Beiträge von H Hamburg


    aber wo sie mir auch mit einer Klage droht, sollte ich nicht zum Ende des Monats jetzt ausziehen.


    Nun habe ich ihr mehrmals angeboten, dass wir entgegen des fristgerechten Kündigungsdatums auch gerne Ende Januar als Kündigungsdatum festhalten können. Das brauche ich von ihr nur schriftlich, als Beweis das sie damit einverstanden ist und ich vertraglich befreit bin Miete zu zahlen. Jedoch geht sie darauf nicht ein und spricht auch soweit gar nicht mit mir.

    Hallo,


    ich verstehe da etwas nicht.


    Sie droht dir mit Klage, wenn du Ende des Monats nicht ausziehst, du willst Ende des Monats ausziehen.


    Dann mache das doch, wo ist das Problem?

    Denkst du, dass sie dich auf Mietzahlung verklagt, nachdem sie dir gedroht hat dich rauszuschmeißen, wenn du nicht ausziehst?


    Ich denke, sie traut dir nicht, weil da schon mal was in die Hose gegangen ist. Ist auch eine merkwürdige Geschichte, dass du durchsetzt 3 Monate länger zu bleiben, weil sie was bei der Kündigungsfrist falsch gemacht hast. so etwas kann man machen, wenn man dem Vermieter nicht ständig über den Weg läuft, geschweige dann mit ihm zusammenwohnt.


    Gruß

    H H

    Dieser Mietrückstand, der ja bereits aufgearbeitet wird, hat mit der möglichen Mietminderung nichts zu tun.


    Die Miete wird nach § 536 BGB (bitte nachlesen) gemindert, indem die Minderung direkt mit der Mietzahlung verrechnet wird.

    Hallo,


    ja genau, es gibt noch Mietrückstände und nachdem es eine Vereinbarung über eine Ratenzahlung gibt, wird die Miete gemindert.


    Rein rechtlich mag es zwar so sein, aber ich würde niemanden empfehlen so vorzugehen.


    Gruß

    H H

    Danke für die schnelle Antwort:

    Der Mietnachlass war nur ein Angebot sprich er gibt mir die Miete zurück, die Miete für Januar habe ich bezahlt, und erhalten habe ich bisher nichts. ist das dann trotzdem ein Aufhebungsvertrag und hat dieser nicht auch eine gewisse Frist?

    Bin ich nicht erst im Verzug, wenn ich wie ursprünglich besprochen nach dem 31.1.2018 ausziehe

    Hallo,


    ob du das Geld schon hast, spielt keine Rolle. Wichtig ist, ob ihr eine Abmachung getroffen habt, aus der deine Vermieter daon ausgehen kann, dass du heute ausziehst. Ich habe das bisher so verstanden. Da das allerdings mündlich war, ist es natürlich auch eine Frage der Beweislage.

    Gibt es Zeugen, vom Gespräch, denen du es hinterher erzählt hast?

    Würdest du einem Richter ins Gesicht lügen?


    Den Einzug verhindern kannst du nicht (zumindest nicht, wenn du nicht völlig im Unrecht sein willst). Du kannst lediglich die Herausgabe deines Zimmers (oder dem was du explizit gemietet hast) bis zum 31.01. verweigern. Und das auch nur, wenn man dir nicht nachweisen kann, dass es einen mündlichen Aufhebungsvertrag gibt.


    Ich halte das auch für eine schwierige Situation, für dich, den neuen Mieter, den alten Mieter und den Wohnungsvermieter. Wenn das in die Hose geht und die neuen Mieter nicht einziehen können, dann werden hoeh Kosten entstehen. Wenn man sich dann nicht einigt, wird es noch teurer.


    Was ich machen würde ist:

    Ich würde meine Sachen zusammenpacken und auf so kleiner Fläche wie möglich in meinem Zimmer zusammenstellen.

    Dann erklärte ich die Situation dem neuen Mieter und lasse den Einzug grundsätzlich zu, müsste aber darauf bestehen, dass meine Sachen am 31.01. abends (oder 1.2. morgends) raushole. Ich würde allerdings nicht mehr dort wohne und die Tage irgendwo unterschlüpfen.


    Gruß

    H H


    die neuen Mieter ins Haus lassen, aber meine eigenes Zimmer noch nicht räumen

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

    Was sagt ihr dazu ? Hierzu hat sich noch keiner geäußert.

    Naja, lies meine Antwort!


    Ich bin der Meinung, dass der alte Vertrag beendet wurde, weil von beiden gekündigt wurde und der Vertrag nicht durch nur einen der ehemaligen Mieter verlängert wird. Aauch wegen deines §11 2. Satz (wenn du es unbedingt hören willst).


    Gruß

    H H

    Hallo,

    Was mir vorhin noch leider viel zu spät eingefallen ist: hätte ich für die Antwort an den Anwalt eine besondere Form, bzw. bestimmte Begriffe verwenden müssen? In der Aufregung habe ich nämlich nur sinngemäß geschildert, dass die Zahlungen von mir geleistet wurden und ich damit die Kündigung und die Gebühren als hinfällig betrachte. Aber z. B. den Begriff "Widerspruch" habe ich garnicht verwendet. Kann das zum Problem wegen formaler Mängel werden?


