Hilfe bei der Selbstauskunft

  • Hallo zusammen!


    Bin neu hier, und hab das Forum schon mal durchsucht, aber nix gefunden, was mir in meinem Fall helfen könnte.
    Hab mich auch schon totgegoogelt, aber das nützte mir auch nichts.


    Es geht um folgendes:


    Meine Mutter, 61 Jahre alt, verwitwet, möchte wieder in meine Nähe ziehen und ist noch Hausbesitzerin. Das Haus ist nun verkauft, zum 31.12.2012, der Vertrag ist unter Dach und Fach, also den Erlös bekommt sie.


    Nun habe ich eine Mietwohnung gefunden, die mir und Ihr gefällt, und die sie gerne haben möchte.
    Nun kommt das Ding.


    Die Wohnung geht über einen Makler, und der möchte wohl auch im Auftrag vom Vermieter eine Selbstauskunft haben.


    Jetzt ist das ganze so:
    Meine Mutter ist Witwe, bezieht eine monatliche Witwenrente von etwas über 720.- €.
    Die Wohnung kostet an sich schon 650.- € warm. Vom Hausverkauf bleiben noch 60.000 übrig, das würde reichen, um die Wohnung für einen Zeitraum von 10-12 Jahren zu bezahlen, sie bekommt ja dann auch mit 65 noch ihre reguläre Rente hinzu und würde bei etwas 1000€ im Monat liegen. Zusätzlich hat sie noch eine größere Summe gespartes auf der Kante liegen, sie wäre also m.M. nach liquide genug, um die Miete langfristig zu bezahlen.
    (Haben wir auch durchgerechnet, funktioniert, wir müssten nur den Vermieter halt überzeugen können, dass sie die Wohnung auch wirklich jeden Monat bezahlen kann)


    Jetzt habe ich aber Bedenken wg. der Selbstauskunft, da muss sie ja eine Kopie der Rentenbescheinigung zulegen, usw... usw...,
    wie verhält sich das jetzt? Kann man mit einer evtl. Zusage rechnen??? Weil der potenzielle Vermieter sieht ja nur die monatlichen Einkünfte durch die Witwenrente, und nicht das, was noch gespart bzw. durch den Verkauf übrig bleibt, und leider zählt wohl bei einer evtl. Vermietung nur dass was da schwarz auf weiß geschrieben steht. Sollte man einen netten, Brief mit ein paar warmen Worten hinzufügen, in dem man den Sachverhalt erklärt und darlegt, das man trotz der (momentan noch) niedrigen Rente fähig ist, aufgrund des Verkaufserlös und des gesparten die monatliche Rente aufzubringen? Oder macht das keinen Sinn???
    Und müßte man auch die Lage über sein Erspartes offenlegen, wenn man damit noch die Miete mit auffüttern will???


    Oder soll ich bzw. funktioniert das, das ich für sie bürge??? Oder gibts da noch ganz andere Tipps und Tricks die ich da nutzen könnte???


    Wäre euch dankbar für eure Ratschläge und Erfahrungen...
    (Hoffe, mein Problem und meine Frage sind gut erklärt) ;)

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  • Bürgen würden Sie nur über die Kautionssumme. Dass würde dem VM nichts bringen, da entweder Kaution oder Bürgschaft.


    Was Sie machen können ist anzubieten selbst mit in den Mietvertrag als Hauptmieter neben Ihrer Mutter aufgenommen zu werden, damit haften Sie aber auch für die Mietzahlungen, falls Ihre Mutter diese einstellen sollte oder nicht mehr bedienen kann.

    Hier äussere ich stets nur meine Meinung. Jeder Mensch hat ein Recht auf meine Meinung.
    Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten ist eine Konstante. Die Bevölkerung wächst.

  • Wie bereits mein Vorredner sagte, könntet Ihr beide mieten, welches die Sicherheit des Vermieters entscheidend erhöhen dürfte.
    Kopien von Dokumenten würde ich nicht aus der Hand geben.
    Wir hatten es seinerzeit so gemacht:
    Beider Nettoeinkommen und deren Quellen und die festen Abzüge in Excel aufgelistet, sodass erkennbar war, was mtl. übrig bleibt.
    Erforderliche Belege, Kontoauszüge und Ausweise zur Einsicht vorgelegt, dto SchufaAuskunft.

  • Ok, danke schon mal für diese Antworten.


    Dann werde ich mal sehen, wie das mit dem als Hauptmieter ist, bzw. als Mitmieter.


    Spielt es dabei keine Rolle, ob ich schon irgendwo gemeldet bin?