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Mietminderung

Mietzahlung zurueckbehalten

Zurückbehaltungsrecht – Wann darf ich die Miete einbehalten?

Bei nicht vertragsmäßigem Zustand der Mietwohnung, dürfen Mieter nach § 320 Abs. 1 Satz 1 BGB von ihrem Zurückbehaltungsrecht (Leistungsverweigerungsrecht bzw. „Einrede des nicht erfüllten Vertrages“) Gebrauch machen. Das heißt, der Mieter darf die (geminderte) Miete als Druckmittel zur Mängelbeseitigung ganz oder teilweise einbehalten (§§ 535, 536 BGB).Weiterlesen »Zurückbehaltungsrecht – Wann darf ich die Miete einbehalten?

Unverschuldeter Wasserschaden von oben - Mietwohnung

Unverschuldeter Wasserschaden in der Mietwohnung – Rechte des Mieters

Ein unverschuldeter Wasserschaden in der Mietwohnung ist für den Mieter besonders ärgerlich: Obwohl er den Wasserschaden nicht zu verantworten hat, entstehen ihm diverse Aufwendungen. Dafür darf der Mieter eine Aufwandsentschädigung vom Verursacher fordern, zudem darf unter gewissen Umständen auch die Miete gemindert werden. Für die Sanierung des Wasserschadens muss der Verursacher aufkommen.  

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Wohnungsbrand - Rechte des Mieters & Pflichten des Vermieters

Wohnungsbrand: Rechte des Mieters & Pflichten des Vermieters

Nach einem unverschuldeten Wohnungsbrand haben Mieter das Recht, auf Kosten des Vermieters in einem Hotel oder einer Pension zu wohnen. Zudem kann die Miete – je nach Schwere des Schadens – bis zur Schadenbeseitigung gemindert werden. Ist die Wohnung durch den Brand unbewohnbar, ist eine Mietminderung von 100 % gerechtfertigt.

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Schimmelpilzgefahr Wohnung - BGH, VIII ZR 271/17 & VIII ZR 67/18

BGH-Urteil: Schimmelpilzgefahr rechtfertigt keine Mietminderung

Wenn ein berechtigter Mietmangel in der Wohnung vorliegt, darf die Miete gekürzt werden. Der BGH hat im Dezember 2018 entschieden, dass der Anspruch auf Mietminderung und Mängelbeseitigung jedoch nur vorliegt, wenn die Wohnung tatsächlich Mängel aufweist – die bloße Gefahr einer Schimmelpilzbildung rechtfertigt keine Mietminderung. Weiterlesen »BGH-Urteil: Schimmelpilzgefahr rechtfertigt keine Mietminderung

Mietvertrag prüfen - Unzulässige Klauseln Mietvertrag

Unzulässige Klauseln im Mietvertrag

Durch Klauseln im Mietvertrag versuchen Vermieter, ihrem Mieter eigentliche Rechte zu entziehen oder gar zusätzliche Pflichten aufzulegen. Viele Klauseln sind jedoch unzulässig und müssen nicht vom Mieter eingehalten oder beachtet werden!

Ob sich auch in Ihrem Mietvertrag eine unzulässige Klausel befindet, können Sie mit unseren nachfolgenden Beispielen vergleichen.
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Wohnung-steht-in-Flammen

Ansprüche des Mieters gegen den Vermieter nach Wohnungsbrand rechtmäßig

Verursacht ein Mieter fahrlässig einen Wohnungsbrand, ist er nicht zwingend für die Beseitigung der entstandenen Schäden verantwortlich. Am 19.11.2014 befasste sich der Bundesgerichtshof mit einem solchen Fall, nachdem die Hauseigentümerin bereits in den vorangegangenen Instanzen gescheitert war.Weiterlesen »Ansprüche des Mieters gegen den Vermieter nach Wohnungsbrand rechtmäßig

Kleines-Zimmer-in-Wohnung

Keine Mietminderung bei zu geringer Wohnfläche

Weicht die tatsächliche Wohnfläche einer Wohnung von den Angaben des Maklers ab, haben Mieter kein grundsätzliches Recht auf Mietminderung. Maßgeblich ist hier eine genaue Angabe der Wohnungsgröße im Mietvertrag. Ist im Mietvertrag keine Wohnfläche ausdrücklich vermerkt, ist es Sache des Mieters, sich hier um Klarheit zu bemühen. (Amtsgericht München, Az. 424 C 10773/13).Weiterlesen »Keine Mietminderung bei zu geringer Wohnfläche

Wohnanlage

Mietrechtsreform 2013

Nach der letzten großen Mietrechtsreform 2001 wurden nun das Mietrecht in mehreren relevanten Bereichen geändert. Die Mietrechtsreform 2013 mit Wirkung zum 01.05.2013 steht zu einem großen Teil im Zeichen der Energiewende sowie des Klimaschutzes. Aber auch explodierende Mieten und Wohnungsmangel in Großstädten wurden berücksichtigt. Gleichzeitig wurden Gesetzeslücken zur Eigenbedarfskündigung bei Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen geschlossen.Weiterlesen »Mietrechtsreform 2013

Finger-zeigt-auf-Schimmelbefall-an-Tuer

Mängelanzeige ist Voraussetzung für Mietminderung

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Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Mieter seinen Vermieter über einen Mangel informieren muss, bevor er die Miete mindern darf (Az.: VIII ZR 330/09). Schließlich habe die Mietminderung den Sinn, einen Vermieter zur Beseitigung des jeweiligen Mangels an der Mietsache anzuhalten. Dies sei logischerweise erst nach Anzeige des Mangels durch den Mieter möglich.
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Fehlerhafte Wohnungsgrößenangabe ist nicht zwingend Mietminderungsgrund

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Das Amtsgericht München (AG) hat mit einer Entscheidung vom 10.08.2010 festgestellt, dass falsche Angaben zur Wohnungsgröße eine Mietminderung legitimieren, soweit die tatsächliche Wohnfläche um mehr als 10 Prozent von der im Mietvertrag angegebenen Wohnfläche abweicht (Az.: 424 C 7097/09).Weiterlesen »Fehlerhafte Wohnungsgrößenangabe ist nicht zwingend Mietminderungsgrund