Mietkautionsbürgschaft

Alternative zur Barkaution

Mietkautionsbürgschaft

Drei Nettokaltmieten aufzubringen, ehe die neue Wohnung überhaupt eingerichtet ist: für viele Haushalte ein Ding der Unmöglichkeit. Vor allem, wenn die Kaution vom alten Mietverhältnis noch nicht auf dem Konto ist. Um die eigenen Finanzen in einem solchen Fall nicht zu strapazieren, bietet sich eine Mietbürgschaft an.

Die Sicherungsleistung übernimmt eine Bank oder Versicherung. Für diesen Service zahlt der Mieter eine geringe jährliche Gebühr, die sich an der Mietkaution orientiert. Das entlastet die Haushaltskasse und schafft Spielraum für dringend erforderliche Anschaffungen.

Angesichts der Vielzahl an Offerten und unterschiedlichen Konditionen, sollte dieser Schritt sorgfältig geplant werden. Dabei hilft unser Mietkautionsbürgschaft Vergleich. Anhand der wichtigsten Eckdaten ermittelt das Tool, welche Anbieter das beste Preisleistungsverhältnis bieten. Das lohnt sich. Denn sowohl bei der jährlichen Gebühr als auch bei Grundgebühr, die bisweilen verlangt wird, gibt es enorme Unterschiede. Das ist insofern von Belang, weil die Gebühr Jahr für Jahr gezahlt werden muss. Dementsprechend spart man mit einem Mietbürgschaft Vergleich auch Jahr für Jahr.

Mietkautionsrechner

Ratgeber zur Mietbürgschaft

Für wen eignet sich eine Mietkautionsbürgschaft?

Menschen, die über kein eigenes oder nur ein geringes Einkommen verfügen haben meist Schwierigkeiten hohe Kautionssummen aufzubringen.

Für folgende Personengruppen ist eine Mietbürgschaft oft von Vorteil:

  • Berufsanfänger und Studenten
  • Alleinerziehende
  • Senioren / Rentner

Doch auch jeder, der noch Geld in die neue Wohnung investieren möchte, etwa für neue Möbel, kann sich durch einen Mietbürgschaft Vergleich einen größeren finanziellen Spielraum verschaffen.

Mietbürgschaft oder Kaution?

Die übliche Mietkaution fällt bei einer Mietbürgschaft grundsätzlich weg, da nicht beides parallel laufen darf (AG Lübeck, 17.08.2011 – 23 C 1448/11, Az. 23 C 1448/11). Allerdings ist im Ausnahmefall eine Bürgschaft trotz Kaution gültig, wenn sich ein Bürge freiwillig für die Mietbürgschaft zur Verfügung stellt (BGH, 07.06.1990,  Az. IX ZR 16/90).

Welche Vorteile bietet eine Mietbürgschaft?

Die Vorteile bewegen sich ganz klar auf finanzieller Ebene. Die durch den Umzug ohnehin schon hohe Belastung wird spürbar gemildert. Denn drei Nettokaltmieten sind selbst bei einem guten Einkommen kein Pappenstiel.

Hinzu kommt die schnelle und unkomplizierte Abwicklung. Der erste Schritt sollte stets der Mietbürgschaft Vergleich sein, um das beste Angebot zu finden. Der Online-Abschluss dauert nur wenige Minute. Die Papiere kommen dann binnen einiger Tage per Post. Der Vermieter ist zufrieden und der Mieter kann ohne Schulden oder Dispo einziehen.

Wann ist eine Mietbürgschaft gültig?

Eine Mietbürgschaftserklärung muss in schriftlicher Form vorliegen und erfordert die Aufführung und Unterschrift des Bürgen, Vermieters und Mieters. Außerdem muss die höhe der Mietkaution bzw. der gedeckte Höchstbetrag vermerkt sein.

Hat die Mietbürgschaft auch Vorteile für Vermieter?

Selbstverständlich. Vermieter sparen sich bei einer Mietkautionsbürgschaft viel Arbeit. Normalerweise müssten sie die Sicherungsleistung anlegen und die Konten bzw. Sparbücher verwalten. Dieser administrative Aufwand entfällt. Damit auch Kosten. Der Vermieter erhält die Bürgschaftsurkunde oder ein Zertifikat und ist damit auf der sicheren Seite. Auch im Hinblick auf die Bonität des Mieters. Die wird bei Abschluss einer Mietbürgschaft geprüft. Für Vermieter heißt das: Der neue Mieter hat keine negativen Einträge.

Gibt es die Mietkautionsbürgschaft auch ohne Schufa?

Da einige Anbieter nicht mit der Schufa, sondern mit anderen Auskunfteien zusammenarbeiten, ist es unter Umständen möglich, trotz negativer Einträge in der Schufa-Akte eine Mietbürgschaft zu erhalten.

Die Chance ist allerdings eher gering. Denn jeder Anbieter prüft die Bonität. Schließlich möchten Banken bzw. Versicherungen ihr Risiko so gering wie möglich halten. Kurzum: Sie möchten sicherstellen, dass sie ihr Geld zurückerhalten, wenn sie nach einer Schadensmeldung durch den Vermieter in Vorleistung gehen.

Warum sollte man einen Mietbürgschaft Vergleich nutzen?

Ganz einfach, weil sich damit Geld sparen lässt. Darum geht es doch, wenn man sich statt einer Barkaution für eine Bürgschaft entscheidet. Die Gebühren für diese Dienstleistung richten sich nach der Höhe der geforderten Kaution und werden in Prozent pro Jahr berechnet. Dieser Prozentsatz unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Hinzu kommt, dass einige Unternehmen eine Grundgebühr für das Zertifikat erheben. Ausgehend von einer Kaution in Hohe von 1.800 Euro beträgt der Unterschied bei einer Differenz von einem Prozentpunkt bereits 18 Euro pro Jahr.

Darf der Vermieter eine Mietkautionsbürgschaft ablehnen?

Ja, er darf. Der Vermieter ist nicht verpflichtet, eine Mietkautionsbürgschaft zu akzeptieren. Er kann darauf bestehen, dass eine Barkaution gezahlt bzw. überwiesen wird.

Der Gesetzgeber definiert lediglich die maximale Höhe der Kaution und innerhalb welcher Frist sie gezahlt werden muss. Gründe, warum eine Mietkautionsbürgschaft abgelehnt wird, gibt es viele: Der Vermieter hat sich noch nicht mit den Vorteilen befasst oder er gehört zur „alten Garde“, die auf Bares setzt. Mieter sollten daher schon vorab klären, ob der Vermieter mit einer Mietbürgschaft einverstanden ist.

Sie wollen die Mietbürgschaft kündigen? Mehr dazu erfahren Sie hier:
https://www.mietrecht.de/mietkautionsbuergschaft-bei-auszug-kuendigen-und-in-anspruch-nehmen/

Weitere Tarifvergleiche: