Beiträge von toffer2105

    "Meist ist mietvertraglich vereinbart, dass der Mieter verpflichtet ist, die in § 2 Ziffer 1 – 17 BetrKV bezeichneten Nebenkosten zu bezahlen. Handelt sich dabei um Nebenkosten, die namentlich in § 2 Ziffer 1 – 16 BetrKV bezeichnet sind, kann der Vermieter diese ohne Weiteres in der künftigen Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegen und entsprechende Vorauszahlungen einfordern (BGH VIII ZR 80/06 DWW 2007, 19)."

    http://www.nebenkostenabrechnung.com/neue-nebenkost…is-auf-2-BetrKV

    Also ich habe kein Problem Sachen zu bezahlen, die nunmal halt abnutzen, oder die ich selbst kaputt gemacht habe, aber der Tischler meinte zu mir: Die Türen hängen mit der Zeit halt mal durch!
    So ganz sehe ich es nicht ein, den Betrag von 70€ zu bezahlen!
    Was meint ihr?

    Also ich meine, dass du die Rechnung zahlen musst. Denn die Türen waren bereits eingebaut, als du die Mietsache angemietet hast. Das heißt zwar nicht, dass dir gleich erkennbar war, dass diese Türen regelmäßig eingestellt werden müssen, jedoch muss die Einstellung aufgrund deiner Nutzung erfolgen. Wenn du die Türen nicht nutzen würdest, müssten sie auch nicht eingestellt werden. Auch liegt hier scheinbar eine Regelmäßigkeit vor. Das Einstellen der Türen könnte man auch als Wartung der Türen ansehen. Das könnte Betriebskosten darstellen, die wiederrum jährlich auf dich über eine Abrechnung umgelegt werden können. Andere Türen sind sicherlich nicht so reparatur-/wartungsbedürftig. Dann müsstest du allerdings eine andere Wohnung anmieten.

    Ich würde in diesem Fall die Rechnung bezahlen, weil sie höchstwahrscheinlich in dem Zuständigkeitsbereich fällt. Und das Vermieter-Mieter-Verhältnis bleibt in Ordnung.

    dass wenn ich Stress haben möchte, welchen kriegen kann.

    haha :D. Siehe mein Edit aus dem obigen beitrag. Als Ergänzung: Euer Vermieter ist schon mal Scheisse. Da wird es zukünftig auch Ärger geben. Lasst euch einen Kostenvoranschlag für die Instandsetzung machen (ist in der Regel kostenlos, es sei denn es wird hierfür eine Vergütung vereinbart). Entscheidet dann, ob ihr die kosten selber tragen wollt oder nicht.

    Nein, die dusche ist nicht expliziet im Vertrag genannt.

    Ich glaube, dass das nicht relevant ist. Es werden ja auch nicht sämtliche Ausstattungsgegenstände, wie Fenstergriffe, Gasboiler oder ähnliches genannt. Es ergibt sich einfach aus den Umständen, dass die Duschkabine mit zum Mietgegenstand gehört.

    Edit: Und mit der Ablehnung der Reparatur macht es sich der Vermieter zu einfach. Schriftlich nochmals zur Instandsetzung auffordern. Sollte die Frist verstreichen, beauftragt ihr die Reparatur. Je nachdem wie teuer es wird, könnte es unter die Kleinreparatur fallen, falls vereinbart, anderenfalls könnt ihr die Kosten dem VM in Rechnung stellen, ggf. Verrechnung mit MIete.

    Deine Punkte stellen keine Gründe für eine außerordentliche Kündigung dar. Wenn man einen Kündigungsverzicht vereinbart, muss man sich auch grundsätzlich daran halten. Ihr könntet mit eurem Vermieter einen vorzeitige Beendigung aushandeln, like Entschädigungszahlung in Aussicht stellen, Nachmieter stellen oder Ähnliches.

    hmm, weiß ich nicht. Wie hoch ist denn der Rechnungbetrag? Welche Höchstgrenzen sind im Mietvertrag bei der Kleinreparaturklausel vereinbart?

    Wenn wirksam eine Kleinreparaturklausel vereinbart wurde, dann ist man für die Instandhaltung derjenigen Gegenstände zuständig, die im häufigen Zugriff des Mieters liegen, wie bespw. Fenstergriffe, Mischbatterien, usw. Hierunter würde ich auch die Türen zählen, auch wenn sie regelmäßig eingestellt werden müssen.