    Unabhängig davon, dass du einer Kündigung gar nicht widersprechen musst, würde deine Antwort, sinngemäß ausgelegt, ein Widerspruch bleiben.


    Wenn alles so ist, wie du schreibst, denke ich, dass du dir keine Sorgen machen musst. Weder wegen Kündigung, noch wegen der Anwaltskosten der Gegenseite.


    Gruß

    H H

    Hallo,

    Was mir vorhin noch leider viel zu spät eingefallen ist: hätte ich für die Antwort an den Anwalt eine besondere Form, bzw. bestimmte Begriffe verwenden müssen? In der Aufregung habe ich nämlich nur sinngemäß geschildert, dass die Zahlungen von mir geleistet wurden und ich damit die Kündigung und die Gebühren als hinfällig betrachte. Aber z. B. den Begriff "Widerspruch" habe ich garnicht verwendet. Kann das zum Problem wegen formaler Mängel werden?


    Unabhängig davon, dass du einer Kündigung gar nicht widersprechen musst, würde deine Antwort, sinngemäß ausgelegt, ein Widerspruch bleiben.


    Wenn alles so ist, wie du schreibst, denke ich, dass du dir keine Sorgen machen musst. Weder wegen Kündigung, noch wegen der Anwaltskosten der Gegenseite.


    Gruß

    H H

    Laut unserer Information stellt die "mündliche Vereinbarung" bzw. "kein neuer Vertrag", ein neues Mietverhältnis dar und laut Internet beträgt hierfür die Frist 3 Monante!

    Hallo,


    mit dem neuen Vertrag würde ich genauso sehen, wie du. Der alte war rechtsgültig gekündigt und ihr habt mit ihr allein einen neuen Vertrag geschlossen. Gegen den Foirtbestand des alten Vertrages spricht, dass der Mann dort noch Vertragspartner war und im neune nicht mehr.


    Euer Tippfehler mit dem 01.04. heilt sich selbst, so dass das kein Problem sein sollte und als Kündigungstermin der 30.04. gilt.


    Wenn ihr jetzt auf den 30.04. bestehen wollt, dann müsst ihr sicher mehr Druck aufbauen, sprich einen Anwalt einschalten. Der kann dann ein gewisses Szenario aufzeigen, in dem eure Mieterein euch Schadenersatz schuldet, wenn sie nicht rechtzeitig räumt.


    Andererseits könnt ihr auch erstmal versuchen eure Wohnung drei Monate länger zu behalten und akzeptieren, dass die Mieterin erst zum 31.07. auszieht. Das sie das tut, weiß man aber auch erst, wenn sie draußen ist. Wenn sie keine passende Wohnung findet, setzt sie sich fest. hat ja bisher gut geklappt.


    Ich an eurer Stelle würde versuchen sie zum 30.04. loszuwerden.


    Gruß

    H H

    Die ordentliche Kündigung nach § 573 BGB wird wohl mit den nicht fristgerechten Mietzahlungen begründet sein. Sie gilt dann, wenn die fristlose Kündigung unwirksam ist.

    Wenn man davon ausgeht, ist die Kündigungsfrist in § 573c BGB vorgegebenund dürfte in diesem Fall (Mietdauer über 5 Jahre) bei 6 Monaten liegen.

    Es müsste dann auch nichts sofort geräumt werden.

    Hallo,

    ohne vorherige Abmahnung kann nicht wegen verspäteter Mietzahlungen gekündigt werden. Schon gar nicht nach vielen Monate pünktlicher Zahlung.


    Gruß

    H H

    Die ordentliche Kündigung nach § 573 BGB wird wohl mit den nicht fristgerechten Mietzahlungen begründet sein. Sie gilt dann, wenn die fristlose Kündigung unwirksam ist.

    Wenn man davon ausgeht, ist die Kündigungsfrist in § 573c BGB vorgegebenund dürfte in diesem Fall (Mietdauer über 5 Jahre) bei 6 Monaten liegen.

    Es müsste dann auch nichts sofort geräumt werden.

    Hallo,

    ohne vorherige Abmahnung kann nicht wegen verspäteter Mietzahlungen gekündigt werden. Schon gar nicht nach vielen Monate pünktlicher Zahlung.


    Gruß

    H H

    Hallo,


    die Abrechnung ist ja grundsätzlich verständlich. Ich finde Heizkosten von 2200 Euro für 81m² auch sehr viel. Allerdings ist Fernwärme meist die teuerste Heizvariante.


    Warum wird dir denn nur ein Teil der Jahreskosten berechnet?


    Man kann aber ohne die eigentliche Heizkostenabrechnung nicht sagen, woran es liegt.


    Gruß

    H H

    Ach? Wenn die Klospülung nicht funktioniert und der Vermieter sagt, das ist noch ein ordentlicher Zustand, dann muss er diese nicht reparieren?

