Beiträge von MIREMI

    Hallo Berny,
    wie ich heute erfuhr, ist der Bewohner der zweiten Wohnung, Miteigentümer zu ½. Der Vermieter besitzt die andere Hälfte, wohnt aber nicht drin. Der Makler der den Vertrag aufgestellt hat behauptet vermieten zu können ohne die Pflicht Wärmemessgeräte, Wasserzähler, anbringen zu müssen weil der zweite Eigentümer zu ½ im Haus wohnt . Eine korrekte Abrechnung (Heizung, Warmwasser, Kaltwasser) ist so nicht möglich. Auch der Brennstoffverbrauch ist nicht nachvollziehbar. Wie kann ich den Vermieter zwingen zu handeln. Ich habe schließlich nur mit dem Vermieter den Vertrag unterschrieben. Kann der Mieterbund was bewegen?
    Danke und Grüße


    MIREMI

    Hallo Gemeinde,
    in meinem Fall geht der WAHNSIN weiter! Der Bewohner der zweiten Wohnung heizt weiter. Heute bei 30,4° außen Temperatur war der Heizkörper, bei der Überprüfung, so heiß, dass man den Heizkörper nicht anfassen konnte. Gibt es eine Umweltschutz-Stell bei der Stadt die den Wahnsinnigen stoppen kann?
    Der Vermieter ignoriert einfach meine Emails




    Zitat von BERNY:


    "Kannst Du den Missbrauch der anderen Partei beweisen?"


    Ja, ich führe Protokoll (4-5 Messungen pro Tag. Habe auch Zeugen. Ich kann nur beweisen, dass die Heizung an ist. Ob der in der Wohnung die Ventile der Heizkörper aufdreht, kann ich nicht beweisen.)



    Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich in Voraus.
    MIREMI

    Hallo Gemeinde.


    Ich habe eine Wohnung in einem Haus mit 2 Wohnungen gemietet. Der Vermieter wohnt nicht drin sondern ein Verwandter. Der Mietvertrag beinhaltet die 50-50 % Regelung für alle Nebenkosten. Wie sich jetzt nach 4 Monaten Mietverhältnis herausstellt, hat der Bewohner der zweiten Wohnung die Heizung auf volle Leistung durchgehend laufen, auch jetzt im Sommer. Er hat Zugang zur Heizanlage. Ich habe darüber Protokoll geführt und den Vermieter informiert und aufgefordert Messgeräte anzubringen. Aus seiner Sicht ist das Verhältnis Kosten / Nutzen schlecht und einfach die Forderung ignoriert. Der Vermieter ist der Meinung in einem Zweiwohnung-Haus keine Messgeräte anbringen zu müssen. Für den Fall würde eine Investition von 160€ (8 Heizkörper x 20€)anfallen zzgl. jährliches ablesen/abrechnen ca. 180-200€.
    Hier ein Auszug aus HeizKV:


    "Vorrangige Geltung der HeizKV
    § 2 HeizKV normiert den Vorrang der Bestimmungen der HeizKV vor entgegenstehenden privatrechtlichen Vereinbarungen. So wäre zum Beispiel eine mietvertragliche Klausel, die auf eine verbrauchsabhängige Erfassung und Abrechnung der Heizkosten verzichtet, nichtig. Eine Ausnahme gestattet die HeizKV nur bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen eine der Vermieter selbst bewohnt. In einem solchen Fall können Vermieter und Mieter eine Regelung über die Verteilung und Abrechnung der Kosten vereinbaren, die die Vorschriften der HeizKV verdrängt."


    Kann ich in diesem Fall, auf Grund der Ungültigkeit des Mietvertrages verlangen, den Mietvertrag neu zu formulieren oder ist es möglich den Vermieter und Makler (der hat den Mietvertrag erstellt) Regresspflichtig zu machen?


    Ich freue mich auf Eure Kommentare / Tipps


    MIREMI