Beiträge von PetQuinz


    Ich glaube, sie meint mit "sie" in 90% der Fälle nicht ihre Mitbewohnerin, sondern ihre Vermieterin. Ich musste es auch 2x lesen.
    Dann macht es auch Sinn.


    Wenn ihr beide gleichberechtigte Hauptmieter seid, sucht dann nicht deine Vermieterin eine neue Nachmieterin?

    Also zunächst bist du da leider nicht allein, geschätzt ist die Wohnfläche jeder zweiten Wohnung im Miet- oder Kaufvertrag falsch angegeben, und entgegen mancher Kommentare hier finde ich schon, dass es der Rede wert ist. Bezüglich Berechnung:
    "[...]nach DIN-Norm 283/277 wird die Grundfläche einer Eigentumswohnung erfasst. Dabei fließen auch Balkone, Kellerräume, Terrassen und Dachbodenanteile in die Berechnung ein." Zitat Immobilienkauf: Wohnfl DIN 283/277 Enthält dein bisheriger Vertrag eine verbindliche Wohnflächenangabe nach Wohnflächenverordnung? (Neben der Fläche nach der genannten Norm)

    Das kommt ganz drauf an, welche der Methoden Du vorziehst.


    1. und 2. richtest Du über Deinen Router ein. Da musst Du die Gebrauchsanweisung lesen. Das ist bei jedem Router anders.


    Dann weiß ich schon, was meine heutige Bettlektüre sein wird!


    zu 3. muss Deine Mitbewohnerin kooperativ sein und für ihren P2P-Client eine Leecher-Mod suchen. Je nach Software gibt es sowas evtl. auch gar nicht.


    Ehrlich gesagt will ich ihr da nicht noch unter die Arme greifen, ich glaube, das wäre das falsche Zeichen.


    In jedem Fall nochmal vielen Dank für die Hilfe zur Präventionsmaßnahme!;)

    Also die Tauschbörsen sind nicht illegal. Da kann man auch legalen Stuff ziehen. Auch das Runterladen von Raubkopien ist nicht verboten. Nur das Teilen ist verboten, da man damit die Raubkopien illegal verbreitet. Und da gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man das unterbindet:


    1. Du sperrst die entsprechenden Ports, auf die das FileSharing-Programm zugreift, dann kann gar nicht mehr geshared werden,
    2. Du sperrst für die MAC-Adresse Deiner Mitbewohnerin sämtliche Ports bis auf die Ports, die das normale Surfen im Internet erlauben und E-Mail-Zugriff gestatten (Ports 80, 110, 587(?) )
    3. Deine Mitbewohnerin installiert zu ihrem FileSharing-App eine Leecher-Modifikation, dann saugt sie nur noch und senden keine Infos mehr hoch. Das ist dann in der rechtlichen Grauzone und bislang haben Richter den Nutzern von Leecher-Mods eher Recht gegeben, da keine illegalen Upoads mehr stattfanden
    4. Du Lässt Deine Mitbewohnerin gar nicht mehr ins Netz.


    Du solltest die Admin-Oberfläche des Routers mit einem Passwort versehen, so dass kein Nutzer in Deinem LAN ohne Deine Erlaubnis Portfreigaben und Forwards eintragen kann, denn das muss so oder so geschehen sein, damit Deine Mitbewohnerin überhaupt erst Filesharing nutzen kann (TCP und UDP-Freigaben).


    Hey,


    erstmal vielen Dank! Das ist doch ein guter Anfang! Wieviel Affinität zu IT verlangt das ganze? Kann ich mich da online einlesen? Das klingt ziemlich kompliziert, dem würde ich mich aber annehmen.

    Überhaupt nicht. Grundsätzlich gibt es einen Internetanschluss für die gesamte Wohnung. Wird über diesen Anschluss etwas illegales betrieben, wird sich die Staatsanwaltschaft kaum dafür interessieren, welche Person in der Wohnung dafür verantwortlich ist.


    Hier gab es auch schon Urteile, wonach sich ein Nachbar über ein ungesichertes Wlan ein paar illegale Sachen heruntergeladen hat und der Anschlussnehmer dafür haften musste.


    Der Anschluss läuft unter deinem Namen, also haftest Du auch.


    Hey, danke für deine Antwort!


    Das befürchte ich eben. Aber ich habe schon im Internet etwas dazu gelesen und in einem sehr aktuellen Urteil - das ganze ging bis vor den BGH - hat dieser einem Hauptmieter Recht gegeben. Dieser musste nicht für illegale Machenschaften seiner Mitbewohner haften, sondern der Rechteinhaber musste nachweisen, dass er tatsächlich der Übeltäter war. Das WLAN ist ja gesichert und sie nutzt den Anschluss ja auch wissentlich, es gibt Belege dafür, dass sie solche Dienste genutzt hat / nutzt

    Hallo liebe Mietrecht-Community,


    da meine Mitbewohnerin seit Neustem nicht davor zurückschreckt, illegale Tauschbörsen über meinen Internetanschluss in der WG zu nutzen, würde ich im Mietvertrag, der neu aufgesetzt wird, gerne eine Zusatzvereinbarung beschließen.
    Nach eigener Aussage hat sie es zwar gelöscht, sie versteht aber nicht, warum. Meine Befürchtung ist, dass sie doch wieder darauf zurückgreifen wird.
    An sich sollte es natürlich selbstverständlich sein, dass man sowas nicht nutzt, vor allem, wenn es nicht der eigene Anschluss ist. Da ich mir aber leider nicht ganz sicher sein kann, würde ich in Zukunft eben gerne nochmal auf Nummer sicher gehen. Wie könnte so etwas aussehen?
    Hiermit bestätige ich, dass ich den Gebrauch von Filesharing-Programmen bzw. Tauschbörsen, insbesondere xy, unterlasse...?
    Die Frage ist, wie sinnvoll das ganze ist, ich möchte halt im Ernstfall bestmöglich abgesichert sein.