    Die Wohnung muss im geeigneten Zustand sein und das ist objektiv zu bestimmen und nicht nur durch den Vermieter. Worauf man explizit ein Anspruch hat ergibt sich aus dem Mietvertrag und der übernommenen Wohnung, nicht nach Lust und Laune des Vermieters.

    Hallo,


    durch diese polemischen Beiträge wird der Fragesteller doch völlig verwirrt. Wenn ich dann noch das Geschwafel lese "Die Wohnung muss im geeigneten Zustand sein und das ist objektiv zu bestimmen ..." scheint es so, dass du gar nicht weißt, was Sache ist.


    Es geht in diesem Fall nicht um ein Badezimmer, das nicht funktioniert, sondern scheinbar in keinem guten Zustand mehr zu sein scheint. Das sind doch völlig unterschiedliche Dinge.


    Der Mieter hat sicher ein anrecht, dass das Bad nutzbar ist, eine kostenlose Sanierung wird er allerdings nicht durchsetzen können.


    Gruß

    H H

    Herzlichen Dank für die schnelle Antwort,


    ich habe nur ein Urteil "(AG Kiel, Urteil v. 18.08.2010, Az.: 119 C 264/09)" gefunden, dort ist der Sachverhalt genau andersrum.


    Hallo,


    in dem Urteil ist das doch sehr genau erklärt. Daraus lässt sich ableiten, dass deine Mieter es geanu richtig gemacht haben, dass beide unterschrieben haben.


    Unabhängig davon wäre die Unterschrift der Ehefrau selbst dann nicht schädlich, wenn sie nicht Partei des Vertrages ist.


    Gruß

    H H

    Hier spielt es auch keine Rolle, ob die Mängel im Protokoll stehen oder nicht.

    Der Vermieter hätte hier vor Ablauf der 6-Monats-Frist einen Mahnbescheid beantragen müssen.

    Hallo,


    auch wenn es in diesem Fall keine Rolle spielt, weil die Forderung verjährt ist eine anmerkung:


    Der Vermieter muss keinen Mahnbescheid beantragen (oder Klage einreichen), wenn er gegen die Kaution aufrechnet. Eine Mahnbescheid hätte nur für Forderungen erstellen müssen, die über die Kaution hinausgehen.


    D.h. die 6-Monats-Frist wäre auch dann eingehalten, wenn er die Abrechnung der Kaution erstellt hätte. Hat er in diesem Fall aber auch nicht gemacht.


    Gruß

    H H

    Rechne ich richtig? 16,40+32,84 = 49,24 Also sind das 14,5% Erhöhung zu 340,26. Somit rechtens?


    Ich habe gelesen, dass alle Mietparteien eine Erhöhung bekommen müssen damit es rechtens ist?

    Danke für eure Zeit und Hilfe :)

    Hallo,


    richtig, 14,5% sind weniger als 15%.


    Das andere ist nicht richtig, nicht einmal annähernd. Dein Vermieter könnte nur bei dri eine Erhöhung fordern und bei den anderen die Miete senken.


    Gruß

    H H

    Mag sein, dass es für den einen oder anderen lächerlich ist eine Mietminderung anzunehmen oder zu sehen. Da aber das Ausmaß der Verschmutzung nicht bekannt ist, da z.B. auch Ekelgefühle entstehen könnten, würde ich eine Mietminderung nicht so locker von der Hand weisen.


    Empfehlen kann man den Einsatz eines Anwaltes oder zumindest eines Mietvereins.

    Wenn ich lese "beim genaueren hinschauen sieht man dich noch einiges Blut", dann ist es lächerlich.


    Empfehlen kann man nicht auf Volker44 zu hören.


    Aber schleppe dein Geld gerne zum Anwalt.


    Gruß

    H H

    Korrektur meines 1. Postings:

    Im Mietvertrag ist keine Quadratmeterangabe zu finden gewesen. Diese ist aber in allen Betriebskostenabrechnungen enthalten gewesen, mit der Genauigkeit von 2 Stellen hinter dem Komma.

    Hallo,


    wenn im Mietvertrag keine qm angegeben isnd, dann kannst du das vergessen.


    Theoretisch könntest du darauf bestehen, dass die NK-Abrechnung angepasst wird. Allerdings könnte es auch sein, dass das Verhältnis aller Wohnungen zu einander am Ende wieder richtig ist.


    Wir wäre das zu viel Auswand für wenig Rückforderung mit ungewissem Ausgang.


    Gruß

    H H

    Hallo,


    fristlose Kündigungen sind immer sehr problematisch durchsetzbar. Das Beste wäre, du holst dir ein ärtzliches Attest, dass die Wohnung bei dir gesundheitliche Probleme hervorruft und außerordentlich mit gesetzlicher Frist (zum 30.04.) kündigen. Bei einer Interessenabwägung hast du dann immer gute Karten.


    Am besten diese Kündigung vorher mit dem Vermieter besprechen. Sollte der Schwierigkeiten machen kannst du mit Mietminderung und fristloser Kündigung drohen. Jeder vernünftige Vermieter wird dann die 3 monatige Kündigung vorziehen.


    Gruß

    H H