedacht, wenn Patienten wegen irgendeinem Pippifax in die Notaufnahme kommen. Nur mit dem Unterschied, dass ich sie dann trotzdem behandele und nicht die Augen verdrehe und sie 11 Monate da sitzen lasse und sage, dass ich schon irgendwann mal vorbeikomme und mir das ansehe. Ich wünschte, das wäre möglich..... :-P

    Danke für deinen Tipp!


    Bin ich da rechtlich auf der sicheren Seite? Habe etwas Sorge einfach die Miete zu kürzen.


    Reicht eine einmalige schriftliche Benachrichtigung mit der Bitte um Beseitigung mit Frist?


    Ist die Behebung des Mangels zu 100% vom Vermieter zu tragen?

    Hallo,


    bei der Suche habe ich nur Beiträge gefunden, bei denen der Sachverhalt sehr von meinem abweicht und in der Regel deutlich dramatischer ist, deshalb habe ich ein eigenes Thema eröffnet.


    Im Dezember 2013 bin ich eingezogen und habe damals festgestellt, dass eine der drei Steckdosen im Wohnzimmer (ca. 18 m2) nicht geht, beziehungsweise immer nur kurz auf Strom ist und dann wieder nicht. Vermutlich handelt es sich nur um einen Wackelkontakt, aber genaues weiß ich eben nicht.


    In regelmäßigen Abständen (ca. alle 2 Monate) habe ich den Vermieter darüber informiert, dass die Steckdose noch nicht funktioniert. Immer hieß es, er würde sich das dann mal anschauen und einfach mal klingeln (er wohnt direkt unter mir). Da er jetzt 11 Monate später immer noch nicht da war deswegen bin ich jetzt langsam echt verärgert, da es ausgerechnet die Steckdose am Arbeitsplatz ist und ich mit provisorisch verlegten Verlängerung- und Mehrfachsteckern arbeite und dieses Kabel-Chaos mich auf Dauer nervt.


    Als ich heute geklingelt habe und um einen konkreten Termin gebeten habe hat er erstmal die Augen verdreht und meinte dann, er kommt nächste Woche am Dienstag, aber wenn er es nicht hinkriegt, dann muss ich mir ne andere Lösung suchen. Er wird da also nichts dran machen lassen. Ich hätte das ja so gemietet wie es ist.


    Jetzt meine Fragen:
    - wie ist das rechtlich? --> habe bei der Wohnungsbesichtigung nicht alle Steckdosen geprüft, da ich davon ausgegangen bin, dass die funktionieren werden
    - habe ich Anspruch darauf, dass diese Steckdose repariert wird?
    - kann ich einen Elektriker beantragen und ihm die Rechnung geben?


    In meinem Mietvertrag steht die Standard-Kleinreparaturenklausel.



    Ich hoffe, meine Angaben reichen aus, ansonsten kann ich gerne das ganze noch weiter ausführen :-)



    Vielen Dank für die Hilfe im Voraus!!

    Vielen Dank für deine Antwort!


    Ich dachte, es wäre relevant, ob sie fähig ist zu zahlen bei einem Rechtsstreit. Denn dann wäre es doch eigentlich offensichtlich, dass sie mir Geld schuldet und sie könnte höchstens aus der Nummer raus, wenn sie Privatinsolvenz anmeldet?!?


    Oder ist das zu naiv gedacht und offenbart nur meine mangelnden juristischen Kenntnisse?


    Und wenn er den verklagt, bei dem er mehr Aussichten hat, das Geld zu bekommen.... woran wird das fest gemacht? Bin das automatisch ich, weil ich bezahlt habe? Dann habe ich ja im Prinzip nen Nachteil durch meine Verlässlichkeit?!? Bei ihr ist definitiv was zu holen... sie hat sogar ein Auto!

    Hallo,


    ich habe bereits viel in den Foren gesucht, aber da ich rechtlich leider absolut keine Ahnung habe konnte ich nicht zu allem eine Antwort bekommen in meinem Fall.


    Zum 31. August 2013 sind meine Ex-Mitbewohnerin und ich aus der WG mit gemeinsamen Mietvertrag ausgezogen. Anschließend bekamen wir eine vorläufige NK-Abrechnung, die mehr als 1000€ betrug. Auf Nachfrage bekam ich Zeit bis Mitte November um die Hälfte davon bezahlen zu können. Schon damals bekam ich Nachricht, dass meine damalige Mitbewohnerin nicht bezahlt hätte und ich solle bitte zu ihr Kontakt aufnehmen. Dann habe ich bis vor einem Monat nichts gehört und ging davon aus, alles wäre beglichen. Wir bekamen die endgültige NK-Abrechnung und es war sowohl ihr Anteil offen, als neue 11€. Ich bezahlte also die Hälfte der 11€, nahm Kontakt zu meiner ehemaligen Mitbewohnerin und zum Vermieter auf. Die Mitbewohnerin versicherte, sie würde zahlen.


    Heute bekomme ich per Email eine Nachricht, dass ich ja aufgrund des gemeinsamen Vertrages auch rechtlich zu belangen bin und falls bis Ende der Woche das Geld nicht da ist wird er die Sache einem Rechtsanwalt übergeben.


    Nun frage ich mich:
    - muss er nicht zuerst versuchen, bei ihr das Geld mit rechtlichen Schritten einzufordern, bevor er bei mir rechtliche Schritte einleitet?
    - muss er nicht zuerst offiziell mahnen, bevor er einen Anwalt beauftragen kann?
    - muss ich mit einem Schufa Eintrag rechnen und wenn ja, wie schnell?
    - wenn ich das bezahle, welche Möglichkeiten habe ich an das Geld zu kommen? Falls nur über rechtliche Schritte, wer muss dann den Anwalt bezahlen? (dazu: meine ehemalige Mitbewohnerin hat durchaus Geld und ihre Familie ist sehr reich)


    Und last but not least:
    - was mache ich denn jetzt?



    Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Hilfe und liebe Grüße!