    Ich hoffe, ihr könnt mir helfen,


    viele Grüße

    Hast du dich denn schonmal mit ihr in Verbindung gesetzt? Das ganze sollte eigentlich kein Problem sein, schildere ihr deine Situation und deine Vermieterin wird sicherlich Verständnis dafür haben. Dann kannst du mit ihr auch die o.g. Formen für den neuen Mietvertrag besprechen. Sollst du die Hauptmiete übernehmen?

    Eine Möglichkeit wurde hier noch nicht aufgezeigt, nämlich die, dass du den Erben die ganze Situation, inklusive eines ärtzlichen Gutachtens, schilderst. Aufgrund der vorangegangenen Unstimmigkeiten zwar unangenehm, das Thema würde in einem Gerichtsverfahren dann aber sowieso aufkommen. Dann würde ich dir trotzdem empfehlen, einen Bekannten zu bitten, die Besichtigung mit den Erben durchzuführen. Früher oder später kommst du um die Besichtigung nicht herum

    Sehr ärgerlich, dass ihr keinen schriftlichen Briefwechsel habt, wenn der Vermieter so unkooperativ ist. Die Kaution kann der Vermieter meines Wissens nach doch aber sowieso so lange einbehalten, auch noch Monate nach Auszug. Bestanden die Mängel denn nachweislich auch schon bein Einzug? Weil das jetzt kurz vor der Kündigung natürlich sehr ungelegen kommt

    Das war in meiner ehemaligen WG auch so. 5 Jahre gab es da laut meinen Mitbewohnern keine Mieterhöhung, aber pünktlich zum Hauptmieterwechsel wurde die Miete dann aufgrund der Hausverwaltung erhöht. Das war ebenso wie bei dir im Ballungsraum (schätze ich mal) und deswegen haben wir die zugegebenermaßen humane Erhöhung in Kauf genommen.

    Redrose, ich helfe gerne. Nur deshalb habe ich mich hier angemeldet.
    Aber wenn man eine Frage postet, deren Beantwortung 30 SEKUNDEN Google (Eintippen von: Kinderlärm, Mietminderung) benötigt hätte, kann man den Menschen nicht ganz ernst nehmen. (30 Sekunden gemessen an gebrochenen Gichtfingern, Analphabetismus sowie eine 24.8 KB Modem von 1997.... sonst 5 Sekunden)


    Sorry, aber das finde ich jetzt sehr unsachlich. Als Unbeteiligter lässt sich leicht von Toleranz sprechen, wenn man selbst nicht betroffen ist. Ich finde, dass zur normalen kindlichen Entwicklung gehört auch das Aneignen einer gewissen Selbstbeherrschung,
    die auch den Lärmpegel betrifft. Lärm kann psychisch krank machen und deswegen finde ich unsachliche Kommentare hier unangebracht

    Als erstes sollte genau vermerkt werden, um welche Uhrzeit- und wie lange der Lärm stattgefunden hat (Lärmprotokoll). Sehr schade,
    dass die entsprechende Partei nicht bereit ist, zu kooperieren. Die Ruhezeiten werden entweder von der Gemeinde oder von der Hausordnung festgelegt, übergreifende Ruhezeiten gibt es nicht. Die solltest Du deswegen erfragen. Ein Durchsetzen dieser ist mit Hilfe der Mutter wohl nicht möglich, im Notfall also die Polizei rufen. Bedrohen- und Beleidigen lassen ist auf jeden Fall ein No-Go!

    Hast du dich bei deinem Vermieter gemeldet? Vor kurzem hat der BGH nämlich ein Urteil in einem ähnlichen Fall gefällt.
    Dabei handelt es sich zwar auch um einen Balkon, aber ich weiß nicht, ob der Unterschied zur Terasse da so wesentlich ist,
    da es ja um die Gefährdung des Nachbarn geht. In dem besagten Fall hat der BGH zugunsten des Nachbarn gehandelt:
    Rauchen auf dem Balkon muss kein Grundrecht mehr sein.

    Hallo,
    ich bin Mieter in einer Wohnung in einem Wohngebäude mit 10 Parteien. Ich habe zum Geburtstag von Freunden einen Hängesessel bekommen und möchte den jetzt in der Wohnung aufhängen. Dazu wäre es am einfachsten, wenn ich einen Deckenanker in die Decke montiere. Muss ich da meinen Vermieter überhaupt um Erlaubnis fragen, oder ist das etwas so alltägliches wie ein Nagel in der Wand für ein Bild. Das blöde ist, mit unserem Vermieter ist es nicht leicht, und wenn ich ihn fragen muss, dann sagt der sicher erst mal nein. Gäbe alternativ so Gestelle, aber hab mal auf Hängemattenshop geschaut, und unter 150€ kommt man da nicht weg.


    Und wie hast du das Problem jetzt gelöst? :)