    Könnte er.

    Wat? O_o Wieso?

    Wenn es sich nicht um eine Studentenwohnung handelt und das normale Mietrecht Anwendung findet, dann hat der Fragesteller wirksam zum 30.04. gekündigt. Falls eine falsche Frist genannt wurde, schadet das nicht.

    Der Mietgegenstand ist zum Ende des Mietverhältnisses zurück zu geben. Verweigert der VM die Rücknahme, solltest du dein Zimmer selbstständig zurück geben. Nach Ende des MV bist du nicht mehr zur Mietzahlung verpflichtet.

    die hier eingestellte Renovierungsklausel ist nach der Rechtsprechung ungültig. Du sollst in jedem Fall eine Renovierung durchführen, dass widerrum berücksichtigt nicht den tatsächlichen Zustand der Wohnung, womit du unangemessenen benachteiligt wirst. Eine Individualvereinbarung liegt ebenfalls nicht vor.

    Du hast die Mietsache grundsätzlich in besenreinen Zustand zu übergeben. Selbst Bohrlöcher gehören zum normalen Gebrauch der Mietsache. Auch das geht, laut anerkannter Rechtsprechung, nicht zu deinen Lasten.

    Hallo,

    zunächst hat das nichts mit der Fragestellung zu tun, gerne können wir das in privaten Nachrichten ausfechten, denn du bist nicht in der Lage zu beurteilen ob ich behindert bin oder nicht, gerne biete ich dir an, mich zu ignorieren, wäre mir auch lieber als eine Beleidigung.

    Gruß

    BHShuber

    Es ist nicht meine Absicht dich zu beleidigen, und die Frage, ob du behindert bist, stellt an sich auch keine Beleidigung dar. Ok, zugegeben, ich hätte auch fragen können, ob du ein Mensch mit Handicap bist oder so ähnlich. Auf eine Ausfechtung bin ich auch nicht aus. Ich wähle dann wohl dieses Ignorieren. Du mich dann bitte auch. Danke.

    Hallo,

    das scheitert doch schon an der Beweisbarkeit der Behauptung des Fragenden.

    ich stelle dir ernsthaft diese Frage und darauf hätte ich gerne eine Antwort, bist du behindert?

    Falls du es noch nicht mitbekommen hast, ich beantworte sämtliche Fragen theoretisch und wie die vermeintlich Rechtslage ist, wobei ich hier sicherlich nicht immer 100%ig richtig liege. Dann lasse ich mich gerne korrigieren. Das die praktische Umsetzung schwierig ist, ist mir durchaus bewusst. Hier muss der Fragesteller selber entscheiden, wie er weiter vorgeht. Oftmals bekommt man ohne jegliches Tun, nicht sein Recht.

    Naja... mutmaßen möchte ich hier auch nicht. Hier ist es entscheidend, welche tatsächlichen Abreden getroffen wurden. Wenn aber ein Mitarbeiter des Unternehmens die Aussage getätigt hat, dass du die Wohnung bekommst (ohne Einschränkungen, ohne Vorbehalt usw.), dann ist das schon eine bindende Aussage. Es bedarf hier keiner Schriftform. Die Zusage wäre dann wirksam. Sollte der anschließende Vertrag, trotz Zusage, nicht zustandekommen, macht sich das Wohnungsunternehmen schadensersatzpflichtig, Stichwort culpa in contrahendo ( https://de.wikipedia.org/wiki/Culpa_in_contrahendo ).

    Mensch Leute, jetzt macht doch nicht immer gleich die Fragestellenden an. Hier steht doch kein Wort darüber geschrieben, dass er nicht seiner vertraglichen Verpflichtung nachkommen will. Er fragt doch nur nach, ob das alles so in Ordnung ist und er wirklich nicht früher raus kann. Ihr seid richtig schlimm.

    @ Fragesteller: Du musst einen Nachmieter suchen, damit der VM dich auch vorzeitig aus dem Mietverhältnis entlässt. Das hat alles seine Richtigkeit. Der VM kommt dir mit seiner Nachricht entgegen. Mehr kannst du nicht erreichen.

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